Das InfoTip Kompendium

Ein kostenloser Service der InfoTip Service GmbH

Zum Anfang der
Seite scrollen
  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Y
  • Z
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9

A

AAC
Advanced Audio Codec. Verlustbehaftetes Audiokompressionsverfahren für MPEG-2 (Dateiendung: .aac, .3gp, .mp4)
AACS
AACS ist ein von einem AACS LA (AACS-Licence Administrator) genannten Firmenkonsortium (Intel, IBM, Microsoft, Panasonic, Sony, Toshiba Corporation, Walt Disney und Warner Bros.) entwickeltes System zum Schutz von multimedialen Daten auf Bluray-Discs. Der Schutz betrifft dabei nicht nur Daten auf optischen Medien, sonder die gesamte Übertragungskette mit ausgestrahlten, gestreamten oder heruntergeladenen Inhalten. MEHR->
 
Abschlußwiderstand
auch Terminierung, Dummy-Load: Um Reflexionen (Stehwellen) an den Enden von Übertragungsmedien (Kabeln, Bussen) zu vermeiden, müssen diese mit einem Widerstand in der Größe ihrer Eigenimpedanz abgeschlossen werden.
Abwärtswandler
auch Tiefsetzsteller,  Buck-Converter, Stepdown Converter: Gleichspannungswandler bei denen die Ausgangsspannung niedriger als die Eingangsspannung ist. Abwärtswandler erzeugen gegenüber Längsreglern (z.B. Festspannungsreglern) wesentlich weniger Verlustleistung. MEHR->
AC
Alternating Current = Wechselstrom
 
Access-Point
 
"Zugangspunkt": Ein Access-Point ist ein Funk-Transceiver (Sender/Empfänger), der als Schnittstelle zwischen kabellosen Clients, z.B. in einem WLAN, und einem fest installiertem Netzwerk fungiert.
 
Access Powerline
 
"Internet über den Hausstromanschluss": Eine Variante der Powerline Communication bei der ein Energieversorgungsunternehmen als Internetprovider auftritt. Der Zugang (die "letzte Meile") zum Kommunikationsnetz des Energieversorgers wird über den Stromanschluss vorgenommen.   MEHR ->
 
ACL
Access Control List = Zugriffssteuerungsliste: Über eine ACL lässt sich steuern, welcher User oder welcher Computer Zugriff auf   bestimmte Daten oder Anwendungen haben darf. Beispiel: Nur die Mobil-Computer, deren MAC-Adresse in der ACL eines WLAN-Routers eingetragen sind, dürfen über das WLAN ins Intra- bzw. ins Internet. MEHR ->
Active-Matrix Displays
Displays, bei denen jedes Pixel mit einem eigenen Verstärker (= Transistor) angesteuert wird. Zu diesem Displaytypus gehören in erster Linie das LCD TFT-Display und größere OLED-Displays.
Funktionsprinzip: Aktive Anzeigen verwenden zur Ansteuerung jeder Zelle jeweils einen Transistor (Dünnschichttransistor = Thin Film Transistor = TFT) und, als Ladungsspeicher, einen Kondensator. Deren Kondensator wird mit einer der Helligkeit der Zelle proportionalen Spannung geladen. Dadurch dass mit Hilfe des Kondensators größere Ladungen über einen längeren Zeitraum gespeichert werden können, steigt die Leuchtdichte der Zelle. Durch den Platz, den der Transistor und der Kondensator auf der Grundfläche des Substrats des Display einnehmen, reduziert sich die Gesamthelligkeit des Displays. Deshalb ist es ein Bestreben, die Ansteuerstrukturen so klein wie möglich zu gestalten.
Active Pixel Sensor (APS)
 
CMOS-Bildsensoren vom APS-Typ (Active Pixel Sensor = aktiver Pixelsensor) verfügen in jedem Sensorelement neben dem eigentlichen Photosensor und den dazugehörenden Schalttransistoren zusätzlich noch eine Verstärkerschaltung zum Auslesen des Signals. Anfänglich reduzierten diese zusätzlichen Hilfsschaltungen die lichtempfindliche Fläche des Sensors auf etwa ein Drittel, was sich in einer recht schlechten Lichtempfindlichkeit und einem hohem Bildrauschen äußerte. Erst die Weiterentwicklungen durch die Erhöhung der Integrationsdichte und die Verwendung von Mikrolinsen, die das einfallende Licht auf die lichtempfindliche Fläche der Sensorzelle konzentrieren, machten CMOS-Bildsensoren wirklich praxistauglich und für den Consumer-Markt einsatzfähig.  MEHR->
 
Ad-HOC-Netz
(lat. ad hoc = zu diesem, sofort (ohne Vorbereitung), aus dem Stehgreif). In Ad-Hoc-Netzwerken verbinden sich mobile Endgeräte ohne vorgegebene Infrastruktur. Die Netze bauen sich automatisch auf und sind selbstkonfigurierend. Beispiel: Die Außendienstler einer Firma treffen sich und tauschen über ein Ad Hoc-WLAN-Netzwerk Daten über ihre Laptops aus. MEHR->
AD-Konverter
auch AD-Wandler oder ADC (Analog-Digital-Converter): Setzt analoge Eingangssignale in einen digitalen Datenstrom um. Die Genauigkeit der Umwandlung hängt von der Anzahl der zur Verfügung stehenden Bits im Ausgangssignal des Wandlers (Quantisierung) und von der Abtastfrequenz ab. Die Abtastfrequenz sollte mindestens doppelt so hoch sein wie die höchste Eingangsfrequenz (Nyquist-Shannon-Theorem).
Additive Farbmischung
Die Additive Farbmischung (oder auch Farbsynthese) ist ein optisches Modell, dass, ausgehend von der Dreifarbentheorie, beschreibt wie sich aus den drei Primärfarben Rot, Grün und Blau alle anderen Farbtone und Weiß ermischen lassen. In der CE wird die Additive Farbmischung z.B. bei Bildschirmen (CRT, LCD, Plasma) eingesetzt. MEHR->
Adobe-RGB-Farbraum
Ein definierter, erweiterter RGB-Farbraum für professionelle Anwendungen innerhalb des CIE-Farbmodells.
MEHR->
ADSL
Asymmetric Digital Subscriber Line = Asymmetrischer, digitaler Teilnehmeranschluss: Bei herkömmlichen analogen oder ISDN Telefon-Anschlussleitungen (POTS= Plain Old Telephone Service) werden für die Sprach- und Signalübertragung nur die unteren Frequenzbereiche bis ca. 130kHz benutzt. Die darüber liegenden Frequenzbereiche liegen brach.   Für ADSL werden zwei zusätzliche Frequenzbereiche verwendet: 138kHz - 275kHz für den Upstream und 275kHz - 1104khz für den Downstream. Als Übertragungsverfahren werden Frequenzmultiplex- und Discrete Multitone Transmission-Verfahren eingesetzt. Bedingt durch die für Up- und Downstream zur Verfügung stehenden unterschiedlichen Bandbreiten und Anzahl der Träger werden die Daten mit einer asymmetrischen Geschwindigkeit übertragen. Das bedeutet, dass das Senden der Daten (Upload) mit einer wesentlich niedrigeren Geschwindigkeit durchgeführt wird als der Empfang der Daten (Download). MEHR ->
Advanced Red Eye Reduction  
Reduzierung des Rotaugen Effektes: Beim Einsatz von Blitzlichtern kommt es oft beim Fotografieren zu roten Augen. Dieser Effekt entsteht dadurch, dass bei Dunkelheit die Iris des menschlichen Auges stark geöffnet ist. Wird dann mit Blitz fotografiert, fällt Licht durch die geöffnete Iris und leuchtet das Innere des Auges stark aus. Auf dem Bild erscheint das Auge später rot. Um diesen Effekt zu minimieren wird ein Vorblitz vor dem eigentlichen Blitz benutzt, damit sich die Iris entsprechend schließt. Einige Hersteller verwenden elektronische Bildprozessoren, die rote Augen erkennen können und entsprechend beim Speichern des Bildes diese einfärbt.
AFC
Automatic Frequency Control = automatische Frequenzregelung: Stabilisiert die Empfangsfrequenz eines (FM-) Tuners. Die für die Nachregelung des Tuners benötigte Steuerspannung wird mittels eines Diskriminators erzeugt, in einem Tiefpassfilter integriert und zu der Abstimmspannung des Oszillators im Tuner addiert. Dadurch wird die Drift des Oszillators kompensiert und die Ausgangsfrequenz des Mischers konstant gehalten.
  
AGC
Automatic Gain Control = Automatische Verstärkungsregelung: Eine AGC soll einen schwankenden Eingangspegel normalisieren, d.h. auf einen festen Pegel bringen. Anwendungsbeispiele: Aussteuerungsautomatik bei Aufzeichnungsgeräten, Blendensteuerung bei optischen Geräten, ...
Aktor
 
siehe Aktuator
 
Aktuator
Ein Aktuator (Aktor, Effektor) ist ein mechanisches Stellglied, das Teil eines Regelkreis ist. Es setzt das von einem Sensor aufgenommene Signal in eine mechanische Reaktion um. Aktuatoren können z.B. Motore, Bimetall-Aktore, Hydrauliken oder elektrochemische Aktoren sein. Beispiele in der CE: Steuerung von Satellitenschüsseln, Flying Erase Head, Servosysteme in DVD-Players, Gebäudeautomation.
Almanach
 
Ein Almanach war ursprünglich die arabische Bezeichnung für ein astronomisches Tafelwerk. Der Begriff wurde später auf  periodisch aktualisierte Nachschlagewerke und Datensammlungen für Astronomie, Astrologie, Nautik, Landwirtschaft usw. ausgedehnt.
In der Satellitennavigation (GNSS) wird eine Navigationsnachricht, die die groben Bahndaten eines GNSS-Satelliten beschreibt, als Almanach bezeichnet.  MEHR ->
 
Alphakanal
Der Alphakanal ist ein zusätzlicher Kanal (neben der reinen Farbinformation) in Rastergrafiken, der die Information über die Transparenz eines Pixels beinhaltet.
Anaglyphenverfahren
 
Ein Verfahren um bei Bildern, Grafiken oder Filmen einen räumlichen Bildeindruck zu erzeugen. Hierbei werden die zwei Stereoteilbilder in Komplementärfarben (rot/grün, rot/blau ,u.a.) eingefärbt in ineinander kopiert. Zum Betrachten von Anaglyphenbildern wird eine Anaglyhenbrille benötigt. Diese haben entsprechend eingefärbte Gläser, die die Trennung der beiden Teilbilder für das linke und rechte Auge vornimmt. MEHR ->
 
anamorph
anamorphe Verzerrung = Verzerrung in einer Achse/Dimension:
1. Bei der Anpassung eines 4:3-Bildes auf eine 16:9 Anzeige wird das Bild in der Höhe gestaucht oder in der Breite gestreckt.
2. Nicht-quadratische Pixel: Das Pixel-Seitenverhältnis ist bei einigen Videoformaten nicht gleich dem Bildseitenverhältnis. Beispiel: Der Camcorder-Standard HDV liefert ein Bild mit 1440x1080 Pixeln,   was einem Seitenverhältnis 4:3 entspräche. Um dieses Bild im 16:9 Format darzustellen, werden die Pixel nicht quadratisch, sondern mit 1:1,33 anamorph verzerrt dargestellt.
ANSI-Lumen
Ein genormtes Verfahren zur Messung des Lichtstromes, bei dem die Beleuchtungsstärke mit einem Luxmeter gemessen wird. Aus dem Mittelwert der Messwerte multipliziert mit der Fläche des Bildes ergibt sich die Lumenzahl (Lumen = Lux/m2).
Aquadag
Aquadag ist (in der CE) eine Beschichtung des Bildrohrkolbens mit einem speziellen graphithaltigen, leitenden Lack. Zusammen mit der inneren Aluminiumbeschichtung des Bildrohrkolben bildet der Aquadagbelag einen Kondensator, der die Hochspannung (= Anodenspannung der Bildröhre) filtert. Um den Aquadagbelag auf ein festes Potential zu legen, wird dieser meist mit gespannten Metallbändern an die Gerätemasse gelegt. Sollte diese Masseverbindung fehlen, kann es im Gerät beim Ausschalten zu heftigen Entladungen der Bildröhre kommen, die oft Folgefehler in der Ansteuerungselektronik haben.
Äquivalenz-Stereophonie
Address Resolution Protocol: Ein Protokoll in IPv4-Ethernet-Netzwerken, das die zu einer IP-Adresse zugehörige physikalische (MAC-) Adresse ermittelt.
 MEHR-> 
ARP
Address Resolution Protocol: Ein Protokoll in IPv4-Ethernet-Netzwerken, das die zu einer IP-Adresse zugehörige physikalische (MAC-) Adresse ermittelt.
 MEHR-> 
ASF
Das ASF- (Advanced Systems Format-) Containerformat ist Teil vom Windows Media Frameworks, Microsoft's Multimedia-Technologieplattform. ASF-Dateien haben die Dateiendung WMV, WMA oder ASF. MEHR ->
ASTRA
Satelliten der SES-Astra S.A., einem Satellitenbetreiber mit dem Sitz in Betzdorf (Luxemburg). Die Satellitenflotte bestand Anfang 2009 aus 14 Fernseh- und Kommunikationssatelliten, die hauptsächlich Hörfunk- und Fernsehprogramme für den Direktempfang ausstrahlen. Die Astra-Satelliten sind auf fünf geostationären Orbitalpositionen platziert (19,2° Ost: 5 Satelliten, 28,2° Ost: 4 Satelliten, 23,5° Ost: 2 Satelliten, 4,8° Ost 1 Satellit, 31,5° Ost: 1 Satellit). Die Position 19,2° Ost ist für Zentraleuropa optimiert und erlaubt einen Direktempfang mit Satellitenschüsseln ab 60cm Durchmesser. Zur Zeit sind etwa 1700 analoge und digitale Kanäle von ca. 100 Millionen Haushalten in Europa empfangbar. MEHR->
 
ATM
Asynchronous Transfer Mode: ATM ist die Netzwerktechnik, die ursprünglich für das sog. Breitband-ISDN (B-ISDN) vorgesehen war. B-ISDN erlaubt die Integration von Diensten und Anwendungen wie Bewegtbildkommunikation (Bildtelefon, …), Datenkommunikation, Nachrichtenaustausch usw. Bei der Übertragung im ATM-Netz werden hierzu die Nutzdaten in Datenpakete (Zellen) fester Größe (48Byte) gepackt und mit einen Header (5Byte) aus Steuerdaten versehen. Der Versand der Zellen erfolgt mit dem Netztakt. Ist die Last im Netz niedrig, werden die Pakete mit Leerinformationen aufgefüllt. So bleibt die Zellengröße und der Netztakt erhalten und die Datenrate wird vom Netztakt entkoppelt. Mit einem Trafik-Management und vier Service-Klassen lässt sich ein "Quality of Service" realisieren. Ursprünglich unterstützte ATM nur leitungsvermittelte Datenübertragung (Punkt zu Punkt-Verbindungen), wird heute aber mit einer Vielzahl von verbindungsorientierten und verbindungslosen Protokollen eingesetzt. ATM hat durch die IP-Netzwerke an Bedeutung verloren, da Router wesentlich einfacher und günstiger als Vermittlungsstellen die Datenströme lenken können.
Aufwärtswandler
auch Hochsetzsteller, Step-Up-Converter: Gleichspannungswandler bei denen die Ausgangsspannung hoher als die Eingangsspannung ist.  MEHR ->
AVC
Advanced Video Codec: MPEG-4/AVC (= H264) ist ein hocheffizienter, HD-tauglicher Videocodec 
MEHR ->
AVCHD
Advanced Video Codec High Definition. Hochauflösender Videostandard für Camcorder. Verwendet den H264 Codec zur Videokompression. Aufzeichnungsmedien: Festplatte, DVD, SD-Karten/Memory Stick MEHR ->
AVI
Audio Video Interleave: Multimedia-Dateiformat / Containerformat von Microsoft. Erscheint in vielen Varianten (unterschiedliche Anzahl von Streams, viele verschiedene CODECS). Einige Formate sind nicht plattformübergreifend. MEHR >
AWG
American Wire Gauge = Amerikanischer Drahtquerschnitt: Eine hauptsächlich in Nordamerika gebräuchliche Kodierung für den Durchschnitt von elektrischen Drahten und Litzen. Das System bezieht sich auf das Herstellungsverfahren (von 1857!) von Drähten und beschreibt, wie oft ein Draht gezogen (gesteckt) wurde. Eine physikalisch-mathematische Ableitung der Kodierung ist nicht möglich.
Azimut
1. Die Position eines geostationären Satelliten wird von der Erdoberfläche aus über zwei Winkel definiert: Die Elevation (Neigung der Antenne relativ zum Horizont) und dem Azimut, der den Drehwinkel relativ zum Südmeridian (der als 0° definiert ist) beschreibt. Beispiel: Für Berlin haben die Astra-Satelliten auf 19,2° Ost eine Elevation von 29,7° und einen Azimut von 7,1°.
2. Bei Bandaufzeichnungsgeräten befinden sich die Synchron- und Tonköpfe auf Taumelplatten, mit deren Hilfe sich der Azimut der Kopfspalte relativ zum Bandlauf einstellen lässt. Der Azimut ist hierbei der Winkel zwischen dem Kopfspalt und der Senkrechten zur Bandlaufrichtung. Der Azimut (also die Fehlstellung des Kopfspaltes zur Senkrechten des Bandlaufs) sollte hierbei 0° betragen.  

B

Backlight
Hintergrundbeleuchtung für LC-(Liquid Crystal = Flüssigkristall)-Anzeigen. Je nach Displaygrösse können Kaltkathodenröhren (CCFL), LEDs, Elektroluminanzfolien oder auch normale Glühbirnen als Lichtquelle eingesetzt werden. Für eine optimale Lichtverteilung auf dem Display sorgen Lichtleiter oder Diffusoren.
 MEHR ->
Back-illuminated Sensor
Backside Illumination Sensor oder Back-illuminated Sensor (= Rückwärtige Belichtung) ist eine für den Consumer-Markt relativ neue Variante (Einführung 2009) von CCD und CMOS-Bildensoren, deren Technologie bislang nur in sehr lichtempfindlichen Überwachungskameras und Sensoren für die Astronomie verwendet wurde. Mittlerweile (2014) werden BSI-Sensoren auch in Mobiltelefone und mobilen Computer eingebaut.
Bei traditionellen Frontseitenbelichteten Bildsensoren ist die Linse vorn, die Transistoren und Leiterbahnen der aktiven Matrix in der Mitte und die lichtempfindlichen Sensoren hinten angeordnet. Der Nachteil dieser Konstruktion ist, das einfallendes Licht teilweise von der Matrix reflektiert und an ihr gebeugt wird. Dieses verringert die Lichtmenge, die auf die Sensorzelle fallen kann.
Beim Backside Illumination Sensor liegt die aktive Matrix hinter den Photodioden. Diese Anordnung bringt gegenüber einem vergleichbaren Fronseitenbelichtetem Bildwandler eine Verbesserung des Signal/Rauschabstandes von etwa 8 dB. MEHR->
 
BCA
B-Bilder/B-Frames
Zweiseitig, bidirektional prädizierte Bilder bei MPEG, die einen Bezug zu den vorhergehenden und nachfolgenden I- und P-Bildern haben. Sie dienen als Stützbilder. MEHR ->
 
BD
siehe Blu-ray Disc
 
BD+
Der Blu-ray Disc Kopierschutz AACS bietet zwar einen Schutz der Daten eines Mediums, kann aber nicht sicher stellen, dass diese in einer sicheren Umgebung wiedergegeben werden. Daher wurde BD+ als Erweiterung des AACS entwickelt. BD+ ist eine zusätzliche Ebene zum Schutz der Inhalte. Es ergänzt AACS, arbeitet aber für sich. MEHR->
 
BeiDou (COMPASS)
BeiDou ist die chinesische Bezeichnung für das Sternbild "Großer Bär", dessen Konstellation der sieben hellsten Sterne im deutschsprachigen Raum "Großer Wagen" genannt wird. Dieses Sternbild ist seit Jahrhunderten eine Navigationshilfe, da es auf den Nordstern Polaris weist. Allegorisch weist der Name auf die Funktion des chinesischen Satellitensystems. MEHR->
 
BER
Bit Error Rate = Bitfehlerhäufigkeit: Die Bitfehlerhäufigkeit ist ein Maß für die Qualität einer digitalen Übertragungsstrecke. Die BER hängt stark von Umwelteinflüssen, aber auch vom jeweils verwendeten Codierverfahren und dem Signal/Rauschabstand der Verbindung ab.
Bildgebende Verfahren
 
Bildgebende Verfahren setzen aus vielen Einzelinformation (= Messwerte) eine Abbildung eines Objekts zusammen. Die Einzelinformationen können Helligkeits-, Farb- oder auch Strahlungswerte sein. Die Messwerte werden mittels eindimensionaler (z.B. Scanner) oder mehrdimensionaler (z.B. CCD-Chip) Bildsensoren erfasst und in einem chemischen ("klassische" Fotografie) oder elektronischen Prozess für die Betrachtung aufbereitet. Als Speicher für die Abbildungen dienen photographischer Film, Fotopapier oder, in neuerer Zeit,  elektronische Medien. MEHR ->
 
Bildsensor
Der Bildsensor ist der zweidimensionale lichtempfindliche Aufnahmesensor in einer Kamera. Bis in die 1980er Jahre wurden hauptsächlich Bildabtaster auf der Basis von Kathodenstrahlröhren eingesetzt. ( MEHR->) Diese wurden durch elektronische Bildabtaster aus Halbleitern abgelöst. (MEHR->) Entsprechend der Anwendung können viele verschiedene Technologien zum Einsatz kommen: CCD, CMOS, Bolometer, Szintillatoren u.a.
 
Bildwandler
 
Bildwandler sind Geräte oder Komponenten, die bei bildgebenden Verfahren eine Wandlung der Bildinformation oder des Bildsignales von einem in eine andere physikalische Form vornehmen. Beispiele:
 - Eine Bildwandlerröhre, die Infrarotlicht in sichtbares Licht umwandelt.
 - Ein Szintillator-Array mit einem Signalprozessor, der in Echtzeit Röntgenbilder
   erzeugt und darstellt.
 MEHR->
 
Binaurales Hören
 
Binaurales Hören heißt "das Hören mit zwei Ohren". Dadurch, dass wir mit zwei Ohren hören, sind wir in der Lage räumlich zu hören und die Position eines Hörereignisses zu lokalisieren.
Die binaurale Aufnahmetechnik versucht den Schall so aufzunehmen, wie der Mensch ein Hörereignis als Ohrsignal wahrnimmt. Dazu gehören nicht nur, wie in den oben beschriebenen konventionellen Stereoaufnahmeverfahren die Pegel- und Laufzeitdifferenzen, sondern auch die Effekte, die um den Kopf herum wirken. MEHR ->
Blauertsche Bänder
Die Blauertschen Bänder sind Frequenzbereiche des Schalls, die durch die richtungsabhängige Beugung am Außenohr gedämpft oder angehoben werden. Diese richtungsbestimmenden Bänder ermöglichen zu unterscheiden ob ein Hörereignis von vorne oder von hinten kommt. MEHR ->
 
Blende
Bestimmt, wie viel Licht in der eingestellten Verschlusszeit beim Auslösen auf den Film (bzw. auf den Bildsensor) kommt. Die Blende ist eine verstellbare Öffnung im Objektiv, die sich je nach Wunsch weiter öffnen oder enger schließen kann. Bei großer Blende fließt das Licht wie durch einen voll geöffneten Wasserhahn hindurch. Bei kleiner Blende, wird der Lichtdurchfluss reduziert. Je größer die Maximalblende (Offenblende) eines Objektivs ist, desto mehr Licht lässt es durch. Somit kann man kürzere Verschlusszeiten wählen und damit kürzere Belichtungszeiten ermöglichen. Dadurch wird ein Verwischen (Verwackeln) des Bildes minimiert.
Bluetooth
Drahtlose Übertragungstechnologie im Mobilbereich.
Bluetooth ist eine Entwicklung des schwedischen Mobilfunkherstellers Ericsson und ist als IEEE802.15.1 standardisiert.
Der Standard unterstützt die Übertragung von Sprache und Daten.   Ein Bluetooth Netzwerk (Piconet) kann bis zu 255 Teilnehmer umfassen. Acht Teilnehmer dürfen gleichzeitig aktiv sein. Dabei ernennt sich ein Gerät zum Master, die anderen Geräte sind Slaves. Der Master steuert die Kommunikation und vergibt Sendeslots an die Slaves.
Die Kommunikation findet auf zwei physikalischen Kanälen statt. Es gibt zwei Verbindungsverfahren. Bei der synchronen Verbindung werden drei Datenströme mit 64Kb/s übertragen. Bei der asynchronen Verbindung, die einen Datenpuffer im Empfänger voraussetzt, werden in die eine Richtung mit 732,2Kb/s und mit 57,6Kb/s in die Gegenrichtung oder symmetrisch mit 433,9Kb/s in beide Richtungen gesendet.
Bluetooth-Geräte senden im lizenzfreien ISM-Band zwischen 2,402GHz und 2,480GHz.
Bluetooth-Geräte werden in drei Leistungsklassen eingeteilt:
- Klasse I:   100mW (Reichweite ca. 100m)
- Klasse II:   2,5mW (Reichweite ca. 20m)
- Klasse III:     1mW (Reichweite ca. 10m)
Blu-Ray
"Blauer Strahl" - bezieht sich auf die tiefviolett (405nm) emittierende LED des Laserabtasters eines Blu-Ray-Wiedergabegerätes. Inoffiziell "Nachfolgestandard" der DVD. Um mit der weiten Verbreitung von HD-tauglichen Displays mitzuhalten, wurde ein Speichermedium mit hoher Kapazität benötigt. Um einen "abendfüllenden" Film in HD-Qualität zu speichern werden Medien bis zu 25-50GByte benötigt. Um diese Datenmenge auf einer 12cm Disk unterzubringen, verwendet die BluRay-Technologie zur Speicherung gegenüber der DVD wesentlich verkleinerte Strukturen, die wiederum nur mit dem kurzwelligerem  blauen Laserlicht gelesen werden können.  MEHR->
BMP
Windows Bitmap: Digitales Datenformat für zweidimensionale Rastergrafiken. Bitmaps sind entweder unkomprimiert oder (nur schwach) mit einem verlustfreien RLE- (Lauflängen-) Verfahren komprimiert. Mögliche Farbtiefen sind: 1, 4, 8, 16, 24 und 32 Bit per Pixel. Alphakanäle, Farbkorrektur oder Metadaten werden nicht unterstützt.
BOC
 
BOC (Binary Offset Carrier) ist ein neues digitales Modulationsverfahren-Verfahren, das bei GALILEO-Navigationssatelliten zum Einsatz kommt.
 
Bolometer
 
Bolometer sind Sensoren, die die Energie über das gesamte elektromagnetische Spektrum messen können. Ein Bolometer besteht grundsätzlich aus einem Absorber (z.B. eine geschwärzte Metallfolie oder spezielle Halbleiter) und einer thermischen Masse mit konstanter Temperatur als Wärmeableiter.
Einzelne oder kleine Arrays von tiefstgekühlten Bolometerelementen werden in der Astronomie, z.B. für Beobachtungen und Messungen im Fernen Infrarot-Bereich oder von Terahertzstrahlung (" Submillimeterwellen"), eingesetzt. In der Teilchenphysik dienen Bolometer-Elemente als Teilchendetektoren. MEHR ->
Mikrobolometer sind Arrays von Bolometerelementen, die spezifisch als Bildsensoren in Wärmebildkameras eingesetzt werden. Die maximale Empfindlichkeit liegt im Infrarotbereich bei einer Wellenlänge von 700 bis 1400 nm. Eine aktive Kühlung des Sensors ist dabei auch bei normalen Umgebungstemperaturen nicht notwendig. MEHR ->
 
Bouquet
Bouquet nennen Sendeanstalten ihre gebündelten digitalen Programmangebote. Der Begriff "Bouquet" kennzeichnet auch einen Zusammenschluss von Programm- oder Dienstanbietern zu einem Programmpaket.
Broadcast
 
Ein Broadcast (engl. für Rundfunk) in einem Computernetzwerk ist eine Nachricht, bei der Datenpakete von einem Punkt aus an alle Teilnehmer eines Netzes übertragen werden. In der Vermittlungstechnik ist ein Broadcast eine spezielle Form der Mehrpunktverbindung. MEHR ->
 
Buck-Converter
auch Tiefsetzsteller, Abwärtsregler, Stepdown Converter: Gleichspannungswandler bei denen die Ausgangsspannung niedriger als die Eingangsspannung ist. Abwärtswandler erzeugen gegenüber Längsreglern (z.B. Festspannungsreglern) wesentlich weniger Verlustleistung. MEHR ->
 
B-RAS
BB-RAR
 
Broadband Remote Access Server/Broadband Remote Access Router = Breitband-Zugangsserver
Ein B-RAS ist ein Vermittlungsrechner in einem DSL-Netz. Der B-RAS ist verantwortlich für die Zuweisung von Sitzungsparametern wie die dynamischen IP-Adressen. MEHR ->
 
Brennweite
In der Fotografie bestimmt die Brennweite eines Objektivs zusammen mit dem Aufnahmeformat den Bildwinkel und damit den Bildausschnitt einer Aufnahme. Vergrößert sich die Brennweite wird der Bildausschnitt vergrößert (gezoomt).
Bridge
 
"Brücke": Um zwei Netzwerkteile, z.B. in zwei Gebäuden über eine öffentliche Straße hinweg, über eine Funkstrecke miteinander koppeln zu können, werden zwei Bridge-Mode unterstützende Access-Points benötigt. Zwischen diesen beiden WLAN-Zentralen wird eine dedizierte Verbindung hergestellt.  MEHR ->
 
Burst
Impulsbündel
 - Signal auf der hinteren Schwarzschulter eines analogen FBAS-Signales zur Synchronisation des Farbhilfsträgeroszillators.
 - Im sog. Burst-Modus schwingt ein Schaltnetzteil nur dann an, wenn im Niederlastbetrieb eines Gerätes die Versorgungsspannung unter eine vorgegebene Grenze fällt. Das Netzteil läuft dann nur kurz ( einige Millisekunden lang) an, bis die Versorgungsspannung wieder ihren Nennwert erreicht hat.   
 - Hochfrequenter Störimpuls, der beim Schalten von induktiven Lasten entsteht
Burst Cut Area
Unmittelbar an die mechanische Aufnahmefläche von DVD- und BD-ROMs angrenzend befindet sich ein Bereich, der für eine Individualisierung bei der Vervielfältigung von BD-ROMs verwendet werden kann. Mittels eines starken Lasers kann in dieser Zone ein bis zu 64 Byte (BD) bzw. 188 Byte (DVD) langer Strichcode eingebrannt werden. Die BCA kann vom gleichen Laser-Pickup  wie die Disk ausgelesen werden. Die Information können für verschiedene Zwecke verwendet werden, zB. als Teil eines Kopierschutzes.
 MEHR (DVD) ->    MEHR (BD)->

C

CA
Conditional Access = Bedingter Zugriff: Der Zugriff auf Daten oder Inhalte durch Unberechtigte kann durch eine verschlüsselte Übertragung unterbunden werden. Nur unter der Bedingung, dass man den Schlüssel hat, kann somit ein Zugriff auf die Information erfolgen.
C/A-Code
Jeder GPS-Satellit hat seinen individuellen Code und kann anhand dessen eindeutig identifiziert werden. Für zivile Zwecke dient der C/A-Code (Coarse Acquisition = Grobe Erfassung).  Auch militärische Anwendungen benötigen zuerst den C/A-Code um einen Einstieg in den P-Code zu finden. Der C/A-Code ist 1023 Bit (1023 Chips) lang und dauert eine Millisekunde (= 1,023 MHz). MEHR ->
 
Cache
Zwischenspeicher: In einem Cache-Speicher können häufig benutzte Daten zwischengespeichert werden. Dadurch verbessert sich die Ausführungszeit von Programmen, da die Daten nicht ständig neu geladen werden müssen. Allerdings sind diese Daten flüchtig und werden nicht dauerhaft gespeichert.
CAM
Conditional Access Modul = Modul für den bedingten Zugriff: Conditional Access Module (CAM): Ein CAM ist eine Baugruppe, welche für die Entschlüsselung verschlüsselt empfangener Fernsehprogramme (z. B. Premiere) erforderlich ist. Sie wird von außen in die Schnittstelle des Common Interface (CI) des DVB Empfängers gesteckt und ist für ein oder mehrere spezifische Verschlüsselungsverfahren ausgelegt. Für den Betrieb bedarf es außerdem einer Smartcard, auf der ein Teil des Schlüssel und individuelle Daten (wie erlaubte Programme / Dienste, Gültigkeitsdauer usw.) des Abonnenten gespeichert sind.
Camera Obscura
 
Die Camera Obscura (= lat. "dunkles Zimmer") ist wohl das erste bildgebende Verfahren. Bereits Ende des 13. Jahrhunderts setzen Astronomen zum ersten Mal, wenn auch einfachste, technische Hilfsmittel ein. Zur Beobachtung von Sonnenflecken projizierten sie die Sonne auf die Mattscheibe einer Lochkamera (Camera Obscura). Eine Camera Obscura besteht aus einem lichtdichten Raum oder Kasten mit einer kleinen Öffnung (oder Loch) an einer Seite. Das Licht der Umgebung der Camera Obscura gelangt durch dieses Loch und bildet die Umgebung seitenverkehrt auf der gegenüberliegenden Seite als reelles Bild ab.
MEHR->
 
Candela
Bezeichnet die Helligkeit oder Leuchtkraft und wird in Candela pro Quadratmeter (cd/m2) angegeben. Dabei entspricht 1 cd der Leuchtkraft einer Kerze.
 
Capturen
Laden eines analogen oder digitalen Videostroms in einen PC
CAT (Netzwerkkabel)
Category = Qualitätskategorien/Typen bei (Twisted Pair-) Netzwerkkabeln. Die Einstufung eines Kabels in eine der Kategorien CAT 1 bis CAT 7 beschreibt im Wesentlichen dessen Schirmmaß und die obere Grenzfrequenz. Die gebräuchlichsten Netzwerkkabel haben die Kategorien Cat 5, CAT 5e und CAT 6. MEHR ->
CBR
Constant Bit Rate, Datenfluss mit konstanter Übertragungsrate (z.B. MPEG-1: 1,15 MBit/s) MEHR->
CCD-Sensor
Charged Coupled Device (ladungsgekoppelter Halbleiter) ist ein lichtempfindlicher Sensor, der einfallendes Licht in elektronische Spannungswerte wandelt und diese mit dem integrierten Analog-Digital-Wandler in digitale Signale umwandelt.
Man unterscheidet vier Bauweisen, die je nach Anforderung eingesetzt werden:
 - Full Frame-CCD
 - Frame Transfer-CCD
 - Interline Transfer-CCD
 - Frame Interline Transfer-CCD
MEHR ->
CCFL
(Cold Cathode Fluorescent Lamp = Kaltkathodenröhre) CCFL werden hauptsächlich zur Hintergrundbeleuchtung von LCD-Display eingesetzt. MEHR ->
CD
(Compact Disk) Optisches Speichermedium mit 8 oder 12cm Durchmesser. 1982 von Philips und Sony vorgestellt. Die CD war zunächst nur ein Speichermedium für digitale Audiosignale. Später kamen Variante für Daten- und Multimediaanwendungen hinzu.
MEHR->
CD-i
(Interactive CD) Mit dem Format der CD-i eine vollständige Plattform bestehend aus einem Player, Eingabegeräten und Software im CD-i-Format spezifiziert. Der Anschluss des Player erfolgte an einem Fernseher. Im September 1990 vorgestellt, kombinierte die CD-i CD-Audio mit Video, Text, Animation und Interaktivität, d.h. der Benutzer konnte mit seinem CD-i-Player und der Software "kommunizieren". MEHR->
CD-DA
Optisches Speichermedium mit 8 oder 12cm Durchmesser für digitale Audiosignale.1982 von Philips und Sony vorgestellt. MEHR->
 
CD-MO
auch MiniDisc: Magneto-optisches Speichermedium MEHR->
 
 
 
CD-R
(Compact Disk Recordable) Eine einmal beschreibbare CD; kann als Audio-, Video- oder Daten-CD eingesetzt werden. MEHR->
 
CD-ROM
 
(Compact Disk Read Only Memory) Die gepresste CD-ROM ist nach der Audio-CD die zweite Anwendung der Compact Disc. Die CD-ROM ist das am weitesten verbreitete physische Medium zum Verteilen von Software und Daten. Durch die Struktur der CD-ROM ist auch eine plattformübergreifende Verwendung möglich. Der CD-ROM-Standard sieht zwei Varianten vor: Mode-1 ist hauptsächlich für reine Daten- und Softwareanwendungen vorgesehen. Mode-2 CD-ROMs werden meist für Videodateien verwendet. MEHR->
 
CD-RW
(Compact Disk Rewriteble) Eine mehrfach beschreibbare CD MEHR->
 
 
 
CEC-Bus
Consumer Electronic Control-Bus. Der CEC-Bus ist ein Einleitungsbus zwischen per HDMI verbundenen Geräten. Er ermöglicht die (automatische) Steuerung der angeschlossenen Geräte über nur eine Fernbedienung. MEHR->
CI
Common Interface: Das Common Interface ist eine genormte Schnittstelle in einem SAT-Receiver zur Aufnahme eines CA-Moduls (CAM). Mithilfe dieses Moduls ist es möglich, die Verschlüsselungsart bei Pay-TV am Receiver zu wechseln. Benötigt man eine neue Verschlüsselungsart braucht einfach nur das CA-Modul gewechselt werden.
CIE-Farbmodell
Für die Darstellung eines Farbraumes können dreidimensionale Körper wie Würfel, Kegel oder Kugeln verwendet werden. Eines der  übersichtlichsten Darstellung bietet die CIE-Normfarbtafel (oder auch CIE-Normvalenzsystem). Diese Darstellungsweise wurde 1931 von der CIE (Commission internationale de l’éclairage: Internationale Beleuchtungskommission) erstmalig definiert, um den Zusammenhang zwischen der menschlichen Farbwahrnehmung und dem auslösenden physikalischen Reiz (Farbvalenz) zu schaffen. Das System umfasst alle für den Menschen sichtbaren Farben. MEHR->
CIE-RGB-Farbraum
Ein definierter RGB-Farbraum innerhalb des CIE-Farbmodells MEHR->
CLIP
Calling Line Identification Presentation: Anzeige der Rufnummer des Anrufers im Display des angerufenen Telefons
CLIR
Caller Line Identification Restriction: Unterdrückung der eigenen Rufnummer bei ausgehenden Telefonverbindungen
Cluster
engl. Haufen, Bündel, Traube:
- Verbund von mehreren Computern zur Erhöhung der Rechenleistung oder der Betriebssicherheit
- Logische Einheit in der Formatierung einer Festplatte
- Sternenhaufen: Eine Ansammlung von Sternen oder Galaxien
CMOS
Die technisch sehr vielfältig verwendbare CMOS-Technologie wurde bereits 1963 patentiert. Sie findet Anwendung in digitalen logischen Bausteinen (Gatter. Flipflops, usw.), Microcomputer und Microcontroller, Speichern (RAMs) aber auch in analogen Schaltungen wie z.B. Operationsverstärkern.
Wie es die Bezeichnung CMOS = Complementary Metal-Oxide Semiconductor = komplementärer Metalloxid-Halbleiter schon beschreibt, sind CMOS-Schaltungen typischerweise Komplementärschaltungen, bestehend aus n-Kanal- und p-Kanal- Feldeffekttransistoren (MOSFETs) auf einem gemeinsamen Substrat. CMOS-Schaltungen sind sehr hochohmig. Das bedeutet, dass nur kleine Ströme fließen. Dementsprechend ist die Leistungsaufnahme und auch die Verlustleistung dieser Schaltungen sehr niedrig. Weiterhin zeichnen sich CMOS-Schaltungen durch einen hohen Störabstand, geringes Rauschen und eine hohe Bandbreite aus.
 
CMOS-Sensoren  
CMOS-Sensoren sind lichtempfindliche Bildwandler, die Einsatz in der Fotografie und der Videografie finden. Zu jedem Sensorelement gehört neben dem eigentlichen Photosensor und den dazugehörenden Schalttransistoren zusätzlich noch eine Verstärkerschaltung zum Auslesen des Signals. Für die Adresslogik, deren Ansteuerstufen und für die bildsignalverarbeitenden Stufen kann die gleiche Fertigungstechnologie eingesetzt werden. Das bedeutet, dass diese Stufen mit dem Sensorarray zusammen auf einem Chip integriert werden können. Dadurch kann ein CMOS-Sensor preiswerter als ein CCD-Sensor gefertigt werden.
MEHR->
 
CMY-Farbraum
Der CMY-Farbraum und das CMYK-Farbmodell bilden die Grundlage für den modernen Vierfarbendruck. Die Bezeichnung ist von den drei bzw. vier Farben Cyan (C), Magenta (M), Yellow=Gelb (Y) und Key Plate=Schwarz (K), die zum Druck verwendet werden, abgeleitet. MEHR->
CMYK-Farbmodel
Der CMY-Farbraum und das CMYK-Farbmodell bilden die Grundlage für den modernen Vierfarbendruck. Die Bezeichnung ist von den drei bzw. vier Farben Cyan (C), Magenta (M), Yellow=Gelb (Y) und Key Plate=Schwarz (K), die zum Druck verwendet werden, abgeleitet. Da aus aus CMY kein richtiges Schwarz ermischt werden kann, wird, um eine höhere Absorption zu erzielen, an Zeichnungen und in dunklen Teilen des Bildes zusätzlich Schwarz  als zusätzliche separate Druckfarbe hinzugefügt, was den Kontrasteindruck im Bild wesentlich verbessert. MEHR->
CoaxLine
 
CoaxLine verwendet die Koaxial-Kabel der TV-Signal-Verteilung um Daten zu übertragen. CoaxLine beruht auf HomePlug, einer Powerline Communication-Technologie. MEHR ->
 
CODEC
COder und DECoder. Um Speicherplatz zu sparen werden Video- und Audio-Daten komprimiert. Hierbei können unterschiedliche Kompressionsverfahren (Encoder) eingesetzt werden. Zum Dekomprimieren muss dann natürlich ein passender Decoder zum Einsatz kommen. Coder und Decoder sind deshalb oft in einem Programm (= Codec) zusammengefasst. Microsoft setzt zur automatischen Erkennung der Codecs in seinen Multimediadateien FOURCC ein. MEHR ->
COM-Schnittstelle
 
Eine COM-Schnittstelle (auch RS-232-Schnittstelle oder V.24 genannt) ist eine serielle Schnittstelle zum Austausch von Daten zwischen Computern und Peripheriegeräten. MEHR->
 
Compact Disk (CD)
Optisches Speichermedium mit 8 oder 12cm Durchmesser. 1982 mit der CD-DA von Philips und Sony vorgestellt. Die CD-DA (Compact Disc Digital Audio) oder Audio-CD war das erste offizielle Format der Compact Disc. Der Aufbau und die logische Datenstruktur ist auf die Wiedergabe von digitalen Audiosignalen optimiert. Die Daten befinden sich in einer einzigen Spur, die eine 22188 mal gewundene Spirale ist. Später kamen auch Varianten für Daten- und Multimediaanwendungen hinzu. MEHR->
 
Compact-Flash
Compact-Flash (CF) ist ein Schnittstellenstandard, unter anderem für digitale Speichermedien. Er kommt in Form von CF-Karten in Computern, digitalen Fotoapparaten und Personal Digital Assistants (PDA) zum Einsatz. Die maximale Speicherkapazität dieser Karten beträgt 64GB.
COMPASS
COMPASS ist die alte Bezeichnung für das chinesische Satellitennavigationssystem BeiDou. MEHR ->
Container-Formate
Container-Formate sind Dateistrukturen, die (Multimedia-) Daten nach außen hin vereinfachen und einen Austausch, sogar über Plattform-Grenzen hinweg, ermöglichen. Die Containerformate beschreiben wie diese Nutzdaten gespeichert (nicht wie sie kodiert sind!) sind. MEHR ->
Cookie
Cookie = Keks: Kleine Dateien (bis 4kB), die ein Webserver einem Webbrowser beim ersten Besuch einer Website vom Webserver übergeben wird oder über JavaScript beim Client erzeugt wird. Der Client speichert die Datei in einem für diesen Zweck vorgegebenen Verzeichnis. Diese Datei ist personalisiert und dient bei weiteren Besuchen der Website als Identifikation. Über Cookies kann das Surfverhalten eines Benutzers von einem Webdienst des Anbieters verfolgt werden, mit spezialisierten Cookies ("Tracking Cookies") sogar über mehrere Websites hinweg.
croppen
Capturen oder Beschneiden eines Bildausschnittes.(z.B. zur Unterdrückung von störenden Rändern)
CRT
Cathode Ray Tube = Kathodenstrahlröhre
CSMA/CD
Carrier Sense Multiple Access/Collision Detect = Mehrfachzugriff mit Trägerprüfung und Kollisionserkennung: Ein Netzwerkprotokoll (Zeitmultiplexverfahren), das sicherstellt, dass die Datenübertragung eines Teilnehmers in einem Netzwerk durch die eines anderen gestört wird. Bevor eine Station sendet, hört sie zunächst die Leitung ab, um festzustellen, ob nicht schon ein Datenverkehr zwischen anderen Stationen stattfindet. Erst bei freier Leitung wird gesendet und auch während der Sendung wird mitgehört, um festzustellen, ob eine Kollision mit einer Station auftritt, die zufällig zum gleichen Zeitpunkt mit dem Senden begonnen hat (Collision Detect). MEHR ->
CSS
Content Scrambling System. Kopierschutz der DVD durch Verschlüsselung. Einzelne Sektoren oder ganze Dateien einer DVD können verschlüsselt werden. Der offene Teil des Schlüssel befindet sich auf der DVD, der private Teil (Herstellerschlüssel) und der Entschlüsselungsalgorithmus befinden sich im DVD-Player.
Curved Screen
Eine Curved Screen (engl. "gebogene Leinwand") verspricht ein "Eintauchen" in die TV-Handlung ("Immersive TV") weil sie einen weiteren Betrachtungswinkel als bei planen Bildschirmen erlaubt. Seit 2013 werden im Zusammenhang mit UHD-TV immer mehr großformatige LCD-TV mit gebogenem Bildschirm angeboten. MEHR->

D

DAB
Digital Audio Broadcasting = Digitaler Hörfunk: Europäischer Standard für die digitale Übertragung von Hörfunk über Kabel, Satellit und terrestrisch. DAB wurde in den Jahren 1987 bis 2000 als EUREKA-Projekt von der EU entwickelt. Bis 2002 wurde DAB von der EU und dem Bund subventioniert. Da DAB in der deutschen Bevölkerung niemals auf das erwartete Interesse gestoßen ist, haben sich die meisten privaten Anbieter aus dem Projekt verabschiedet. Auch die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten beschränken DAB meist auf die bereits analog ausgestrahlten Programme.    
Daguerreotypie
 
Die Daguerreotypie, war das erste praktische Fotografieverfahren. Es ist benannt nach Louis Daguerre, der es gemeinsam mit Joseph Nicéphore Nièpce ab 1829 entwickelt hat.
Der Ausgangspunkt einer fotografischen Platte für die Daguerreotypie war eine polierte, mit einer dünnen Silberschicht versehenen Kupferplatte, die Jod-, Brom- oder Chlordämpfen ausgesetzt wurde. Dabei bildet sich eine lichtempfindliche Schicht aus Silberjodid bzw. Silberbromid (= Silberhalogenide). Diese wandeln sich während der Belichtung durch Reduktion in metallisches Silber um. Nach der Belichtung der Platte wurde diese mit Quecksilberdämpfen entwickelt. MEHR->
 
DCT
Diskrete Cosinus Transformation. Verfahren zur Kompression von Bildern und Video. Eingesetzt bei JPEG, MJPEG, DV, MPEG, ... MEHR->
DDC
Display Data Channel: VESA-Standard einer Verbindung, über die ein Monitor/Display seine Eigenschaften an die Grafikkarte bzw. den Grafikprozessor einer Videoquelle (z.B. Computer) melden kann. MEHR->
DECT
Digital Enhanced Cordless Telecommunication: Standard für Schnurlostelefone (pikozellulare Telefonie) und kabellose Datenübertragung.
Maximale Ausgangsleistung: 250mW
Frequenzbereich: 1880-1900MHz (10 Kanäle à 1,728MHz)
Übertragungsverfahren: Zeit- und Frequenzmultiplexverfahren
deinterlacen
Unterdrücken (durch digitale Filterung) von kammartigen Bildstörungen, die bei der Umwandlung von einem Videosignale mit Zeilensprung in ein progressives Videosignal entstehen.
Delution of Precision
 
= Verminderung der Präzision, siehe DOP

demultiplexen
Zerlegen eines Datenstroms in seine Teilströme (z.B. ein Video- und ein Audiodatenstrom).
 
D-ILA
(Direct Driven Image Light Amplifier). Microdisplaytechnik von JVC, die auf LCOS aufsetzt.
 
DGPS
DHCP
Dynamic Host Configuration Protocol = Protokoll zur automatischen Zuweisung von dynamischen IP-Adressen und Netzwerkparametern an einen am Intranet angeschlossenen Rechner. Dies ist besonders vorteilhaft bei ''nomadischen'' Systemen wie Laptops. Der DHCP-Dienst ist plattformübergreifend.  MEHR->
Differential-GPS
 
Eine Methode zur Verbesserung der Genauigkeit der Positionsbestimmungen mittels GNSS. Grundprinzip bei DGPS ist es, zwei GNSS-Empfänger, einem fest installierten und einem mobilen, nahe bei einander zu betreiben. Da die GNSS-Satelliten sehr weit von den Empfängern entfernt sind, sind die Empfangsbedingungen für beide Empfänger gleich und beide Empfänger sind den gleichen Fehlerquellen im exakt dem gleichen Maße ausgesetzt.
Dem fest installierten Empfänger (der sog. Referenzstation) ist seine exakte Position bekannt. So ist es möglich, die Abweichung zwischen der tatsächlichen und dem gemessenen Position zu erkennen, die Fehler zu berechnen und Korrekturdaten zu erzeugen. Diese Korrekturdaten werden dem mobilen Empfänger per Funk übermittelt. MEHR->
 
Digital Dolby 3D
 
3D-Kinoprojektionsverfahren, siehe Wellenlängenmultiplex
 
Direct-LED-Backlight
 
Bei bei Full LED (auch Direct-LED) sind eine große Anzahl von LEDs hinter dem LCD-Display über die gesamte Bildfläche verteilt. MEHR ->
 
Direct View-Geräte
 
Anzeigegeräte, auf denen Bilder direkt auf einem Display und nicht durch Projektion erzeugt werden: Bildröhre, LCD-Panel, Plasma-Panel.
 
DiSEqC
Digital Satellite Equipment Control = Signaltechnik zur digitalen Steuerung von Satelliten-Empfangsanlagen: DiSEqC ist ein offener, lizenzfreier Industriestandard. Die Steuerung erfolgt über die Koaxialverkabelung zwischen Satelliten-Receiver und dem Multi-Switch, LNB oder zur Antennensteuerung. Die Steuerbefehle werden seriell als digitale Datenworte übertragen.
MEHR ->
DisplayPort
 
DisplayPort ist eine von der VESA (Video Electronics Standards Association, ein internationaler Verband von Computerdisplay- und Grafikkartenherstellern) entwickelte digitale Schnittstelle zur Übertragung von Video- und Audiosignalen. Der Einsatzbereich von DisplayPort soll sowohl die Informationstechnik (Computer, Monitore usw.) als auch Multimedia-Geräte (TV-Geräte, Beamer, Spielkonsolen, Videoabspielgeräte, usw.) umfassen. DisplayPort soll die VGA-, DVI- und LVDS-Schnittstellen vollständig ablösen.  MEHR  ->
 
Divx
Videokompressionsverfahren. Ursprünglich von Microsoft als ’MPEG4’ entwickelt, aber dann von der (Cracker-) ’’Scene’’ übernommen und weiterentwickelt. Ein sehr effektiver Codec. Dateien der ersten Versionen ließen sich aber auf einem PCs abspielen. Seit ca. 2004 auch von vielen Hardware-Playern unterstützt. MEHR->
DLNA
Digital Living Network Alliance: Organisation zur Erarbeitung von Richtlinien für die Interoperabilität von Geräten der CE
DLP
Digital Light Processing = Digitale Lichtverarbeitung: Ein von Texas Instrument entwickeltes Videoprojektionsverfahren mittels Microspiegeln (DMD: Digital Micro Mirror Device). MEHR -> 
DMD
Digital Micro Mirror Device = Digitaler Mikrospiegelbaustein. Ein von Texas Instrument mit Microspiegeln arbeitendes entwickeltes Lichtventil, Wird in digitalen Videoprojektoren als bildgebendes Element verwendet.  MEHR -> 
DNS
Domain Name System = Dienst zur Namensauflösung: Das DNS ist eins der wichtigsten Dienste im Internet. Es übersetzt die vom Menschen leicht verständlichen Domainnamen (Host-Namen) in die numerischen Netzwerkadressen (IP-Adressen). Hierzu kommt ein weltweit verteiltes, hierarchisch aufgebautes Serversystem zum Einsatz. Der Namensraum des Internets ist in Namenszonen aufgeteilt. Die auf den Servern laufenden Datenbanken sind miteinander verknüpft und geben Suchanfragen, die sie nicht selber auflösen können, solange an benachbarte Server weiter, bis die Suche erfolgreich ist oder die Anfrage negativ beantwortet wird. MEHR ->
Dolby Digital
Ein digitales Mehrkanalton-Verfahren mit zwei (Dolby Digital Prologic) oder fünf getrennten Kanälen sowie einem zusätzlichen Tiefton-Kanal (Dolby Digital 5.1 oder AC3). Verlustbehaftete Kompression mit AC3-Encoder. Bitraten von 32kBit/s bis 640kBit/S (DVD mit DD 5.1: 383 oder 448 kBit/s).
 
Dongle
Hardlock, Kopierschutzstecker: Eine technische Vorrichtung, die Software vor unbefugter Verbreitung oder Benutzung schützen soll. Die geschützte Software kann nur durch das Einstecken des Dongles in eine der Geräteschnittstellen (USB, COM, LPT, …) benutzt werden.
 
DOP-Wert
 
Der DOP- (Delution of Precision = Verminderung der Präzision) ist ein Maß für die konstellationsabhängige Ungenauigkeit einer Positionsbestimmung mit Satellitennavigationssystemen (GNSS). Je kleiner der DOP-Wert, desto größer ist die Positionsgenauigkeit. Um die Genauigkeit der Positionsbestimmung differenzieren zu können wird abhängig von der Art der Daten, die berechnet werden sollen, wird zwischen verschiedenen DOP-Werte unterschieden:
GDOP (Geometric Dilution of Precision): Gesamtgenauigkeit in den 3D-Koordinaten und der Zeit
PDOP (Positional Dilution of Precision): Positionsgenauigkeit in den 3D-Koordinaten
HDOP (Horizontal Dilution of Precision): Horizontalgenauigkeit -> 2D-Koordinaten = Kartenebene
VDOP (Vertical Dilution of Precision): Vertikalgenauigkeit (Höhe)
TDOP (Time Dilution of Precision): Genauigkeit der Zeitangabe
  MEHR ->
 
Doppler-Effekt
 
Als Doppler-Effekt bezeichnet man die Veränderung der wahrgenommenen oder gemessenen Frequenz von Wellen jeder Art, während sich die Quelle und der Beobachter einander nähern oder voneinander entfernen, sich also relativ zueinander bewegen. Nähern sich Beobachter und Quelle einander, so erhöht sich die vom Beobachter wahrgenommene Frequenz, entfernen sie sich voneinander, verringert sich die Frequenz.
 
DOS
Disk Operating System - Disk- (disketten- oder festplatten-)orientiertes Betriebssystem: Rudimentäre Betriebssysteme für Computer zur Verwaltung von magnetischen Speichermedien. Weitere Funktionen und die Ansteuerung von Peripheriegeräten des Computers müssen über zusätzliche Software (Anwendungen oder Treiber) realisiert werden. DOS-Systeme werden heute meist nur in Verbindung mit eingebetteten Systemen verwendet.
  
DoS
Denial of Service = Verweigerung des Dienstes: Überlastung eines Server oder anderen Computers durch eine überhöhte Anzahl von Abfragen. Die Anfragen können gezielt und angriffsartig aus Botnetzen erzeugt werden um den Zielcomputer oder die Dienste, die auf dem Computer laufen, zu blockieren.
DPI
Dots Per Inch = Punkte pro Inch: Die Anzahl der Punkte pro Inch beschreibt die relative Auflösung von Rastergrafiken.
DRM
Digital Rights Management = Digitale Rechteverwaltung: Verfahren zur Kontrolle der Nutzung von Musik, Filmen, Hörbüchern, Software (wie Spiele usw.) und elektronischen Dokumenten. Um die digitalen Inhalte vor unbefugtem Kopieren oder Weiterverbreitung zu schützen, können diese in DRM-Systeme eingebunden werden, die die Verwendung der Dateien nur in dem von Urhebern oder Verwertern zugelassenen Rahmen zulassen. DRM-Systeme bedienen sich meist verschlüsselnder Kopierschutzsysteme mit on-the- fly Decodierung (DVD, Blu-Ray, ...) oder über explizite Freischaltungsverfahren. Gelegentlich wurden auch schon DRM-Systeme mit Root-Kit-Eigenschaften verwandt, die die Sicherheit der Computer, auf den sie (meist unwissentlich) installiert wurden, kompromittierten.
DSL
Digital Subscriber Line = Digitaler Teilnehmeranschluss: DSL ist eine Technologie zur digitalen Hochgeschwindigkeitsübertragung von Daten über Telefonleitungen aus Zweidraht-Kupferkabel. Diese Übertragungsform zeichnet sich durch eine große Bandbreite aus. Sie ermöglicht beispielsweise einen Hochgeschwindigkeitszugang zum Internet oder die Übertragung von Video oder Multimediadaten in Echtzeit. Die häufigste Technik, die in Deutschland zum Einsatz kommt ist ADSL. Dabei werden die Daten mit einer asymmetrischen Geschwindigkeit übertragen. Das bedeutet, dass das Senden der Daten (Upload) mit einer wesentlich niedrigeren Geschwindigkeit durchgeführt wird als der Empfang der Daten (Download).  MEHR ->
DSLAM
 
DSLAMs (Digital Subscriber Line Access Multiplexer) sammeln auf örtlicher Ebene den DSL-Datenverkehr der Teilnehmer und leitet ihn an den Breitband-Zugangsserver im Einwahlknoten weiter. Ein typischer DSLAM besteht aus einer Reihe von Line Cards und einer Uplink Card. Line Cards und Uplink Card sind über einen schnellen Bus (Backplane) miteinander verbunden. MEHR ->
DSP
Digital Sound Processing = Digitale Tonverarbeitung: DSP dient zur digitalen Tonverarbeitung. Im Gegensatz zur analogen Technologie, wo verlustbehaftete Filter und Verstärker zum Einsatz kommen, findet die Signalverarbeitung nahezu verlustfrei in digitaler Form statt.
 
DTH
Direct To Home: Satellitendirektempfang MEHR ->
DTS
Digital Theater System = Mehrkanal-Tonsystem: Alternativsystem zu Dolby Digital. Ab 1990 für Kinos, ab 1996 für die Consumer Elektronik. Die Bitrate für DTS-Audiospuren auf Video-DVDs ist 754,5bBit/s oder 1509,25kBit/s.
DV
Standard für digitale Videoaufzeichnung, festgelegt von ca. 60 Herstellern der UE-Industrie. Die wichtigsten Kenndaten:
Aufzeichnungsmedium: DV-Band
Auflösung (PAL):    720x576 Pixel, 4:2:0
Audio:                   2 x 48kHz 16 Bits oder 4 x 32kHz 12 Bits oder 2 x 44,1 kHz 16 Bits Import via IEEE1394
Datenrate:            25MBit/s (Video), CBR
Kompression:         DCT, ca. 5:1    MEHR ->
DVB
Digital Video Broadcast: Digital Video Broadcasting umfasst diverse, untereinander kompatible Standards zur Übertragung digitaler Fernsehsignale. Dies schließt die Übertragung über Satellit (DVB-S), über Kabel (DVB-C) und über terrestrische Sender (DVB-T) ein. Durch Datenreduktion(MPEG-2), Bitfehlerkorrektur und angepasste Modulationsverfahren ist eine Vielzahl von Diensten auf bereits vorhandenen Übertragungswegen möglich.
DVB-H
Digital Video Broadcasting – Handhelds: DVB-H (Digitaler Videorundfunk für Handgeräte) ist ein Übertragungsstandard, mit dem digitale Rundfunkprogramme über kleine und/oder mobile Geräte empfangen werden können.
DVB-T2
Mögliches Nachfolgesystem vom DVB-T. Bietet vorrangig eine bessere Robustheit des Signals (z.B. durch den Einsatz verbesserter Fehlerkorrekturverfahren). Dieses ermöglicht eine Vergrößerung der Gleichwellennetze und eine Senkung der Sendepegel. Obwohl neue Videokompressionsverfahren nicht Bestandteil des DVB-T2 Standards sind, ist die terrestrische Übertragung von HDTV-Inhalten mit z.B.MPEG-4/AVC möglich. Ob DVB-T2 in Deutschland eingeführt wird, ist fraglich.
DVD
Digital Versatile Disk = Digitale vielseitige Scheibe: Scheibenförmiger optischer Datenspeicher mit 12 oder 8 cm Durchmesser. Auf bis zu vier Lagen (Layern ) können bis zu 18GByte Daten gespeichert werden. Je nach Anwendung können für Video-, Audio- und Daten-DVDs unterschiedliche Datenstrukturen zum Einsatz kommen. DVD gibt es sowohl als Nurlese-Medium (DVD-ROM) als auch als wiederbeschreibbares Medium.
 MEHR ->
DVI
DVI- (Digital Visual Interface) Verbindungen ermöglichen eine unkomprimierte, verlustfreie, digitale Übertragung von Videosignalen per Kabel von einem Gerät zum anderen. MEHR ->
Dynode

 
Eine Dynode ist eine Elektrode in einer Elektronenvervielfacher-Röhre. Der Aufprall von Elektronen auf eine Dynode erzeugt ein Vielfaches an Sekundärelektronen. Elektronenvervielfacher werden zumeist als Photovervielfacher in der Medizin,  Restlichtverstärkern und Nachtsichtgeräten eingesetzt.   MEHR ->
 

E

E1-Band
E1-Frequenzen
 
Das E1-Band ist ein von GALILEO-Navigationssatelliten verwendeter Frequenzbereich zwischen 1559 MHz und 1591 MHz.  MEHR ->

E5 a/b-Band
E5a/b-Frequenzen
 
Das E5a-Band ist ein von GALILEO-Navigationssatelliten verwendeter Frequenzbereich zwischen 1164 MHz und 1191,7 MHz. Das E5b-Band umfasst die Frequenzen zwischen 1191,7 MHz und 1215 MHz   MEHR ->

E6-Band
E6-Frequenzen
 
Das E6-Band ist ein von GALILEO-Navigationssatelliten verwendeter Frequenzbereich zwischen 11260 MHz und 1300 MHz.  MEHR ->

EBU
European Broadcast Union = Europäische Rundfunkunion: Zusammenschluss von 75 Fernseh- und Rundfunkanstalten in 56 Ländern. Die EBU koordiniert die Entwicklung und Standardisierung von Aufnahme- und Übertragungstechnik und tritt auch als Produzent von Inhalten auf ("Eurovision", European Song Contest)  
Edge-LED-Backlight
 
Bei  Edge Backlight sind die LEDs am oberen und unteren Rand oder seitlich am LCD-Panel befestigt.
 MEHR ->
 
EDID
Extended Display Identification Data. Eine 128-Byte-Datenstruktur, die die möglichen Auflösungen eines Displays beschreiben. Die Daten sind in einem (EEP)ROM hinterlegt, das von einem angeschlossenem Gerät (PC, DVD-Player, ...) über eine im VGA-, DVI- oder HDMI-Verbindung mittels eines integrierten I2C-Bus ausgelesen werden kann.  MEHR ->
 
editieren
Bearbeiten eines Film-Clips
 
EIB
 
Europäischer Installationsbus, siehe "KNX-Installationsbus"
 
EICTA
Die EICTA (European Information, Communications and Consumer Electronics Industry Technology Association) ist eine Vereinigung von 32 nationalen Elektronikverbänden aus 24 Ländern und über 50 großen Elektrounternehmen aus Europa, USA und Japan.
Einkabelsystem
 
In einem Einkabelsystem wird ein HF-Signal in der Frequenz umgesetzt und im Frequenzbereich von 47 bis 862 MHz (terrestrisch) oder 950 bis 2150 MHz (Sat-Bereich) linear an mehrere Teilnehmer auf einer Stammleitung einer Gemeinschaftsempfangsanlage verteilt. Bei Satelliten-Einkabelsystemen werden drei Verfahren unterschieden:

1. Statische Blockselektion
Bei der Umsetzung wird eine feste Zuordnung von Transponderbereichen vorgenommen. Daher ist nur ein begrenztes Programmangebot möglich
Es gibt keine Anpassmöglichkeit bei Transponderwechseln

2. Transponderumsetzer
Die Transponder werden selektiv umgesetzt, daher ist die Auswahl der Programme flexibel.
Der Frequenzbereich der SAT-ZF (950 bis 2150 MHz) ist begrenzt auf max. 34 Transponder.
Bei Transponderwechsel ist eine einfache Anpassung durch Umprogrammieren möglich

3. Satellite-Channel-Router (SCR) nach EN50494 ("Unicable") MEHR ->
 
Elektronenvervielfacher

 
Elektronenvervielfacher nutzen den Effekt der Sekundärelektronenemission um aus einer geringen Anzahl von Elektronen, wie sie z.B. an einer Photokathode entstehen, einen Elektronenschauer von Millionen von Elektronen zu erzeugen. Elektronenvervielfacher sind das Herzstück von Photovervielfachern, wie sie in der Medizin und in Nacht- und Restlichtsichtgeräten eingesetzt werden.   MEHR ->
 
Elevation
Die Position eines geostationären Satelliten wird von der Erdoberfläche aus über zwei Winkel definiert: Die Elevation (Neigung der Antenne relativ zum Horizont) und dem Azimut, der den Drehwinkel relativ zum Südmeridian (der als 0° definiert ist) beschreibt. Beispiel: Für Berlin haben die Astra-Satelliten auf 19,2° Ost eine Elevation von 29,7° und einen Azimut von 7,1°.
 
EMC
Electro Magnetic Compatibility -> siehe EMV
EMI
Electro Magnetic Interference = Störstrahlung -> siehe EMV
EMV
Elektromagnetische Verträglichkeit. Sie beschreibt die Störfreiheit elektrischer und elektronischer Geräte in der Umwelt
 
EN50494
 
Standard zur Verteilung von Satellitensignalen an mehrere Teilnehmer über ein Kabel (Einkabelsystem). Siehe Satellite-Channel-Router
 
Entertain
 
Entertain ist das IPTV-Angebot der DTAG. MEHR->
EON
Enhanced Other Networks: Überträgt eine Radiostation keine Verkehrsinformationen, ist es mit EON möglich, die Verkehrsinformationen eines alternativen Senders zu überwachen. Im Falle einer Durchsage schaltet das Autoradio dann automatisch um.  

EOTF
Die Electronic-Optical-Transfer Function (EOTF) beschreibt wie digitaler Code in sichtbares Licht gewandelt wird. Um ein digitales Video auf unterschiedlichen Displays korrekt in den Helligkeitswerten darstellen zu können, wird es in der Post-Produktion auf einem Referenzmonitor optimal abgeglichen. Die nichtlineare Helligkeitskennlinie (= EOTF) des Referenzmonitors wird dem digitalen Video als Metadaten hinzugefügt. Bei der Wiedergabe können mittels der EOTF die Helligkeitswerte an die Luminanzdynamik des Displays angepasst werden. Die Verwendung der EOTF ist bei HDR- (High Dynamic Range-) Inhalten zwingend notwendig.  MEHR->
EPG
Electronic Program Guide: Ein von den Sendeanstalten mit ausgestrahlter elektronischer Programmführer. Die Programminformationen beinhalten meist den Titel, den Anfang und die Dauer der Sendung, sowie eine kurze Inhaltsbeschreibung. EPG wird im analogen TV in der vertikalen Austastlücke übertragen. Es existieren mehrere Standards: Nextview (von der ETSI entwickelt), Guide+ (proprietär/Fa. Gemstar).
Im Digital-TV (DVB) wird EPG in Form der Event Information Table (EIT) als Teil der Service Information(SI) übertragen.
Ephemeriden
 
Ephemeriden sind Daten, die zur genauen Bestimmung von (Navigations-) Satellitenpositionen dienen.  Im Gegensatz zum Almanach sind die Ephemeriden wesentlich genauer, sind aber nur wenige Stunden lang exakt. In den Ephemeriden sind neben einer genaueren Bahnbeschreibung auch Korrekturdaten zur Berechnung der Laufzeiten und Daten über die Ionosphäre enthalten. Mittels der drei Kepler-Gesetze kann ein GNSS-Empfänger die Positionen der Navigationssatelliten berechnen. MEHR ->
 
EPS
Encapsulated PostScript: Grafikdatei in der Seitenbeschreibungssprache PostScript. Ermöglicht das Einbinden von Vektor- oder Rastergrafiken, die als Postscript-Datei vorliegen, in ein anderes PostScript-Dokument.
Ethernet
Ethernet ist eine Familie von paketorientierten Computernetzwerk-Techniken für lokale Netzwerke (LANs). Es ist der zur Zeit am weitesten verbreitete Netzwerkstandard.
Die Ethernet-Technologie wurde Mitte der 70er Jahre bei Xerox entwickelt (von Robert Metcalf) später von Xerox, DEC und Intel zum Quasistandard erhoben.
Heute in der IEEE802.3 (kabelgebunden) und in der IEEE802.11 (drahtlos) festgelegt. Physikalisch gesehen, ist das Ethernet ein Bus, auf dem alle Geräte parallel angeschlossen sind. Als Übertragungsmedium kommen hauptsächlich Twisted-Pair-Kabel oder Glasfaser-Verbindungen zum Einsatz. Die Datenübertragungsraten liegen bei aktueller Technik zwischen 100MBit/s (Fast Ethernet) und 10GBit. Die wohl wichtigsten Protokolle im Ethernet sind das IP-Protokoll und das CSMA/CD-Protokoll.   MEHR ->
 
ETSI
European Telecommunications Standards Institute = Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen: Normgebende Instanz für den Bereich Telekommunikation. ETSI hat 655 Mitglieder aus den Bereichen Industrie, Netzbetreiber und Diensteanbieter.  
EuroAV
  
siehe SCART
 
Europäischer Installationsbus
 
Exif
Exchangeable Image File Format: Exif sind Meta-Daten, die bei modernen Digitalkameras im Bild mitgespeichert werden. Neben dem Kameratyp sind z.B. Daten wie Auflösung, Datum und Uhrzeit, Orientierung (Hoch- oder Querformat), Brennweite, Belichtungszeit, Blendeneinstellung, Belichtungsprogramm, ASA-Wert („Lichtempfindlichkeit“), Geoinformation (GPS-Koordinaten) , Vorschaubild, Blenden, aber auch Informationen zum Copyright, Kommentare oder auch Urheberinformationen, enthalten.

F

False Contour Effect
 
Der False Contour Effekt tritt bei Plasma- und DLP-Anzeigen auf wenn Bewegtbilder dargestellt werden und der Zuschauer einem sich auf dem Bildschirm bewegenden Objekt mit den Augen folgt. Haben benachbarte Flächen auf dem Bildschirm nur geringe Helligkeitsunterschiede, die über stark unterschiedlich kodierte Subframes angesteuert werden, kann dieses durch Überlagerung der Bildinformation im Auge zu einer scheinbaren Konturenbildung um die Flächen kommen. Die Sichtbarkeit und die Farbe der Konturen ist abhängig von der Farbe, Helligkeit und der Bewegungsgeschwindigkeit des Objekts.  MEHR->
 
Farbfilter
 
Praktisch alle Bildwandler sind lediglich helligkeitsempfindlich. Die Farbinformation eines abgelichteten Objekts muss durch Farbfilter gewonnen werden. Bei hochwertigen Videokameras werden hierzu drei Sensorchips über dichroitische Prismen zu einem Wandler mit drei Farbkanälen zusammengeführt (3-Chip-Kamera). Jeder einzelne Sensor erhält nur einen vom Prismenblock gefilterten Farbanteil. Meist sind dies die Grundfarben Rot, Grün und Blau ("RGB"), aber auch Filter in den Komplementärfarben sind möglich. Diese haben gegenüber Grundfarbenfilter den Vorteil, dass sie nahezu die doppelte Lichtmenge passieren lassen. Cyan ist beispielsweise die Komplementärfarbe zu Rot und lässt Grün und Blau durch. Gelb ist die Komplementärfarbe zu Blau und lässt Rot und Grün passieren.
In Videokameras für den Consumer-Markt und in Standbildkameras werden Einzelsensoren eingebaut. Zur Gewinnung der Farbkomponenten werden Einzelsensoren mit streifenförmigen oder schachbrettartigen Mustern in drei oder vier Farben versehen (Streifenfilter, Mosaikfilter). Neben den Grund- oder Komplementärfarben wird oftmals auch Weiß (also voll transparent) in das Filter integriert.
Die Farbinformation eines Farbpixels ist somit, je nach Filtertyp, auf drei oder vier Streifen verteilt. Bei der Abtastung eines Bildpunktes wird dessen vollständige Farbinformation also zeitlich nacheinander übertragen. Über eine an das Filter angepasste elektronische Matrix in einem Signalprozessor lassen sich mithilfe von Gatesignalen die Grundfarben aus der Signalspannung des Bildwandlers durch Addition und Subtraktion der Farbinformationen wiedergewinnen.
 
Farbmanagement
Jedes Gerät in einer Bildbearbeitungskette interpretiert aus technischen Gründen Farbe unterschiedlich. Ein durchgehendes Farbmanagement soll die Farbunterschiede zwischen den einzelnen Geräten minimieren damit mehrere Geräte kombiniert werden können und trotzdem (den Möglichkeiten entsprechende) optimale Ergebnisse erzielt werden. MEHR->
Farbmodell
Farbmodelle dienen der Beschreibung und der eindeutigen Spezifikation von Farben. In einem Farbmodell kann jeder Farbe ein eindeutiger Zahlenwert, der Farbort, zugeordnet werden. MEHR->
Farbprofil
Mittels eines Farbprofils werden die Unterschiede des Gerätefarbraums zum Standard- (CIELab-) Farbraums beschrieben. Das Gerätefarbprofil liefert dem Farbprozessor mittels Tabellen Hinweise darüber, wie die an das oder von dem Gerät gelieferten Farbinformation zu interpretieren sind. Meistens kommen die genormten ICC-Farbprofile zur Anwendung. MEHR->
Farbrad
 
Farbräder sind rotierende Filterscheiben, die in Verbindung mit Projektoren verwendet werden. Drei- oder mehrfarbige Farbräder erzeugen bei Ein-Chip-DLP- (Digital Light Processing) und LCOS- (Liquid Crystal on Silicon) Projektoren das Farbbild. MEHR->
In der 3D-Projektiontechnik werden Farbräder zur Trennung der Bilder für das linke und rechte Auge eingesetzt (sog. Wellenlängenmultiplexverfahren). MEHR->
 
Farbraum
Ein Farbraum (oder auch Farbkörper oder Gamut) einer farbgebenden Methode umfasst alle Farben, die innerhalb eines Farbmodells darstellbar sind. MEHR->
 
FAT
File Allocation Table. Dateisystem von Microsoft (FAT 16: DOS, Windows, FAT 32: ab Windows 95b), hat diverse Beschränkungen in Bezug auf maximale Partitions- und Dateigröße.
FDM
Frequency Division Multiplexing - Frequenzmultiplexverfahren: Beim FDM werden mehrere Signals (Symbole) auf mehreren Trägern unterschiedlicher Frequenzen gleichzeitig übertragen.
Feldbus
 
Ein Feldbus ist ein lokaler Installationsbus in einem Netzwerk für Gebäudeautomation. Der am weitesten verbreitete Feldbus  für die Gebäudeautomation ist der KNX-Installationsbus.
 
Fernseh-Kanone
 
oder auch Olympia-Kanone: Spöttische Bezeichnung für die erste fahrbare Fernsehkamera. Für Live-Fernsehsendungen von der Olympiade 1936 wurde eine bei Telefunken entwickelte riesige Kamera von 2,20 Meter Länge eingesetzt. Das Objektiv allein wog 45 kg und hatte eine Brennweite von einer 1,6 Meter. Einer der Kameramänner war Walter Bruch, der spätere "Vater" des PAL-Farbfernsehsystems. MEHR->
 
Field
ein Halbbild
Firewall
engl.: Brandmauer: Eine Firewall ist eine Netzwerkkomponente, die zwei Computernetzwerke unterschiedlicher Sicherheitsstufen miteinander verbindet. Sie überwacht die Kommunikationsbeziehungen indem Datenpakete (Datagramme) bezogen auf Absender- und Zieladressen weitergeleitet, verworfen, entschlüsselt oder verschlüsselt werden. Die Funktion der Firewall wird über Regeln, die im einfachsten Fall Paketfilter konfigurieren, gesteuert.
Man unterscheidet zwischen externen (Hardware-) Firewalls, die auf einer eigenen Hardware mit eigenem Betriebssystem läuft und reinen Softwarelösungen (z.B. Personal Firewalls), die auf dem zu schützenden System läuft.  MEHR ->
Firewire
siehe IEEE1394
Flusskontrolle
 
Die Flusskontrolle (Flow Control) in einem Netzwerk soll sicherstellen, das schnelle  Netzwerk-Komponenten von nicht zu viele Datenpakete an langsamere Netzwerk-Teilnehmer senden, da dieses zu Datenverlusten führen würde.
MEHR->
 
FOURCC
Four Character (Vier-Buchstaben-) Code zur Identifizierung von den in AVI-Dateien verwendeten Codecs. Jeder Codec erhält eine spezielle vier Zeichen lange Kennzeichnung im Header der Datei. Dieser Header enthält u.a. Informationen über den Typ der AVI, Anzahl und Art der eingebundenen Streams und der Bezeichnung des Codecs
Frame
ein Vollbild (= zwei Halbbilder) oder ein progressiv abgetastetes Bild, Teile eines Datenpakets
Frame Packing
 
Übertragungsformat für 3D-Videosignale. Beim Frame Packing-Format werden die Bilder für beide Augen zusammen in einem "Super-Frame" übertragen. Dabei befindet sich im oberen Teil des Frames das Bild für das linke, im unteren Teil das für das rechte Auge. Beide Bilder sind durch einen Leerraum getrennt. Bei der Übertragung von Full-HD-Bildern in 3D kommt man so auf Frames mit einer Gesamtauflösung von 1920 × 2205 Pixel. MEHR->
 
FTA
Free To Air: Frei (d.h. unverschlüsselt) empfangbare Programme
FTP
File Transfer Protocol: Protokoll zur Übertragung von kompletten Dateien zwischen
 - Client und Server (Upload),
 - Server und Client (Download)
 - zwischen zwei Servern.
Eine FTP-Übertragung benutzt mehr als eine Verbindung (über Ports):
 - eine Verbindung zur Kommunikation und Steuerung
 - eine Verbindung zur Datenübertragung  MEHR->
Full HD
Bilder in High Definition Auflösung, wie sie durch HDTV und Blu-ray bereitgestellt werden, können durch ein Full HD Panel in der vollen Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln direkt gezeigt werden. Diese Auflösung muss nun nicht mehr, wie bei HD Ready-Panels, herunterskaliert werden.
Zeichnet sich durch eine besonders hohe Bildschärfe aus. Mehr Bildpunkte für die Darstellung des Bildes, als bei jeder anderen aktuell verwendeten Auflösung.
Diese Bildqualität entspricht der fünffachen Auflösung herkömmlicher PAL Fernsehbilder.
 
Full LED-Backlight
 
Bei bei Full LED (auch Direct-LED) sind eine große Anzahl von LEDs hinter dem LCD-Display über die gesamte Bildfläche verteilt. MEHR ->
 

G

GALILEO
GALILEO ist eine gemeinsame Initiative der Europäischen Kommission und der Europäischen Raumfahrtagentur ESA. Das Ziel ist es ein kommerziell betriebenes, vom Militär unabhängiges, hochgenaues Satellitennavigationssystem (GNSS) zu schaffen , dass in direkter Konkurrenz zu den beiden anderen Satellitennavigationssystemen, GPS und GLONASS, steht. Das GALILEO-GNSS-System soll im Endausbau 30 Satelliten umfassen. Es bietet den Benutzern fünf Dienste:
- den Offenen Dienst (Open Service), einer Kombination von frei empfangbaren Signalen, die kostenlos nutzbar sind.
- Der sichere Dienst Safety of Life (SoL) kann die Sicherheit der Signale des Offenen Dienstes erhöhen. Abonnenten erhalten rechtzeitig Warnungen wenn der Dienst von wichtigen Parametern der Genauigkeit (Integrität) abweicht.
- Der Kommerzielle Dienst (Commercial Service / CS) erlaubt den kostenpflichtigen Zugriff auf zwei zusätzliche Signale, deren Spreizungscode verschlüsselt ist.
- Der regulierte Dienst Public Regulated Service (PRS) liefert Positions- und Zeitinformation an autorisierte Benutzer wie Polizei, Küstenwache oder staatliche Dienststellen. Auch eine militärische Nutzung ist vorgesehen.
- Der Such- und Rettungsdienst Search and Rescue- (SAR) erlaubt die schnelle weltweite Ortung von speziellen Notsendern in Schiffen, Bojen und Flugzeugen.  MEHR ->
 
Gamma
Die menschliche Wahrnehmung von Helligkeitsunterschieden ist nicht linear. Das gleiche gilt auch für viele bildaufzeichnende und bildwiedergebende Geräte wie Kameras, Displays und Drucker. Zusätzlich können auch noch andere Effekte, wie beispielsweise das optoelektrische Verhalten von Bildröhren, die Nichtlinearitäten so sehr verstärken, dass technische Maßnahmen ergriffen werden müssen, um dieses sogenannte Gamma zu kompensieren (Gamma- oder Tonwertkorrektur). MEHR->
 
Gasentladung
 
Bei einer Gasentladung fließt ein elektrischer Strom durch ein Gas. Durch lawinenartig ansteigende Stoßionisation entsteht ein Plasma, das Licht (UV oder sichtbar) abgeben kann. Dieses Prinzip tritt in der Natur z.B. als Blitz auf und wird technisch z.B. wird in Glimmlampen und Plasma-Anzeigen eingesetzt.  MEHR ->
 
Gebäudeautomation
 
Die Gebäude- bzw. Hausautomation in Wohngebäuden soll für eine effiziente Licht-, Heizungs- und Jalousiesteuerung sorgen. Über programmierbare Zeitschaltuhren, Präsensmelder, Helligkeitsmesser und Temperaturfühler werden das Hausklima und die Beleuchtung an die aktuelle Wohnsituation (Szenen) automatisch angepasst. Eine gute Gebäudeautomation ist Voraussetzung für ein Smart Home. MEHR ->
Das am weitesten verbreitete System zur Gebäudeautomation in Wohngebäuden ist der KNX-Installationsbus
 
Geostationäre Umlaufbahn
Geosynchrone Umlaufbahn
 
Eine geostationäre (oder geosynchrone) Umlaufbahn ist ein Satellitenorbit, in der der Satellit eine Umlaufzeit (23 Stunden, 56 Minuten 4 Sekunden) hat, die der Rotationsdauer der Erde  entspricht. Dadurch scheint der Satellit am Himmel stillzustehen. Die Höhe dieser Umlaufbahn ist immer 35.786 km über der Erdoberfläche. Geostationäre Umlaufbahnen werden für TV- und Kommunikationssatelliten verwendet, da man die Sende- und Empfangsantennen fest auf die Satelliten ausrichten kann. MEHR->
 
Geotagging
Georeferenzierung
 
Als Geotagging ("Anhängen von geografischen Informationen") oder Georeferenzierung wird ein Vorgang bezeichnet in dem Medien, z.B. Fotografien, Filme oder SMS-Nachrichten, geografisch markierende Metadaten hinzugefügt werden. MEHR ->
 
GIF
Graphics Interchange Format = Grafikaustausch-Format: Ein Grafikformat für Rastergrafiken niedriger Farbtiefe (eine Farbpalette mit 256 Einträgen) mit verlustfreier Komprimierung (LZW). Das GIF-Format erlaubt die Darstellung von Bewegtbildern (Animationen) und Transparenz. Durch die Verwendung des unter Patentschutz stehenden LZW-Kompressionsverfahrens führte bis 2003 zu lizenzrechtlichen Problemen mit den Herstellern von Grafikprogrammen und später auch den Anwendern/Anbietern von GIF-Bildern im Internet. Das GIF-Format sollte durch das lizenzfreie PNG-Format ersetzt werden, was aber aufgrund der weiten Verbreitung von GIF sich nicht durchsetzen konnte. MEHR ->
Glasfasernetz
GLONASS
 
GLONASS (Globalnaja Nawigazionnaja Sputnikowaja Sistema = Globales Satellitennavigationssystem) ist das russische Gegenstück zum US-amerikanischen GPS. Aus den gleichen strategischen Beweggründen geschaffen wie GPS, steht auch GLONASS unter der ausschließlichen Kontrolle des Militärs (Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation). MEHR ->
GNSS
 
Global Navigation Satellite Systems = Globale Satellitennavigationssysteme.
Ein GNSS ist ein satellitengestütztes System zur Positionsbestimmung auf der Erdoberfläche und in der Luft. 2011 existieren zwei funktionierende GNSS. Das US-amerikanische GPS (Globas Positioning System) und das russische GLONASS sind seit Mitte der 1980er Jahre betriebsbereit. Zwei weitere Systeme sind im Aufbau (das europäische GALILEO) bzw. in der Entwicklung (das chinesische COMPASS-System).
Ein GNSS umfasst drei Segmente:
- Das Weltraumsegment besteht aus 24-30 Satelliten.
- Das Boden- oder Kontrollsegment überwacht die Satelliten und übermittelt ihnen Navigations- und Korrekturdaten
- Das Benutzersegment umfasst die militärischen und zivilen GNSS-Empfangsgeräte. Die militärischen GNSS-Empfänger können fest installiert in Schiffen, Flugzeugen, U-Booten, Cruise-Missiles usw. sein oder handgehalten sein. Zivile GNSS-Geräte finden bei Vermessungen, Navigation von Flugzeugen, Autos oder auch bei Freizeitaktivitäten Anwendung.  MEHR ->
 
GOP
Group Of Pictures. Gruppe von zusammengehörenden (Teil-) Bildern im MPEG-Videokompressionsverfahren. Bestehend aus I-, B- und P-Bildern MEHR ->
GPRS
General Packet Radio Service (= Allgemeiner paketorientierter Funkdienst): Dienst zur Übertragung von Multimedia-Inhalten (MMS), Web-Inhalten (WAP) oder Modem-Funktion im GMS Mobilfunk. Datenübertragungsrate   bis zu 55,6 kBit/s.
GPS
Global Positioning System = Globales Positionierungssystem: im Prinzip jedes weltumfassendes, satellitengestütztes Navigationssystem. Umgangssprachlich ist aber meist das Navstar-GPS des US-Verteidigungsministeriums gemeint. Dieses besteht aus ca. 30 Satelliten angeordnet in sechs orbitalen Ebenen à mindestens 4 Satelliten. Bei einer Kreisbahnhöhe von ca. 20.200 km sind zu jedem Zeitpunkt mindestens 10 Satelliten gleichzeitig empfangbar. Die GPS-Satelliten sind mit Präzisionsuhren ausgestattet und senden ständig auf 1,5754 GHz (für zivile Anwendungen) ihre jeweilige Position und eine Zeitmarke. Ein GPS-Empfänger auf der Erde kann aus den Laufzeiten der Signale von drei Satelliten seine Position errechnen. Das Signal eines vierten Satelliten erhöht die Genauigkeit. MEHR ->
GPS-Logger
Ein GPS-Logger ist ein GPS-Empfänger mit einem Speicher, der nachträglich ausgelesen werden kann. Der GPS-Empfänger schreibt in einstellbaren Intervallen die Zeitreferenz, die momentane geografische Position und (wahlweise und abhängig von der Ausstattung auch) Höhe, Geschwindigkeit, Temperatur usw. in einen eingebauten oder entnehmbaren FLASH-Speicher (z.B. SD-Karte). Die aufgezeichneten einzelnen Zeit- und Positionsdaten können über Software zu Routen zusammengefasst werden und in elektronische Kartesysteme (z.B. Google Earth) eingeblendet werden. Über eine Verknüpfung mit den den Zeitdaten in der Exif-Erweiterung von digitalen Fotos, können diese dann direkt einer geografischen Position zugeordnet werden (Georeferenzierung = Geo Tagging). MEHR->
 
GPS-Tracking
Verfolgung einer Route mit Hilfe von live-übermittelten GPS-Standortdaten, z.B. per GSM von einem LKW an die Dispositionszentrale einer Spedition, oder von aufgezeichneten GPS-Daten aus dem Speicher eines GPS-Loggers. MEHR->
 
GSM
Global System for Mobile Communications: Standard der zweiten Generation des Mobilfunks. Das volldigitale GSM bietet neben der reinen Telefonie auch noch Datenübertragungsdienste (z.B. Kurzmitteilungen/SMS=Short Messages). GSM wird weltweit in rund 670 Mobilfunknetzen eingesetzt.

H

H264
HDAVC
MPEG-4/AVC (= H264) ist ein hocheffizienter, HD-tauglicher Videocodec
MEHR ->
Halbduplex
Mit Halbduplex bezeichnet man in der Kommunikationstechnik die Richtungsabhängigkeit von Kommunikationskanälen. Beim Halbduplex-Betrieb kann jedes Gerät senden und empfangen, allerdings nicht gleichzeitig. Wenn ein Gerät sendet, können andere Geräte nur empfangen. Will ein anderes Gerät senden, muss es warten, bis das erste Gerät den Sendevorgang beendet hat.
MEHR ->
 
HD Ready
HD Ready ist ein von der EICTA geschaffenes Gütesiegel für HDTV fähige Geräte. Das HD-Ready Logo sagt nichts über die Qualität der wiedergegeben Bilder aus, sondern beschränkt sich lediglich auf die technischen Eigenschaften des Gerätes.
Mindestvoraussetzungen:
• Physikalische (tatsächliche) Auflösung des Displays von mindestens 720 Zeilen (Seitenverhältnis 16:9)
• Darstellung der Formate 720p sowie 1080i
   - 1280 x 720 progressive ("720p") bei 50Hz und 60Hz
   - 1920 x 1080 interlaced ("1080i") bei 50Hz und 60Hz
• Anschlüsse:
  - Mindestens ein analoger Eingang
     - YUV (YPbPr), auch Komponenten-Video genannt.
  - Mindestens ein digitaler Eingang
     - DVI oder HDMI
  -   Eingänge müssen den Kopierschutz HDCP unterstützen.
HD Ready 1080p
Wurde im August 2007 als weiteres offizielles Gütesiegel von der EICTA eingeführt. Dieses Logo kennzeichnet Full-HD-Bildschirme oder Full HD-Projektoren mit einer nativen (physikalischen) Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten.
Vorrausetzungen für das HD Ready 1080p Logo:
• Native (reelle) Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten
• Auflösungen, die über YUV unterstützt werden müssen:
  - 1280 x 720 progressive ("720p") bei 50Hz und 60Hz
  - 1920 x 1080 interlaced ("1080i") bei 50Hz und 60Hz
• Auflösungen, die über HDMI oder DVI unterstützt werden müssen:
  - 1280 x 720 progressive ("720p") bei 50Hz und 60Hz
  - 1920 x 1080 interlaced ("1080i") bei 50Hz und 60Hz
  - 1920 x 1080 progressive ("1080p") bei 50Hz und 60Hz
  - 1080p/24 Hz (24p) (1920x1080 progressiv)
• Overscan muss abschaltbar sein
• Anschlüsse:
  - Analog: YUV
  - Digital: HDMI oder DVI (mit HDCP)
HDCP
High Bandwidth Digital Content Definition. Verschlüsselungsverfahren zum geschützten Übertragen von Audio- und Videodaten über HDMI- oder DVI-Schnittstellen. MEHR ->
HDMI
High Definition Multimedia Interface. Voll digitale Schnittstelle zur unkomprimierten Übertragung von Multimedia-Inhalten zwischen zwei oder mehr Geräten über Kabel. MEHR ->
HDR, HDRI
 
Siehe High Dynamic Range: Digitale Bilder und Videos mit hoher Luminanzdynamik und erweitertem Farbraum.
HDV
High Definition Video. Hochauflösender Videostandard für Camcorder
Übertragungsformate: MPEG-2 25MBit/s, 1280x720p oder 1440x1080i
Speichermedium:        Modifiziertes DV-Band
High Dynamic Range (Imaging)
HDRI oder HDR ist die Erstellung von Bildern mit hohem Dynamikumfang oder Hochkontrastbildern. HDR besteht aus mehreren Techniken von bildgebenden Verfahren. Das Ziel hierbei ist es, Einzel- oder Bewegtbilder mit einem größeren Dynamikbereich in den Helligkeitswerten zu erzielen, als es mit konventionellen digitalen fotografischen oder filmischen Mitteln möglich ist. Ein erweiterter Dynamikbereich führt zu einem sehr hohen Kontrast und einer feinen, detaillierten Zeichnung des Bildes. MEHR->
Hintergrundbeleuchtung
(auch Backlight) Lichtquelle für LC-(Liquid Crystal = Flüssigkristall)-Anzeigen. Je nach Displaygrösse können Kaltkathodenröhren (CCFL), LEDs, Elektroluminanzfolien oder auch normale Glühbirnen als Lichtquelle eingesetzt werden. Für eine optimale Lichtverteilung auf dem Display sorgen Lichtleiter oder Diffusoren.
 MEHR ->
HomePlug
 
HomePlug ist die Initiative eines Industriekonsortiums (HomePlug Alliance) um Standards für Powerline Communication (PLC) im Consumer-Bereich zu schaffen.
Mit ihrem Standard HomePlug 1.0 hat die HomePlug Alliance 2001 den ersten Standard für Heimnetzwerke über Stromleitungen geschaffen, der von allen zertifizierten HomePlug-Geräten am Markt unterstützt wird. Die ursprüngliche Version von HomePlug 1.0 unterstützt Datenraten bis zu 14 MBit/s (brutto). Mehrere proprietäre Erweiterungen ("HomePlug Turbo") ließen die Datenrate bis auf 85 MBit/s steigen. Mit den Erweiterungen wurde HomePlug auch multimediatauglich, da nun auch einzelne Video-Streams störungsfrei übertragen werden konnten.
Eine weitere Steigerung der Datenrate erzielte das 2005 vorgestellte HomePlug AV,, das explizit auf die Übertragung von digitalen Multimedia-Streams hin optimiert wurde. Bei einer Bruttodatenrate von bis zu 200 MBit/s können unter UDP bis zu 90 MBit/s (unter TCP: 68 MBit/s) netto (= inkl. Protokoll-Header) übertragen werden. Damit können auch mehrere HD-Video-Streams gleichzeitig ruckelfrei gestreamt werden.  MEHR ->
 
HSDPA
High Speed Downlink Packet Access (auch 3.5G, 3G+, UMTS-Broadband): Hochgeschwindigkeitsvariante des UMTS. Je nach Funkbedingungen und dem verwendeten Übertragungsverfahren sind Downloadgeschwindigkeiten zwischen 3,5MBit/s und 14MBit/s möglich.
HTML
Hypertext Markup Language = Hypertext Auszeichnungssprache: Eine von allen Web-Browsern verstandene Darstellungssprache. HTML unterscheidet strikt zwischen Inhalten und deren Darstellung. Hierbei können auch Verweise auf andere Dokumente, sogenannte Hyperlinks, eingesetzt werden.
HTTP
Hypertext Transfer Protocol: Ein Netzwerk-Protokoll zur Übertragung von Webseiten, Bildern usw. von einem entfernten Computer (Web-Server) auf den eigenen. Mit HTTP werden Kommandos und Informationen (z.B. Angaben über den Browser, gewünschte Sprache usw.) übertragen.
HTTP wurde 1989 von Tim Berners-Lee am CERN zusammen mit HTML und URL entwickelt und ist Kernbestandteil des WWW. Praktisch alle Browser benutzen HTTP. MEHR->
HUB
Aktiver Netzwerkverteiler MEHR ->

I

I2C-Bus
I2C-Bus
IIC-Bus
Inter Integrated Circuit-Bus: Ein von Philips Semiconductors entwickelter serieller Datenbus zur Datenübertragung und zur Steuerung von Baugruppen mit kompatiblen integrierten Schaltkreisen. Ursprünglich für den Einsatz in TV-Geräten gedacht, werden I2C-Busse heute auch auf PC-Mainboards und in Monitoren (z.B. EDID-EEPROM) verwendet.
Ein I2C-Bus hat eine Master-Slave-Konfiguration. Zur Kommunikation dienen zwei Steuerleitungen, auf denen alle ICs parallel geschaltet sind: CLOCK (SCL oder CLK) und DATA (SDA). Das Clock-Signal wird immer von einem Master erzeugt. Jedes IC hat eine spezifische, fest implementierte Adresse. Die Adressierung erfolgt über den Bus. Die ersten sieben Bit des ersten in einem Zyklus übertragenen Bytes enthalten die Adresse des Empfängers.
   
IANA
Internet Assigned Numbers Authority: Eine der ICANN untergeordnete Organisation, die die Vergabe der IP-Adressen, Top-Level Domains, die IP-Protokollnummern und die Zuordnung von Ports regelt. Die lokale Vergabe der IP-Adressen delegiert die IANA an regionale Internet Registrare (RIRs), z.B. RIPE (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) für Europa.
I-Bilder
Intracodierte Bilder, die bei MJPEG (Motion-JPEG), DV (Digital Video) oder den MPEG-Videokompressionsverfahren die komplette Information eines Bildes beinhalten. MEHR ->
ICANN
Internet Corporation for Assigned Names and Numbers: Privatrechtliche, Nonprofit Organisation mit Sitz in den USA, die über die Verwaltung der Top Level Domains (Ländercodes) entscheidet und die Root Server managed ("Weltregierung des Internets"). Da die ICANN dem US-Handelsministerium untersteht, ist die Organisation umstritten.
ICMP
Internet Control Message Protocol = Protokoll zum Austausch von Kontroll-, Fehler- und Diagnoseinformationen in einem IP-Netzwerk  MEHR ->
ID3-Tag
Zusätzliche Textinformationen, die in eine Musikdatei im MP3-Format als Metadaten eingebettet sind, wie z.B. Titel und Interpret, Name des Albums usw.
IDE
Integrated Drive Electronics = Integrierte Laufwerkssteuerung: Gerätestandard   für Festplatten und CD-ROM-Laufwerke. Wird durch S-ATA ersetzt.
IDTV
Integrated Digital Television = Fernsehgeräte mit integriertem Digitalempfangsteil für DVB.
 
IEEE 1394
FireWire, iLink: PAN (Personal Area Network) speziell für den schnellen Datenaustausch zwischen Multimedia- und anderen Geräten. Wurde von der Firma Apple ab 1995 entwickelt. Geräte auf dem FireWire Bus sind „Hot Plug“-fähig und werden automatisch erkannt.
IEEE1394a
Die ursprüngliche Version des Fire Wire leitet bidirektional 100, 200 oder 400Mb/s an Datenrate. Das Medium ist ein flexibles abgeschirmtes 4-adriges Kabel. Zwei optionale zusätzliche Adern können eine Speisespannung für Geräte liefern. Die maximale Kabellänge ist 4,5m. Bis zu 64 Geräte können an einen Bus angeschlossen werden. Mittels Bridges können bis zu 1024 Busse zusammengeschaltet werden.
IEEE1394b
Im Jahr 2002 wurde IEEE1394b als Nachfolger des IEEE1394a eingeführt. Die Datenübertragungsrate wurde auf 800, 1600 und 3200Mb/s gesteigert. Die Verbinder sind mechanisch zum IEEE1394a nicht kompatibel, auch das Protokoll ist verändert worden. Eine Rückwärtskompatibilität ist nur über spezielle Hardware möglich. Die maximale Kabellänge ist 100m.
IEEE 802.11a/h
Der WLAN-Standard sieht Bitraten bis zu 54 MBit/s im 5 GHz-Band vor. Die maximale Sendeleistung ist frequenzabhängig auf 30-1000mW begrenzt. Die Erweiterung 11h setzt die Fähigkeiten DFS (Dynamic Frequency Selection = Dynamisches Frequenzwahlverfahren) und TPC (Transmission Power Control = Übertragungssendeleistungs-Steuerung) voraus, um andere Dienste im 5-GHz-Band wie medizinische Geräte, Radarsysteme und Satelliten- und Ortungsfunk nicht zu stören. MEHR ->
 
IEEE 802.11e
 
IEEE802.11e erweitert IEEE802.11a/g/h um den QoS (Quality of Service). MEHR->

IEEE 802.11g
Der WLAN-Standard IEEE802.11g ist der zur Zeit wohl am weitesten verbreitete Standard. Durch die Verwendung von OFDM (Orthogonal Frequency Division Multiplexing) kann die Brutto-Datenrate im ISM-Band (2,4GHz) auf bis zu 54Mb/s, bei einigen proprietären Verfahren sogar auf das doppelte, steigen. MEHR ->
 
IEEE 802.11i
IEEE802.11i ist ein im Juni 2004 ratifiziertes Sicherheitsprotokoll für WLANs. Dieser Standard soll das unsichere Verschlüsselungsverfahren WEP (Wired Equivalent Privacy) entscheidend verbessern. MEHR ->
IEEE 802.11n
IEEE802.11n vereinigt die Standards IEEE802.11a, h, und g. Endgültig wurde die 11n im September 2009 ratifiziert.
Neben der Verwendung beider Frequenzbänder ist auch eine Kanalbündelung vorgesehen. Die dadurch erreichte Erhöhung der Übertragungsbandbreite von 20 auf 40 MHz erlaubt die Verwendung von bis zu vier parallelen Datenstreams. Auf mehrere Antennen mit Richtwirkung verteilt, verhilft dies zu einem besserem Datendurchsatz. MEHR ->
 
IEEE 802.x
Die Standards der Netzwerktechniken MEHR ->
 
Ikonoskop
 
Das Ikonoskop (erfunden 1923 von Vladimir Zworykin) war die erste Bildwandlerröhre mit elektronischer, zeilenweiser Abtastung des Bildes. MEHR->
 
iLink
siehe IEEE 1394
IMEI  
International Mobile Equipment Identity: 15-stellige elektronische Sicherheitskennung, die im Handy hinterlegt ist. Sie dient der weltweiten Identifizierung eines Mobiltelefons. Die IMEI-Nummer kann mit Hilfe des Codes *#06# über die Tastatur abgerufen und im Display sichtbar gemacht werden.
Immersives TV  
Immersives TV (engl. "immersive TV") verspricht ein "Eintauchen" in die TV-Handlung, weil Bildschirme verwendet werden, die einen größeren Betrachtungswinkel als traditionelle SDTV- und HDTV-Geräte erlauben. Seit 2013 werden im Zusammenhang mit UHD-TV immer mehr großformatige LCD-TV, u.a. auch mit gebogenem Bildschirm (Curved Screen), angeboten. Neben größeren Bildschirmen und mehr Bildinformation gehört zum immersiven TV auch ein 3D-Ton. MEHR->
Infrastruktur-Modus
Ein Wireless-LAN-Netzwerk, bei dem die Clients über einen Access Point miteinander kommunizieren. Der Access Point kann mit einem kabelgebundenem Netzwerk verbunden sein. Die Clients   müssen sich über den Access Point mit ihrer MAC-Adresse anmelden und erhalten, nach Überprüfung mit einer Access Control List, eine IP-Adresse zugewiesen. MEHR->
Instant-Messenger
 
"sofortige Nachrichtenübermittlung": Instant Messeging ist ein Kommunikationsverfahren, bei dem Text-, Bild- oder Videonachrichten in Echtzeit übertragen werden. Die Teilnehmer sind per Computer über ein Datennetz (z.B. Internet) verbunden.  MEHR ->
 
Intensitätsstereophonie
 
Bei der Intensitätsstereophonie findet die Richtungslokalisierung ausschließlich über Pegeldifferenzen zwischen den Lautsprechern statt. MEHR ->
interlaced
verkämmt, mit Zeilensprung (Zeilenfolge 1,3,5 .... 2,4,6)
Interaurale Laufzeitdifferenz
Die Laufzeit, die der Schall benötigt um von einem Ohr zum anderen zu gelangen. Die Interaurale Laufzeitdifferenz ermöglicht die Lokalisierung von Schallquellen.
MEHR ->
Interaurale Pegeldifferenz
Der Pegel- (Lautstärke-) Unterschied zwischen den Ohren wenn eine Schallwqelle sich nicht direkt vor dem Hörer befindet. Die Interaurale Pegeldifferenz ensteht durch die Abschattung des Schallt durch den Kopf des Hörers. Die Pegeldifferenz ermöglicht uns die Lokalisierung von Schallquellen. MEHR ->
interleaved
Bei Multimediadateien kommt es auf eine genaue Synchronisation zwischen Bild- und Toninformation an. Daher müssen die Video-, Audio- und Textstreams quasi parallel in der Containerdatei angelegt werden, was natürlich nicht möglich ist. Daher werden die Streams in Blöcke (Chunks, Packets, Pages, Atoms, ...) vorgegebener oder auch variabler Größe unterteilt und abwechselnd (interleaved) mit Synchroninformation in der Containerdatei abgelegt. MEHR ->
 
Internetfernsehen
 
siehe WebTV

Internetradio
Internetradio (auch Webradio oder IP-Radio) ist ein Streaming Media-Verfahren bei dem Hörfunksendungen als Audiodaten in einem Computernetzwerk, meist dem Internet, übertragen werden.  MEHR ->
 
Inverter
Analogtechnik: ein Verstärker mit 180° Phasendrehung
Digitaltechnik: ein NICHT-Gatter
Energietechnik: spezielle Form eines Resonanzwandlers. In der Consumer Elektronik hauptsächlich zur Versorgung der Kaltkathodenlampen von LCD-Hintergrundbeleuchtungen eingesetzt. MEHR ->
IP
Internet Protocol   MEHR ->

IP-Adresse
Numerische Adresse eines Gerätes in einem IP- (Internet Protocol-)Netzwerk. In dem zur Zeit fast ausschließlich verwendeten IPv4 (Internet Protocol Version 4) wird die 4 Byte (=32 Bit) lange IP-Adresse in der Dotted Decimal Notation geschrieben: z.B. 192.168.255.255. Jede IP-Adresse besteht aus einem Netzwerkteil und einem Geräteteil. Über Masken können Geräte dediziert Netzen oder Subnetzen zugeordnet werden. IP-Adressen werden in einem Netzwerk entweder manuell durch den Netzwerkadministrator oder automatisch durch den DHCP-Dienst vergeben. Im Prinzip können vier Typen von IP-Adressen unterschieden werden:
 - globale Adressen = Adressen im Extra/Internet
 - private Adressen = Adressen aus für Intranetzwerke reservierten Adressbereichen
 - besondere Adressen für z.B. Broadcast oder Multicast
 - reservierte bzw. nicht vergebene Adressen   MEHR ->
IP-Header
Das Internet-Protocol basiert auf der Übertragung von Datenpaketen. Den eigentlichen Nutzdaten im Paket wird der sog. IP-Header vorangestellt. In diesem befinden sich Informationen über die Quelle, Ziel, Status etc. Router und Switches können anhand der im IP-Header stehenden Ziel-IP-Adresse das Datenpaket an das Zielgerät weiterleiten.  MEHR ->
IP-Kamera
auch Internet-Kamera. Die grundlegende Funktionalität einer IP-Kamera ist die einer normalen Webkamera, die um einen integrierten Webserver erweitert wurde. IP-Kameras werden direkt in ein LAN oder in das Internet eingebunden. Jede IP-Kamera hat eine eigene IP-Adresse und eventuell eine URL.  MEHR ->
 
IP-Klasse
Ursprünglich wurde der IP-Adressbereich in drei Netzklassen (A bis C) eingeteilt, die sich durch ihre möglichen Netzgrößen unterschieden. Immer größer werdende Routingtabellen und knapp werdende freie IP-Adressen führten 1993 zur Einführung des klassenlosen Routings. MEHR ->
IP-Radio
 
IP-Radio (auch Internetradio oder Webradio) ist ein Streaming Media-Verfahren bei dem Hörfunksendungen als Audiodaten in einem Computernetzwerk, meist dem Internet, übertragen werden.  MEHR ->
 
IPS
In Plane Switching: Spezielle Konstruktion einer LCD-Zelle. Bei der IPS- (In Plane Switching) Technologie sind die Elektroden nicht übereinander, sondern nebeneinander in einer Ebene auf dem Glassubstrat angeordnet. MEHR ->
IPTV
Internet Protocol Television: Digitale Übertragung von Multimedia-Inhalten (Live-Streams, Filme …) über Netzwerke, die das Internet-Protokoll (IP) benutzen.
MEHR ->
IPv4
Internet Protocol Version 4: Die zur Zeit hauptsächlich eingesetzte Variante des Internet Protokolls. Die IP-Adressen sind 32 Bit (= 4 Bytes) lang. Damit können 232, also ca. 4,3 Milliarden IP-Adressen dargestellt werden. Da die freien IP-Adressen mittlerweile knapp werden, soll der Adressraum mit IPv6 auf 16 Bytes Länge auf 2128 = ca. 340 Sextillionen ausgeweitet werden. MEHR ->
IPv6
Die in der Anfangszeit des Internets geschaffene Version 4 des Internetprotokolls schafft mit seinem Adressraum von 4 Byte ca. 4,3 Milliarden Einzeladressen. Ein großer Teil der Adressen sind für besondere Zwecke reserviert. Ein weiterer großer Anteil Adressen befinden sich in den ehemaligen Class A-Netzen. Diese umfassen riesige Subnetze von jeweils 16,8 Millionen Einzeladressen. Viele dieser Class A-Netze wurden an US-Behörden und Universitäten vergeben, die diesen Adressraum nicht auszuschöpfen vermögen. Somit liegen riesige Adressbereiche brach. Durch das stetige Wachstum des Internets herrscht ein großer Bedarf an IP-Adressen. Schätzungen zufolge ist der IPv4-Adressraum 2012 erschöpft. Zudem ist der Adressraun durch die frühere Vergabepraxis stark fragmentiert, sodass ein schnelles Routing durch die langen Routingtabellen behindert wird.
Eine Lösung des Adressproblems bringt die Nachfolgeversion des IPv4, das IPv6. IPv6-Adressen sind 128 Bits lang und somit steigt der Adressraum auf 2128 = ca. 340 Sextillionen Einzeladressen. Eine IPv6-Adresse besteht aus zwei logischen Bestandteilen: einem 64-bit (Sub-)Netzpräfix und einer 64-bit langen Hostadresse. Die Hostadresse kann aus der MAC des Netzwerkadapters erzeugt oder über eine sequentielle Zuweisung erstellt werden.  
IrDA
Infrared Data Association: Spezifizierung und Protokoll einer Schnittstelle zum Austausch von Daten per Infrarot-Licht. Meist als Punkt-zu-Punktverbindungen für Digital-Kameras, PDAs, Drucker usw. ausgeführt. Es sind zwei Geschwindigkeitsklassen vorgesehen: 9,6 bis 115 KBit/s und   4 MBit/s bis 16Mb/s. Die Reichweite beträgt ca. 2 m, bei Niedrigstromvarianten nur einige 10 cm.
IRNSS
Indian Regional Navigation Satellite System: Die indische Raumfahrtbehörde ISRO (Indian Space Research Organisation) betreibt ein ehrgeiziges, weitgehend unabhängiges Programm für satellitengesteuerte Navigationssysteme. Das Programm gliedert sich in zwei Teile, dem IRNSS als Navigationssystem und GAGAN, einem satellitengestütztem Erweiterungssystem (SBAS = Satellite Based Augmentation System). MEHR->
ISDN
Integrated Services Digital Network = Diensteintegriertes digitales Telekommunikationsnetz: Digitales Telekommunikationsnetz über das verschiedene Dienste wie Telefonie, leitungs- und paketvermittelte Datenübertragung usw. übertragen werden können. Das Standard-ISDN beruht auf einer digitalen, leitungsvermittelten 64 kBit/s Punkt-zu-Punktverbindung. Pro Basisanschluß stehen zwei 64 kBit Basiskanäle zur Verfügung, bei Primäranschlüssen 30 Basiskanäle. Jeder Basis (B-)Kanal bildet zusammen mit einem Steuer- (D-)Kanal einen sogenannten S0-Anschluß.  
ISM-Band
ISM-Band = Industry, Science and Medical Band: Für HF-Geräte in der Industrie, Wissenschaft und Medizin reservierte Frequenzbereiche.  Einige Frequenzen im 2,4 GHz-Bereich dürfen für Datenübertragung, wie  WLAN, Bluetooth und DECT, genutzt werden. Diese Frequenzbänder dürfen lizenzfrei benutzt werden.
MEHR ->
 
ISO  
International Organization for Standardization - Internationale Organisation für Normung: Der ISO-Wert bezeichnet in der Fotografie die Lichtempfindlichkeit des verwendeten Films, bzw. in der digitalen Fotografie die Lichtempfindlichkeit des Bildaufnahmesensors. Bei niedriger ISO-Einstellung braucht ein Film oder Bildaufnahmesensor mehr Licht, um ein Foto zu erzeugen als bei einer hohen ISO-Einstellung. Allerdings neigen Digitalkameras zu einer verstärkten Zunahme des Bildrauschens bei hohen ISO-Werten.
ISO 9660
Der Standard ISO 9660, manchmal auch CDFS (Compact Disc File System) genannt, beschreibt ein Dateisystem für optische Datenträger. Es zielt auf die Unterstützung unterschiedlicher Betriebssysteme wie Windows, MAC und der Unix-Varianten. Vorgegeben werden die Konventionen für Verzeichnisstruktur, für Dateinamen und Verzeichnisse und die erlaubten Zeichen. MEHR->

J

Java
Java ist eine von der Firma SUN entwickelte objektorientierte Programmiersprache. Java-Programme laufen in einer Java-Laufzeitumgebung (Java-Platform), die eine Java-Virtual-Machine enthält. Dadurch sind Java-Programme meist ohne Anpassungen auf verschiedensten Computern und Betriebssystemen lauffähig. Ein dreischichtiges Sicherheitskonzept erlaubt die Ausführung von Code aus entfernten Quellen in einer "Sandbox" (Sandkasten), d.h. das Programm läuft abgeschirmt vom Rest des Systems.   Diese Eigenschaft macht Java besonders für die Programmierung von Browser- und Webanwendungen interessant.
Jitter
engl. to jitter = zittern, flattern: periodische oder zufällige Schwankungen in der Phasenlage/Frequenz/Amplitude eines Signales.
 
Joint Stereo Mode
"Vereinigtes Stereo"-Verfahren: Als Joint-Stereo-Verfahren werden zwei Audiokompressionsverfahren bezeichnet. Beide Verfahren werden in der analogen und digitalen Tontechnik eingesetzt.  
Das Intensity Stereo Coding ist ein seltener eingesetztes, verlustbehaftetes Verfahren, das einen Mono-Kanal und eine Richtungsinformation für die niedrigeren Frequenzen aufzeichnet.
Das M/S (Mid/Side-)Stereo Coding wandelt die rechten und linken Kanäle in einen Mittelkanal und einen Seitenkanal um. Der Mittelkanal ist die Summe des rechten und linken Kanals (R+L), der Seitenkanal ist die Differenz beider Kanäle (L-R). In zwei einfachen Matrizen können die Einzelkanäle verlustfrei zurückgewonnen werden:
L = Mittelkanal + Seitenkanal, R = Mittelkanal - Seitenkanal
M/S-Stereo Coding wird z.B. im FM-Stereo-Rundfunk eingesetzt.
Joliet
Joliet ist eine Variante des ISO 9660-Dateisystems. Microsoft entwickelte Joliet für sein Windows-Betriebssystem um die ISO 9660-Restriktionen (z.B. 8+3 Buchsataben bei Dateinamen) zu überkommen. MEHR->
JPG
JPEG
Joint Photographic Experts Group: JPG ist ein digitales Bildformat, welches die Bildinhalte stark mittels DCT (Diskrete Cosinus Transformation) komprimiert. Dadurch können die Dateigrössen stark reduziert werden. Allerdings sind, je nach Stärke der Kompression mehr oder weniger Artefakte im Bild zu finden.
Jumbogram
Jumbo Packet
IPv4 begrenzt die maximale Paketgröße eines Datagramms auf 64 Kbyte. Im IPv6 kann diese Grenze optional auf eine Paketgröße bis zu 4GByte-1Byte herauf gesetzt werden. In diesem Fall wird die Angabe der Paketgröße in IP-Header (Payload Length, Bits 32-47) auf Null gesetzt.  

K

Ka/K/Ku-Band
Das K-Band ist ein Teil des elektromagnetischen Spektrums im Mikrowellenbereich. Nach der Festlegung vom IEEE ist das K-Band in drei Unterbereiche aufgeteilt:
Ku- (K under-)Band: 12-18GHz; genutzt für direkt ausgestrahlte Satellitenprogramme (11,7-12,2GHz für Downlink, 14-15,5 Uplink)
K-Band: 18-27GHz
Ka- (K above-)Band: 26,5-40GHz; genutzt von Telekommunikationssatelliten, militärisches Nahbereichs-Radar, Geschwindigkeitsüberwachung im Straßenverkehr
Kartenprojektion
 
Kartenprojektionen (Kartennetzentwurf, Kartenabbildung) sind Verfahren die gekrümmte Erdoberfläche auf eine ebene (zweidimensionale) Fläche zu übertragen. Dieser Prozess wird mit Hilfe von optimierten mathematischen Algorithmen für den Anwendungszweck der Karte angepasst durchgeführt. Bekanntesten Projektionsverfahren sind die Mercator-Projektion, die Gauß-Krüger-Projektion und UTM. MEHR ->
 
KDE
K Desktop Environment: Frei verfügbare Arbeitsumgebung/grafische Benutzeroberfläche vorrangig für Unix-ähnliche Betriebssystem wie Linux.
Key  
engl. für Schlüssel, Taste
Keylogger
Hardware oder Software zum Mitprotokollieren von Tastatureingaben des Benutzers eines Computers. Diese kann zur Überwachung, aber auch zum Ausspähen von Passwörtern oder PINs geschehen.  
 
KI
Künstliche Intelligenz, ein Teilgebiet der Informatik: Automatisierung von intelligentem Verhalten
KNX-Installationsbus
 
Der KNX-Installationsbus (früher Europäischer Installationsbus EIB) ist ein Feldbus zur Gebäudeautomation. Die Gebäude- bzw. Haustechnik soll für eine effiziente Licht-, Heizungs- und Jalousiesteuerung sorgen. Über programmierbare Zeitschaltuhren, Präsensmelder, Helligkeitsmesser und Temperaturfühler werden das Hausklima und die Beleuchtung an die aktuelle Wohnsituation (Szenen) automatisch angepasst. MEHR ->
 
Komponenten-Video
Komponenten-Video ist ein Videosignal, das in zwei oder mehr Bestandteile zerlegt wurde. Damit steht es im Gegensatz zum Composite-Video, in dem alle Videoinformationen vereint sind. Umgangssprachlich wird mit Komponenten-Video meist ein hochauflösendes analoges YPbPr-Video meint. Generell können aber als Komponenten-Video bezeichnet werden:
Y/C (oder S-Video): Luminanzsignal und Chromasignal werden getrennt übertragen (und verarbeitet). Als Verbinder kommen meist Hosiden-Stecker oder Cinch zur Verwendung.
RGB: Die verschiedenen analogen RGB-Videostandards (RGBS (RGB plus kombinierter H- und V- Sync) RGBHV (RGB plus separate Syncs), RGsB (RGB mit Sync auf dem Grün-Kanal) haben den Nachteil, dass drei breitbandige Videokanäle zur Übertragung und Verarbeitung benötigt werden.   Als Verbinder werden SCART, BNC oder 15-Pin Sub-D- (VGA-)Verbinder verwendet.
YPbPr: Das YPbPr überträgt das Helligkeitssignal Y und die Farbdifferenzsignale Pr und Pb getrennt voneinander. Die Signale werden in Matrizen aus dem gammakorrigierten RGB-Signal (=R'G'B') abgeleitet und somit können somit verlustfrei erstellt werden:

YPbPr (ITU-R BT.601)                                                       
Y' =     + 0.299     * R'      + 0.587    *   G'    + 0.114     * B'
Pb =    - 0.168736 * R'   - 0.331264 *   G'      + 0.5       * B'
Pr =        + 0.5       * R'   - 0.418688 *   G' - 0.081312 * B'

Nur das Y-Signal benötigt volle Bandbreite.   Die Farbdifferenzsignale benötigen aufgrund der fehlenden Helligkeitsanteile weitaus weniger Bandbreite. Viele Geräte der Consumer Elektronik benutzen YPbPr zur Übertragung des Videosignales. Als Verbinder wird meist CINCH verwendet.
Konvergenz
von lat. convergere = sich hinneigen
1. Korrekte Fokussierung und Farbdeckung der drei Elektronenstahlen bei Farbbildröhren.
2. Das Zusammenwachsen von Diensten und Inhalten: Ehemals getrennte Bereiche oder Technologien wachsen zusammen, wie z.B. Unterhaltungselektronik und Informatik
Kunstkopf-Stereophonie
Eine besondere Variante der binauralen Aufnahmetechnik ist die Kunstkopfstereophonie. Die Trennung des rechten und linken Kanals der aufgenommenen Audiosignale wird verstärkt indem die Mikrofone in den inneren "Gehörgang" eines lebensgroßen künstlichen Kopfes eingebaut sind. Die Gesichtszüge des Kunstkopfes sind zumeist stark stilisiert. Lediglich die Form der Ohren ist der des Menschen nachempfunden.
Werden Kunstkopf-Aufnahmen über Kopfhörer abgespielt, kann sich ein virtuelles Klangbild einstellen, das dem eines Lautsprechersystems überlegen ist. MEHR ->

L

L1-Band
L1-Frequenzen
 
Das L1-Band ist ein von Navigationssatelliten verwendeter Frequenzbereich zwischen 1563 MHz und 1587 MHz. MEHR ->

L1-Cache
Der L1-Cache ist eine kleine, aber äußerst schnelle Speichereinheit, die direkt im Prozessor eingebaut ist. Dadurch können Daten und Befehle vom Prozessor schneller angefordert werden. Je größer dieser Speicher, desto schneller arbeitet der Prozessor.

L2-Band
L2-Frequenzen
 
Das L2-Band ist ein von Navigationssatelliten verwendeter Frequenzbereich zwischen 1215 MHz und 1237 MHz.  MEHR ->

L2-Cache
Der L2-Cache oder auch Second-Level-Cache ist die Verbindung zwischen dem L1-Cache im Prozessor und dem Hauptspeicher (RAM). Dadurch wird der Datenaustausch zum Prozessor hin beschleunigt. Der L2-Cache kann im Prozessor integriert sein oder auch separat auf dem Mainboard untergebracht sein.
 
L5-Band
L5-Frequenzen
Das L5-Band ist ein von Navigationssatelliten verwendeter Frequenzbereich zwischen 1164 MHz und 1191,7 MHz.  MEHR ->
 
LAN
Als Local Area Network bezeichnet man ein Netzwerk, das drahtgebunden oder drahtlos (WLAN) innerhalb eines Gebäudes untergebracht ist und auf die Nutzung öffentlicher Leitungen verzichtet. MEHR ->
Laufzeitstereophonie
 
Bei der Laufzeitstereophonie kommen ausschließlich Laufzeitdifferenzen zwischen den Lautsprechersignalen im Stereodreieck zur Wirkung.. MEHR ->
Laufzeitverfahren
 
Eine Methode zur Bestimmung einer Entfernung. Das Grundprinzip dieses Messverfahren kennen wir von der Bestimmung der Entfernung eines Gewitters.
Die Entfernung lässt sich einfach berechnen indem man die verstrichene Zeit zwischen Blitz und Donner (= Laufzeit) mit der Schallgeschwindigkeit multipliziert.
Das Laufzeitverfahren verwenden auch GNSS-Navigationgeräte zur Bestimmung ihrer Position.  MEHR ->
 
LCD
Liquid Crystal Display MEHR ->

 
LCOS
 
(Liquid Crystal On Silicon = Flüssigkristall auf Silizium) LCOS  ist eine reflektive Microdisplaytechnik, die in Videoprojektionsgeräten eingesetzt wird. Als Lichtmodulatoren eines LCOS-Displays dienen LC-Zellen auf einem Siliziumsubstrat, das mit einer hochreflektiven Oberfläche beschichtet ist.
 MEHR ->
 
LED
Light Emitting Diode = Leuchtdiode: Elektronisches Bauteil aus organischen (OLEDs) oder anorganischen Werkstoffen zur Signalisierung, Beleuchtung oder in Displays. MEHR ->

Lentikularverfahren
 
Letterbox-Verfahren
Briefkasten-Verfahren: Ein konventioneller CCIR-Bildschirm mit 720x576 Pixeln hat ein 4:3 Seitenverhältnis. Um einen 16:9-Breitwand-Film verzerrungsfrei darzustellen, wird das Bild soweit geschrumpft, dass es in der Breite eingepasst ist. Dadurch entstehen am oberen und unteren Bildrand schwarze Streifen. Das Bild sieht aus, als würde man es durch einen Briefkastenschlitz betrachten.

Lichtwellenweiter (LWL)
In einem LWL werden die Informationen nicht, wie in einem Kupferkabel, elektrisch übertragen, sondern mit Licht. Der eigentliche LWL ist eine Faser aus Glas oder Kunststoff. Jede Faser besteht aus zwei Schichten. Der konzentrische Kern besteht aus einem optischen Material mit einem hohen Brechungsindex, der Mantel aus einem Material mit niedrigem. Licht, das in einem bestimmten Winkelbereich auf den Übergang von Kern zum Mantel trifft wird dort vollständig reflektiert. Über solche fortlaufenden Totalreflexionen pflanzt sich das Licht durch den LWL bis zum Ende der Faser fort. MEHR ->

 
Linsenraster-Bilder
 
Das Linsenrasterverfahren (auch Lentikularverfahren oder Prismenrasterverfahren) ist eine Technik, in der mit  Lentikular-Linsen ein räumliches Bild oder eine Bewegung erzeugt wird. Das Linsenrasterverfahren wird heute zumeist bei gedruckten Bildern eingesetzt. Auch autostereoskopische Displays (Monitore oder TV) verwenden diese Technik. MEHR ->
 
Li-Ion
Lithium Ionen Akku:   Li-Ion-Akkus haben eine sehr hohe Leistung und eine große Lebensdauer. Die Selbstentladung von Li-Ionen Akkus liegt bei ca. acht Prozent/Monat. Sie lassen sich bis zu 1.200-mal aufladen. Die Gehäuse von Li-Ion Akkus sind kameraspezifisch und unterliegen keiner Norm. Deswegen werden spezielle herstellerspezifische Ladegeräte benötigt.

Live-Stream
 
Live-Streams werden von Echtzeitquellen wie Kameras und/oder Mikrofonen aber auch von Playoutzentren für z.B. IPTV übertragen. Typische Einsatzgebiete sind z.B. Videokonferenzen, Liveübertragungen von Veranstaltungen oder Online-Schulungen.  MEHR ->

 
LNB
Low Noise Block/Converter: rauscharmer Signalumsetzer: Eine im Brennpunkt einer Parabolantenne befindliche Baugruppe, die das vom Parabolspiegel reflektierte Satellitensignal empfängt, verstärkt und in der Frequenz umsetzt. Ein LNB besteht aus dem Feedhorn (einem konischen Hohlleiter), dem Polariser (Dipole zur Trennung von horizontal, vertikal oder zirkular polarisierten Wellen), einem rauscharmen Verstärker und dem Umsetzer (bestehend aus einem Oszillator (Local Oscillator) und einem Mischer). MEHR -> 

 
Local Dimming
 
(= lokales Abdunkeln): Zur Erhöhung des Kontrasts eines LCD-Displays mit Full-LED-Backlight können eine bestimmte Anzahl ("Cluster") von LEDs gruppenweise anhängig vom Bildinhalt in der Helligkeit gesteuert werden. MEHR ->

 
Local Oscillator
 
= Lokaler Oszillator in einem LNB. Universal-LNBs verfügen über zwei LOs (9,75 und 10,6 GHz) um die Satellitenempfangsfrequenzen (10,7 bis 12,7 GHz) auf die SAT-ZF-Ebene herunterzumischen. MEHR->

 
LVDS
Low Voltage Differential Signaling = Datenübertragung mittels symmetrischer Niederspannung. Schnittstellenstandard für eine Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung. LVDS wird in der CE zur digitalen Ansteuerung von LCD- und Plasma-Displays eingesetzt. MEHR ->
 

M

MAC
1. Abkürzung für den Macintosh, einem PC von Apple Computers
2. Multiplexed Analogue Components = Gemultiplexte analoge Komponenten: TV-Standards, die in den 80er Jahren für den Direktempfang von Satelliten-TV entwickelt wurden. Das Prinzip der MAC-Übertragungsverfahren beruhte darauf, dass die Komponenten des Videosignal und Daten für Dienste innerhalb einer Zeile im Zeitmultiplex, also nacheinander, übertragen wurden: zuerst die Daten, dann das Chromasignal, dann das Luminanzsignal. Dur das Zeitmultiplex sind die Signalbestandteile einfach von einander zu trennen. Dieses vermeidet Crosscolor- und   Crossluminanzeffekte. Es gab mehrere MAC-Standards, von denen aber nur drei Anwendung fanden: D2-MAC zur Übertragung des TV-Signals vom Satelliten zum direkten Empfang. D-MAC zur Übertragung im Breitbandnetz (im Hyperband mit 12MHz Kanalbandbreite) und HD-MAC als HDTV-Version. Der Einsatz der MAC Übertragungsverfahren beschränkte sich auf den TV-SAT2-Satelliten mit nur vier Transpondern. Das TV-SAT-Projekt scheiterte mit dem Aufkommen der Astra-Satelliten mit ihrer wesentlich höheren Anzahl von Programmen und der billigeren Empfangstechnik.
3. Media Access Control = Medienzugriffskontrolle: MAC ist die zweitunterste Schicht im OSI-Modell für Rechnernetze. MAC beschreibt die Netzwerkprotokolle und die Komponenten damit sich mehrere Rechner das physisch gleiche Übertragungsmedium, ohne sich gegenseitig zu stören (Datenkollisionen), benutzen können. Hierzu gehört z.B. das Protokoll CSMA/DC (Carrier Sense Multiple Access/Collision Detect). Eine weitere Komponente zur Zugriffskontrolle ist die MAC-Adresse, einer durch Hardware festgelegten einmaligen Adresse eines Netzwerkadapters, die z.B. vom ARP-Protokoll im Ethernet zur Adressauflösung benötigt wird.  
MAC-Adresse
 
Eine Komponente zur Zugriffskontrolle ist die MAC-Adresse, einer durch Hardware festgelegten einmaligen Adresse eines Netzwerkadapters, die z.B. vom ARP-Protokoll im Ethernet zur Adressauflösung benötigt wird. MEHR ->
   
MAC-Filter
 
Eine Zugriffskontrollliste (ACL = Access Control List = MAC-Filter) um den Netzzugang vom WLAN Access-Point nur für Endgeräte mit bekannter MAC-Adresse zuzulassen. MEHR ->
 
Managed Switches
 
Managed Switches stellen, neben den typischen Layer-2-Switchfunktionen, noch weitere Funktionen bereit, mit denen ein Netzwerkadministrator ein Netzwerk unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten und Leistungsfähigkeit  optimieren kann. Auch eine Erfassung und Überwachung von Netzwerkaktivität und -status ist über eine integrierte Software möglich. MEHR ->
 
Marconi-LNB
 
Die Auswahl der zu empfangenen Polarisationsebene wird bei Marconi-LNBs über die Höhe der Fernspeisespannung (13 Volt vertikal, 18 Volt horizontal) vorgenommen. Die Umschaltung der Empfangsebene erfolgt nicht mehr mit Polarizern. Statt dessen sind die Eingangsstufen dieser LNBs zweikanalig ausgelegt, sodass mit Hilfe von zwei senkrecht zueinander stehenden Dipolen als Erreger beide Ebenen gleichzeitig empfangen werden können. MEHR ->
 
Matroska
Matroska ist ein plattformübergreifendes Open Source Multimedia-Containerformat, das auf der Auszeichnungssprache EBML (Extensible Binary Meta Language), einer Variante vom binären XML, beruht.
Die Dateiendung vom Matroska-Dateien ist "MKV".

Besondere Schwerpunkte dieses Formate sind:
  •  schnelle Suchfunktion innerhalb der Datei
  • Strukturierung des Contents in Kapitel, dadurch wird eine DVD-ähnliche Menüsteuerung möglich
  • einfach wählbare Untertitel-Streams
  • einfach wählbare Audio-Streams
  • modularer Aufbau zwecks einfacher Erweiterbarkeit
  • Stream-Fähigkeit über das Internet (HTTP- und RTP-Protokolle)
  • die Möglichkeit fremde Containerformate (AVI, MOV, ...) einzubetten. Diese Eigenschaft gab Matroska auch seinen Namen. Wie die russischen Matrjoschka- Puppen ineinander verschachtelbar sind, kann eine Matroska-Datei mehrere, auch unterschiedliche Formate, in einer Datei aufnehmen.
MEHR ->
MAZ
Magnet-Aufzeichnung: Aufzeichnung von Audio- oder Videosignalen auf magnetische Medien, meist Bänder.
MD
MiniDisc: Ein von Sony entwickeltes und   vertriebenes magneto-optisches Speichermedium. MD verwendet eine CD-ähnliche Disk mit 2,5'' (64mm). Durchmesser und 1,2 mm Dicke. Das Trägermaterial ist Polykarbonat.   Die Disk ist von einer sie umgebenden Kunststoffkassette von 72x68x5mm vor Umwelteinflüssen weitgehend geschützt. Ein Schieber, der sich beim Einlegen der Kassette öffnet, ermöglicht das Beschreiben und Auslesen der Disk. Abhängig von Disktyp ist die Spieldauer 60, 74 oder 80 Minuten. MiniDiscs wurden in mobilen und stationären Geräten eingesetzt. Aufgrund des recht komplizierten Kopierschutzes, Rechtemanagements und des proprietären Audiokompressionsverfahrens (ATRAC) konnte sich die MiniDisc in Europa nicht auf breiter Ebene durchsetzen.
  
Medienwandler
Medienconverter
Medienwandler oder Mediaconverter verbinden die glasfaserbasierte, optische Netzwerkteile mit kupferbasierten, elektrischen Netzwerkteilen. MEHR ->
Memory-Effekt
Speicher-/Gedächtnisseffekt:
1. Kapazitätsverlust bei Nickel-Cadmium-Akkus älterer Bauart bei häufiger Teilentladung. Der Memoryeffekt ist reversibel, wenn der Akku mehrmals bis auf seine Entladeschlußspannung entladen wird und anschließend wieder geladen wird.
2. "Einbrennen" von statischen Konturen auf einem LCD-Bildschirm. Wird auf einem LCD-Display über einen längeren Zeitraum ein statisches Bild dargestellt, verlieren die Flüssigkristalle ihre Beweglichkeit und bleiben selbst nach dem Abschalten der Zellenspannung in ihrer Position. Dadurch bleiben die Konturen des statischen Bildes in der Flüssigkristallschicht gespeichert und können bei anderen Hintergrundbildern durchscheinen. Durch einen längeren Betrieb des Displays mit einem kontrastreichen, zufälligen Bildmuster (Rauschen, Flimmern) können die Flüssigkristalle wieder mobilisiert werden und der Speichereffekt weitestgehend unterdrückt werden.
mergen
engl. zusammenfügen: Assembleschnitt von einzelnen (MPEG-) Dateien
MHP
Multimedia Home Platform: Internationaler Standard zur Darstellung und Übertragung von interÄaktiven Inhalten im Digitalfernsehen. MHP wurde weitestgehend von der TU Braunschweig entwickelt. Um unabhängig von Soft- und Hardware zu sein, setzt MHP auf der Programmiersprache Java auf.
Micro Channel Plate
 
Mikrobolometer
 
Bildsensor für Wärmebildkameras, siehe Bolometer
Mikrokanalplatten
 
Mikrokanalplatten-Photomultiplier (engl. micro channel plate photomultiplier, MCP-PMT oder MCP) sind Kernkomponenten in Restlichtverstärkern von Nachtsichtgeräten und in der Teilchenforschung. Da sie aus Tausenden einzelner Photovervielfacher bestehen, sind sie als Bestandteil bildgebender Verfahren mit flächigen Bildsensoren geeignet.
Mikrokanalplatten sind zumeist kreisrunde Glas- oder Keramikscheiben mit 18-150 mm Durchmesser und einigen Zehntel Millimeter bis 1 Millimeter Stärke. In Abständen von 3 - 32 mm befinden sich durchgehende Löcher, die Mikrokanäle, von 2-35 mm Durchmesser.
Die Stirnseiten der Scheibe sind mit einer dünnen Schicht Metall bedampft. Diese bilden die Eingangs- und Ausgangselektrode. Die Innenseiten der Mikrokanäle sind mit einem Halbleiter, Cäsiumjodid, Gold o.ä. beschichtet. Jeder der Kanäle durch die Scheibe wirkt wie ein einzelner Sekundärelektronenvervielfacher und wird deswegen auch als Kanalelektronen-Vervielfacher bezeichnet. MEHR ->
 
MiniDisc
Magneto-optisches Speichermedium MEHR->
 
Mini-DiSEqC
 
Mini-DiSEqC (auch ToneBurst, DiSEqC kompatibel oder Simple-DiSEqC genannt) ermöglicht l ein weiteres Schaltkriterium (Sat-Position A/B) neben den bisherigen 13/18 Volt und 22 kHz. Das Mini-DiSEqC-Signal ist ein Burstsignal, das auf das 22 kHz-Signal aufgesetzt ist (siehe Abb. 1.09). Für Position A wird das 22-kHz-Signal durchgehend gesendet, für Position B getastet.
MEHR ->
 
Mini-DisplayPort
 
Eine von Apple entwickelte Variante der DisplayPort-Schnittstelle
 
MKV
Dateiendung für Matroska Multimedia-Dateien
MMS
Multimedia Message Service: MMS ermöglicht die Übertragung von Multimediainhalten (Musik, Bilder, Texte …) per Mobilfunk. Die Größe der Multimedia Message ist meist vom Netzbetreiber begrenzt.
 
MOD  
Magneto Optical Disc: Ein scheibenförmige Speichermedium, das zum Beschreiben ein Magnetfeld verwendet und zum Auslesen einen Laserstrahl.
Auf dem Trägersubstrat des Disk befindet sich unterhalb einer Reflexionsschicht eine transparente, magnetisierbare Schicht mit einer niedrigen Curie-Temperatur. Zum Beschreiben der Disk wird diese Schicht punktuell mit einem relativ starken Schreib-Laser erhitzt. Gleichzeitig wird der erhitzte Punkt einem gerichteten Magnetfeld ausgesetzt. Kühlt der Punkt ab, bleibt die Magnetisierung des Punktes entsprechend der Magnetisierungsrichtung erhalten. Durch den Kerr-Effekt ändert sich auch das optische Verhalten des magnetisierten Punktes. Dieser Effekt kann zum Auslesen der Disk mit einem schwächeren Lese-Laser ausgenutzt werden.
Modem
aus Modulator und Demodulator: Ein Modem wandelt digitale Daten aus einem Computer so in analoge Signale um, dass sie über ein analoges Telekommunikationsnetz übertragen werden können. Umgekehrt wandelt es über ein analoges Netz hereinkommende Signale in digitale Daten um. Eingesetzt werden Modems zum Anschluss von Computern an das DSL-Netz (DSL-Modem), an das Telefonnetz (z.B. Fax-Modem), an das Kabelnetz oder an ein Funknetz (GSM, UMTS).
Mosaikfilter
 
MOV
Plattformübergreifendes Multimedia-Dateiformat von APPLE. Wie AVI lediglich ein Containerformat, das viele verschiedene Codecs einsetzen kann. MEHR->
MP3
Audiokompressionsverfahren, MPEG-2 Layer 3
MP4
Containerformat für MPEG-4-Dateien MEHR ->
MPEG
Moving Picture Expert Group, Standardisierungsorganisation für Bildkompressionsverfahren MEHR ->
Multicast
 
Multicast bezeichnet eine Nachrichtenübertragung von einem Punkt zu einer Gruppe von Teilnehmern. Der Vorteil von Multicast besteht darin, dass gleichzeitig Nachrichten an mehrere Teilnehmer oder an eine geschlossene Teilnehmergruppe übertragen werden können, ohne dass sich beim Sender die Bandbreite mit der Zahl der Empfänger multipliziert. MEHR->
 
Multifeed-Anlagen
Der gemeinsame Empfang von mehreren Satellitenpositionen mit nur einer Satellitenantenne (auch scherzhaft "Schielendes LNB" genannt). Für jede Satellitenposition wird ein eigener LNB benötigt. Diese werden auf einem Multifeed-Halter befestigt. Je nach Satellitenposition wird der Abstand zwischen den LNBs angepasst. MEHR ->
 
Multilayer-Switches
 
Multilayer-Switches stellen, neben den typischen Layer-2-Switchfunktionen, noch weitere Funktionen bereit, mit denen ein Netzwerkadministrator ein Netzwerk unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten und Leistungsfähigkeit  optimieren kann. Auch eine Erfassung und Überwachung von Netzwerkaktivität und -status ist über eine integrierte Software möglich. MEHR ->
 
multiplexen
Mehrere Datenströme (z.B. ein Video- und ein Audiodatenstrom) durch ineinander Verschachteln vereinigen. MEHR ->
Multisession
Brennverfahren der CD/DVD/BD: Multisession-Mediens werden in mehreren Sessions gebrannt. Pro Medium sind bis zu 99 Session möglich. Ein Multisession-Medium muss bereits bei der ersten Session als solche angelegt werden.
Ist auf dem Medium nach der ersten Session noch Speicherplatz, können in weiteren Sessions weitere Daten hinzugefügt werden. Jede neue Session erzeugt ein neues Lead-In und Lead-Out. Bei jeder neuen Session wird das Inhaltverzeichnis der vorherigen Session importiert, mit den neuen Dateien erweitert und dann wieder gebrannt. Dabei werden lediglich die neuen Dateien physikalisch auf das Medium geschrieben, zu den vorherigen Daten wird ein Verweis auf dem Medium erstellt. Wird ein Multisession-Medium finalisiert (abgeschlossen), können keine Daten mehr hinzugefügt werden. MEHR->
MUSICAM
Masking pattern adapted Universal Subband Integrated Coding And Multiplexing: Ein System zur verlustbehafteten Kompression von Audiosignalen. MUSICAM gehört zum MPEG-1 Audio Layer 2 und wird bei DVB eingesetzt. Es war die Basis zur Weiterentwicklung zum MP3. Das Kompressionsverfahren beruht auf einem psychoakustischen Modell, dass auf der Tatsache beruht, dass zum einen der Mensch Töne nur oberhalb einer bestimmten Lautstärke wahrnimmt, zum anderen nimmt der Mensch leise Töne, die von ähnlichen lauteren Tönen überdeckt werden, nicht wahr.
Mux-Rate
Die Mux- oder Multiplex-Rate ist die kombinierte Datenrate von allen Elementar-Streams (Video und Audio) und Nebenstreams, einschließlich Packet Overheads wie Header, Padding.
MVA
Multi-domain vertical Alignment: Variante im Aufbau eines LCD-Displays. Dabei kommen sich vertikal zur Oberfläche ausrichtende Flüssigkristalle zur Anwendung. Die einzelnen LCD-Zellen sind in bis zu acht Bereiche unterschiedlicher Ausrichtung unterteilt. MVA-Displays haben daher mehr Kontrast (bis 1000:1) und einen höheren Betrachtungswinkel (bis zu 179°). MEHR->

N

Nachtsichtgeräte
 
Nachtsichtgeräte sind optoelektronische Geräte, die unter Verwendung von Restlichtverstärkern die in der Natur immer vorhandenen geringen Lichtmengen soweit verstärken, dass auf einem Bildsensor oder einem Bildschirm ein sichtbares Bild der Umgebung erzeugt wird. MEHR ->
 
NICAM
Near Instantaneous Companded Audio Multiplex = fast unmittelbar komprimierter Ton-Multiplex: Digitales TV-Tonübertragungssystem, eingesetzt in Skandinavien, Benelux, Spanien. NICAM wird auf einem zusätzlichen Träger (Norm BG: 5,85MHz, Norm I: 6,552MHz) mit einem kontinuierlichen 728kBit/s Datenstrom übertragen. Der Datenstrom ist in Pakete von 728 Bit gegliedert. Jedes Paket besteht aus einem 8-Bit "Frame Alignment Word", 5 Bit Kontrollinformation, 11 Bit zusätzlichen Daten und    704 Bit Nutzdaten. Audiosignale werden mit 14Bit bei 32kHz digitalisiert und auf 10 Bit komprimiert. Die Modulation des Trägers erfolgt mit QPSK.   NICAM unterstützt vier Betriebsarten:
 - ein digitaler Stereokanal
 - zwei voneinander unabhängige digitale Mono-Kanäle
 - ein digitaler Mono-Kanal und ein 352KBit/s Datenkanal
 - ein 704KBit/s Datenkanal
NiMH
Nickel-Metallhydrit-Akkus: Bei Nickel-Metallhydrit-Akkus (NiMH) in der Mignonbauform liegt die Höchstkapazität zurzeit bei ca. 2800 mAh. Diese Akkus lassen sich bis zu 1.000-mal wiederaufladen. Die Selbstentladung liegt bei diesen Zellen bei ca. 25 Prozent/Monat. Allerdings sind diese Akkus in genormten Gehäusen (Mignonzelle, Mikrozelle) erhältlich und somit überall zu kaufen.
Nipkowscheibe
 
Die Nipkow-Scheibe ist ein Vorläufer des modernen Fernsehens. Sowohl die senderseitige Abtastung  als auch die empfängerseitige Wiedergabe des Bildes erfolgt elektromechanisch. Kernstück dieses Gerätes ist jeweils eine Scheibe, in die spiralförmig 24 Löcher eingebracht sind. Wenn die senderseitige Scheibe rotiert, tasten die Löcher zeilenförmig nacheinander von außen nach innen das abzubildende Objekt ab. Eine Fotozelle misst die Helligkeit des abgebildeten Bildpunkt und steuert die Helligkeit einer Lampe auf der Empfängerseite. Eine vor der Lampe befindliche und mit dem Sender synchron rotierende Scheibe erzeugt Lichtpunkte mit der gleichen Helligkeit und an der gleichen Stelle wie beim abzubildenden Gegenstand.  MEHR->
 
NLE
Non Linear Editing. Nichtlinearer Videoschnitt. Das digitale Videorohmaterial wird auf einer Festplatte gespeichert. Die einzelnen Filmclips/Sequenzen werden in einem Editor in beliebiger Reihenfolge (=nichtlinear) angeordnet. Dabei wird vom Editor eine Schnittliste angelegt. Die endgültige Filmversion wird an Hand der Schnittliste gerendert.
noninterlaced
progressiv; Abtastung eines Bildes ohne Zeilensprung (Zeilenfolge 1,2,3,4, ...)
NPN
Negativ-Positiv-Negativ: Dotierungsart bei Bipolartransistoren
NTFS
NT- (New Technology-) File System. Dateisystem für Microsoft Profi-Betriebssysteme (Windows NT, 2000, XP Profi). Begrenzung der Partition- und der Dateigröße theoretisch aufgehoben.
NTSC
National Television Systems Committee: Erstes Color-TV Übertragungssystem (eingeführt 1953). NTSC wird in den USA, Kanada, Japan und einigen asiatischen Ländern eingesetzt. NTSC (Norm M) verwendet 525 Zeilen (486 sichtbar) im Zeilensprungverfahren bei 29,97 (60*1000/1001) Vollbildern = 59,94 Halbbildern pro Sekunde.
Der Tonträger mit 4,5 MHz ist FM-moduliert.
Der Farbträger (3,579545 MHz) ist QUAM-moduliert (0° und 90°) und überträgt die Farbdifferenzsignale R-Y und B-Y. Da der Farbträger bei der Übertragung unterdrückt wird, muss er im TV-Empfänger regeneriert werden. Zur Synchronisation dieses Farbhilfsträgers dient ein auf der hinteren Schwarzschulter übertragener Burst mit fester Phasenlage (180°).
 
NTSC-Farbraum
Ein 1953 definierter RGB-Farbraum innerhalb des CIE-Farbmodells, mittlerweile überholt. MEHR->
Nullmodem
 
Ein Nullmodem-Adapter oder -Kabel dient zum Verbinden zweier Datenendgeräte (z.B. Computer) über eine serielle Schnittstelle (RS-232). Die Verbindungsleitungen im Adapter oder Kabel sind überkreuz damit die Sendeanschlüsse des einen Gerätes auf die Empfangsanschlüsse des anderen Gerätes (und umgekehrt) geschaltet sind. MEHR->
 

O

OCR
Optical Character Recognition = Optische Zeichenerkennung: Automatische Erkennung von Zeichen oder Texten durch elektronische Verfahren
OGG
Containerformat für Multimediadateien. Lizenz- und patentfreie Alternative zu proprietären Formaten. Entwickelt von der Xiph.Org Foundation. Kann zusammen mit verschiedenen Codecs eingesetzt werden (Vorbis, Theora, u.a.). Dateiendungen: .ogg, .oga, .ogv, .ogx MEHR->
OGG Vorbis
Freier Codec zur verlustbehafteten Audiokompression. Entwickelt als Alternative zu MP3, als die Frauenhofer-Gesellschaft 1998 begann Lizenzgebühren für MP3-Codecs zu erheben. Qualitativ dem MP3 überaus ebenbürtig. MEHR ->
OLED
Organic Light Emitting Diode = Organische Leuchtdiode. OLEDs sind elektronische Bauteile dessen mittels Elektrolumineszenz Licht emittierende Schicht aus organischen Materialien besteht.  Organisch deshalb, weil die verwendeten Materialien, wie die Moleküle des organischen Lebens, auf Kohlenstoff beruhen. MEHR -> Anwendungsbereiche für OLEDs sind Beleuchtung und Displays MEHR ->
Optische Speicher
Optische Speicher sind meist runde Scheiben aus transparenten Kunststoff (Polycarbonat, Acryl) mit einem Durchmesser von 7,6-30 cm und 1,2 mm Dicke. Je nach System sind die Information entweder in einer spiralförmigen Spur oder in mehreren konzentrischen Spuren abgelegt. Zum Auslesen der Disk rotiert diese mit 200 bis zu 10'000 Umdrehungen pro Minute. Das Auslesen der auf der optischen Disk befindlichen Informationen wird mit einem Laserstrahl vorgenommen. Die wichtigsten optischen Speichersysteme sind die LaserDisk, Compact Disc (CD), Digital Versatile Disc (DVD) und die Blu-ray Disc (BD). MEHR->
 
OS
Open Source = Software mit frei verfügbaren Quellcode
Operating System = Betriebssystem
OSI-Modell
OSI-Schicht-Modell
OSI-Referenzmodell
OSI-Stack
Open System Interconnection Reference Modell = Schichtenmodell der ISO (Internationale Organisation für Normung) zur Beschreibung der Eigenschaften von Kommunikationsprotokollen in (Computer-)Netzwerken. In sieben aufeinander aufbauenden Schichten (von oben nach unten) wird zwischen Anwendungsschicht, Darstellungsschicht, Kommunikationssteuerungsschicht, Transportschicht, Vermittlungsschicht, Sicherungsschicht und Bitübertragungsschicht unterschieden. Jeder dieser Schichten sind bestimmte Protokolle mit genau festgelegten Eigenschaften zugeordnet. Eine vereinfachte Variante des OSI-Modells ist das TCP/IP-Referenzmodell, das für das Internet verwendet wird. MEHR ->
Outdoor-DSLAM
 
Ein Outdoor-DSLAM ist ein DSLAM, der sich außerhalb einer Vermittlungsstelle, meist als grauer Kasten, am Straßenrand befindet. Mit Outdoor DLAMs können Vororte und kleinere Städte der Fläche mit DSL erschlossen werden. MEHR ->
 
Overdrive
Vorverzerrung ("Anspitzen") des analogen Ansteuersignales einer LCD-Zelle zur Beschleunigung des Helligkeitswechsels eines darzustellenden Pixels. MEHR ->
Oversampling
"Überabtastung". Ein Signal wird mit einer höheren Abtastrate als benötigt abgetastet.

P

P-Code
P(Y)-Code
Jeder GPS-Satellit hat seinen individuellen Code und kann anhand dessen eindeutig identifiziert werden. Der nur für militärische Zwecke vorgesehene P-Code (Precision Code) ist 2,35*1014 Bits = ca. 6,7 TBytes lang und dauert (theoretisch) sieben Tage (bei 10,23 MHz). Um eine nicht autorisierte Verwendung des P-Signals auszuschließen und um eine Verfälschung durch Andere zu verhindern (Anti-spoofing), kann der öffentlich bekannte P-Code mit dem geheimen Y-Code zum sog. P(Y)-Code zusätzlich verschlüsselt werden. MEHR ->
 
 
P2P, Peer-To-Peer
peer = engl. "Gleichgestellter": Die einfachste Netzwerk-Topologie. Alle Computer in einem Netzwerk sind gleichberechtigt und können Dienste in Anspruch nehmen oder Dienste anbieten. Ein P2P-Netzwerk ist selbstorganisierend.  MEHR ->
 
PAL
Phase Alternating Line = Standard zur Farbübertragung bei analogen Fernsehsystemen (Normen B, G, I, N und D/K). PAL wird u.a. in Europa (außer Frankreich), Australien, Südost-Asien und Brasilien verwendet.
Im Gegensatz zu NTSC verwendet PAL einen Burst mit von Zeile zu Zeile geschalteter Phasenlage (+135° und -135°) und einem von Zeile zu Zeile um 180° phasenverschobenen Rotdifferenz-(R-Y-)Signal. Im Empfänger können dadurch im PAL-Decoder Farbfehler, die auf Phasenfehler in der Übertragungsstrecke beruhen, kompensiert werden.
PALplus
PALplus ist eine zum Grundstandard kompatible Erweiterung des PAL-Systems zur Übertragung von 16:9-Sendungen in hoher Qualität (Einführung 1994).
Das analoge PAL-System beruht auf einem 4:3 Bildformat mit 576 sichtbaren Zeilen. 16:9-Sendungen können daher nur mit   schwarzen Streifen am oberen und unteren Bildrand (Letterbox-Verfahren) oder bei voller Bildhöhe mit Informationsverlust an den seitlichen Bildrändern verzerrungsfrei dargestellt werden. Nachteilig bei beiden Methoden ist, dass durch die verminderte Zeilendichte die Bildqualität leidet.
Bei PALplus wird das 16:9 Bild senderseitig von 576 auf 432 Zeilen herunterskaliert. Die so frei werdenden Zeilen am oberen und unteren Bildrand werden auf Schwarzpegel gesetzt und mit auf dem U-(Blaudifferenz-)Träger modulierten zusätzlichen Bildinformationen versehen. Bei einem Standard-PAL-Empfänger mit einem 4:3-Display entsteht hierdurch keine Beeinträchtigung. Ein zusätzlicher PAL-plus-Decoder gewinnt aus den Information das Luminanzsignal für 144 zusätzliche Zeilen. Diese werden in das sichtbare 432-Zeilen-Bild eingefügt.   Das Farbsignal für die zusätzlichen Zeilen wird durch Interpolation aus den benachbarten Zeilen gewonnen.
PAL/SECAM-Farbraum
Ein definierter RGB-Farbraum innerhalb des CIE-Farbmodells.     MEHR->
PAN
Personal Area Network = Netzwerk für das persönliche Umfeld: Elektronisches Netzwerk mit kurzer Reichweite zur Verbindung von Geräten. Zu den PANs gehören z.B. USB, Firewire, Bluetooth, IrDA u.a.
P-Bilder
Einseitig prädizierte Bilder, die im MPEG-Encoder durch die Prädiktion (Vorhersage) des letzten I-Bildes mittels der Bewegungskompensation entstehen. MEHR ->
PCMCIA
Personal Computer Memory Card International Association: Ursprünglich ein Standard für (Speicher-)Erweiterungskarten mobiler Computer. PCMCIA-Verbinder werden aber auch als Common Interface-Schnittstelle bei Set Top-Boxen und TV-Geräten mit Digital Decodern zur Aufnahme von DVB-Entschlüsselungsmodulen eingesetzt.
PDA
Personal Digital Assistant = persönlicher digitaler Assistent: Kleiner tragbarer Computer, meist ohne Tastatur.
  
PDF
Portable Document Format = Transportables Dokumentenformat: PDF ist ein von der Firma Adobe entwickeltes plattformunabhängiges Dateiformat für elektronische Dokumente. Das PDF-Format ist seit 2008 ein offener Standard und ISO-zertifiziert. Der Schwerpunkt des Dateiformats liegt in der exakten Reproduzierbarkeit der Darstellung von Texten, Grafiken und Bildern auf Displays und beim Druck. PDF-Dokumente geben   die in der Ursprungsanwendung erstellte Ansicht des Dokuments mit allen Farben, Schriften und dem Layout originalgetreu wieder. Damit eignet sich PDF besonders für die Verteilung von elektronischen Dokumenten und als Übergabeformat zum Druck. PDF-Dokumente lassen sich in mehrfacher Weise vor Missbrauch schützen. Neben einer Verschlüsselung mit Passwortschutz lassen sich PDF-Dokumente mit Wasserzeichen versehen oder auch vor einem Ausdruck schützen.
  
PDP
Plasma Display Panel -> Plasma-Bildschirm
 
Péritel-Verbinder
 
siehe SCART

PET
 
PFC
 
Phase Change Medien
(Phase Change=Änderung der Phase) Phase Change Medien sind wiederbeschreibbare optische Speicher wie CD-RW, DVD-RW oder BD-RE. Als aktive Speicherschicht werden Werkstoffe verwendet, die ihre optischen Eigenschaften durch Hitzeeinwirkung ändern können. Besonders effektiv erwiesen sich bestimmte Verbindungen von Selen (Se) und Tellur (Te). Solche Verbindungen weisen abhängig von der Temperatur (= Phase) aus der die Erstarrung erfolgte, unterschiedliche Gitterstrukturen auf. Die Atome richten sich entweder geordnet/ kristallin oder  ungeordnet/amorph aus. Mit der Struktur ändert sich Reflektivität der Speicherschicht. MEHR->

 
PhotoCD
Die PhotoCD ist ein auf der CD-i-Bridge (Orange Book Part 2) basierender Standard, der 1992 von Kodak und Philips festgelegt wurde. Die Spezifikationen definieren nicht nur das Dateiträgerformat, sondern auch die Verfahren um Kleinbildfilme und Dias mit höchstmöglicher Qualität zu digitalisieren und in einer fünfstufigen Auflösungshierarchie  zu speichern. MEHR ->

Photoelektrischer Effekt
 
Der Photoelektrische Effekt ist ein Schlüsselphänomen in der Quantenphysik. Es ist eine Wechselwirkung zwischen Photonen und Materie. Es wird zwischen drei Arten unterschieden:
1. Äußerer Photoelektrischer Effekt
Bestrahlt man eine metallische oder Halbleiteroberfläche mit Photonen, werden diese absorbiert. Die dadurch aufgenommene Energie löst Elektronen aus dem Metall bzw. Halbleiter. Die freien Elektronen bilden eine Wolke um die als Photokathode bezeichnete Oberfläche. Da die Ladungsträger in diesem Fall die Elektronenquelle verlassen, wird dieses Phänomen als auch als Photoemission  bezeichnet. MEHR ->
2. Innerer photoelektrischer Effekt
Der Innere photoelektrische Effekt ist ein Phänomen, das ausschließlich in Halbleitern auftritt. Dabei werden zwei Arten unterschieden: die Photoleitung und der Photovoltaische Effekt.
Das Grundprinzip der Photoleitung ist die Erhöhung der elektrischen Leitfähigkeit eines Halbleiters durch Bildung von freien Ladungsträgern bei der Bestrahlung mit Photonen.  MEHR->
Der Photovoltaische Effekt bewirkt eine Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie.
3. Photoionisation
Bei der Bestrahlung von Atomen oder Molekülen mit Licht bestimmter, kurzer Wellenlängen ("Ionisierende Strahlung") können diese Elektronen abgeben oder aufnehmen. Hierdurch erhalten sie eine positive bzw. negative elektrische Ladung und werden so zu Ionen.
 

Photovervielfacher
 
Photovervielfacher (oder Photomultiplier (PMTs)) sind sehr vielseitige, empfindliche Detektoren für Strahlungsenergie im UV-, optischen, IR- und Nah-IR-Bereich des elektromagnetischen Spektrums. Sie können den durch einfallende Photonen erzeugten Strom über mehrere Stufen hinweg millionenfach verstärken. Die Empfindlichkeit dieses Sensortyps ist so hoch, dass sogar einzelne Photonen nachgewiesen werden können. Selbst die neueste Halbleitertechnik ist nicht in der Lage diese betagte Vakuumröhrentechnologie vollständig zu ersetzen.
MEHR ->
 
PIN
Persönliche Identifikationsnummer: Geheimzahl zur Idenfikation oder Autorisierung gegenüber Maschinen.

Plasma
 
In der Physik und in der Chemie ist Plasma ein gasähnlicher Aggregatzustand von Materie in dem zumindest ein Teil der Teilchen ionisiert ist. Ein Plasma entsteht, wenn einem Gas Energie (in Form von Hitze, Strahlung oder Felder) zugeführt wird. Zuerst lösen sich dessen molekularen Bindungen, eine weitere Energiezufuhr führt zu einer Ionisation. Hierbei geben die Gas-Atome Elektronen aus ihrer Hülle ab und erhalten dadurch eine positive Ladung. Bei einer ausreichenden Teilchendichte wird ein Plasma elektrisch leitfähig und erzeugt durch die folgende Glimmentladung Licht (UV oder sichtbar).   MEHR->
 
Plasma Display Panel
Plasma-Bildschirm
Ein Plasma-Bildschirm ist ein Flachbildschirm, der das Licht (ein- oder verschiedenfarbig) mit Hilfe von durch Gasentladung angeregte Leuchtstoffe erzeugt. Die Gasentladung entsteht durch Ionisierung eines im Plasmabildschirms befindlichen Edelgases.    MEHR->
PLC
 
PNG
Portable Network Graphics = portable Netzwerkgrafiken: Grafikformat für die verlustlos komprimierte Rastergrafiken. Das PNG-Format wurde als Alternative zum GIF-Format, das bis 2004 mit Patentansprüchen belastet war, entwickelt. PNG ist patentfrei, ISO-zertifiziert und kann von allen modernen Webbrowsern angezeigt werden. Im Gegensatz zu GIF können mit PNG keine Bewegtgrafiken (Animationen) erstellt werden. Wie beim GIF-Format kann PNG mit farbigen Pixeln aus einer Palette von bis zu 256 (indizierten) Farben verarbeiten. RGB-Bilder können mit einer Farbauflösung von 8 oder 16 Bit pro Kanal dargestellt werden. Graustufenbilder können mit 1, 2, 4, 8 oder 16 Bit pro Pixel aufgelöst werden. Über einen Alphakanal mit 8 oder 16 Bit pro Pixel lässt sich die Transparenz für jedes Pixel definieren. Zur Kompression wird, nach einem Vorfiltern, der freie verlustlose Deflate-Algorithmus, der auch beim ZIP-Format zum Einsatz kommt, verwendet.
  
PNP
Positiv-Negativ-Positiv: Dotierungsart bei Bipolartransistoren
PnP
Plug'n Play
Plug&Play
Einstecken und (Ab-)Spielen: Synonym aus der Computertechnik für einfachste Installation von Erweiterungen oder Peripheriegeräten. Siehe auch UPnP
 
Podcast
 
Podcasting ist die Produktion und Anbieten von multimedialen Inhalten (meist Audio (Webradio) und Video) über das Internet. Bei den Inhalten kann es sich um Radio- oder TV-Beiträge handeln aber auch um Videoclips. Podcasts sind Video/Audio-on-Demand, können daher zu beliebigen Zeiten abgerufen werden. Oft werden Podcasts in Newsletters oder RSS-Feeds angekündigt.

PoE
Polfilter
Ein Pol(arisations)-Filter ist ein Polarisator. Es lässt nur Licht mit einer bestimmten Schwingungsrichtung passieren. So lässt sich aus einem unpolarisiertem oder gemischt-polarisiertem Licht ein polarisiertes Licht gewinnen. Polfilter werden in der Fotografie eingesetzt um Reflektionen an glatten nichtmetallischen Flächen zu unterdrücken und um Farben bei hellem Sonnenlicht zu verstärken. Ein weiteres Einsatzfeld für Polfilter sind LCD-Displays.
Polfilterbrille
Brille zum Betrachten von 3D-Filmen, die im Doppelprojektions- oder RealD-Verfahren gezeigt werden.  Entsprechend dem Projektionsverfahren polarisierende Gläser oder Folien in einer Polfilterbrille trennen die Bilder für das linke und rechte Auge. MEHR->

P-OLED
PLED
Polymer-Oled. Organische LEDs bei denen elektrolumineszierende leitende Polymere verwendet werden. MEHR ->

POP3
Post Office Protocol (Version 3): Ein sehr einfaches Kommunikationsprotokoll mit dem ein Client Emails auf einem Mail-Server auflisten, holen oder löschen kann.  MEHR ->

Port
Ports sind Komponenten einer Netzwerkadresse, die es ermöglichen, Datenpakete bestimmten Diensten zuzuordnen. Bestimmte Anwendungen verwenden Portnummern, die ihnen von der IANA fest zugeordnet und allgemein bekannt sind.
 - Ports 0 bis 1023 Well Known Ports
 - Ports 1024 bis 49151 Registered Ports
 - Ports bis 65535 Dynamic / Private Ports   MEHR->

Port-Spiegelung
Bei der Port-Spiegelung (Port Mirroring) wird der Netzwerkdatenverkehr überwacht und gespiegelt indem Kopien aller eingehenden und ausgehenden Pakete von ausgewählten Ports an einen Überwachungsport weitergeleitet werden. MEHR ->

Positronen-Emissions-Tomographie
 
Die Positronen-Emissions-Tomographie (oder kurz PET) ist ein bildgebendes diagnostisches Verfahren in der Nuklearmedizin. Es liefert dreidimensionale Bilder von funktionalen Prozessen im Körper. Dem Patienten werden hierzu kurzlebige, schwach radioaktive organische Substanzen (z.B. mit radioaktiven Fluor markierter Traubenzucker) als Tracer (sog. Radiopharmakon) in die Blutbahn gespritzt. Tracer geben bei ihrem radioaktiven Zerfall Teilchenstrahlung ab, die in Echtzeit direkt oder indirekt nachgewiesen werden können. Bei der PET werden Positronen, also Antiteilchen zu negativ geladenen Elektronen, angewendet.
Abhängig von der Stoffwechselrate von Organen und Gewebe reichert sich der Tracer dort unterschiedlich schnell an. Tumoren und Metastasen haben einen höheren Energiestoffwechsel, nehmen mehr vom Tracer auf und geben daher mehr Teilchenstrahlung ab. So können Stoffwechselvorgänge sichtbar gemacht werden. MEHR ->
 
PostScript
PostScript ist eine von der Firma Adobe entwickelte Seitenbeschreibungssprache auf der Basis von Forth. Schriften und grafische Elemente werden als Vektorgrafiken verarbeitet. Dadurch lassen sich PS-Dokumente beliebig verlustfrei skalieren und auf die verschiedensten Ausgabegeräte ausgeben. Rastergrafiken können in PS-Dateien eingebettet werden. Diese können natürlich nur beschränkt und verlustbehaftet skaliert werden. PostScript ist das Standardformat für die Druckindustrie. Nahezu alle Desktop Publishing-Programme, Text- und Grafikprogramme verfügen über eine PostScript Exportfunktion.

POTS
Plain Old Telephone Service = einfacher alter Telefondienst: Das alte analoge, leitungsvermittelte Telefonsystem für Sprach- und einfache Datendienste (Telex, FAX, Modem)

Power Factor Correction
 
Elektronisch geregelte elektrische Verbraucher ziehen ihren Strom nicht mehr wie früher sinusförmig aus dem öffentlichen Stromversorgungsnetz, sondern impulsförmig.
Die übliche Gleichrichterschaltung mit Siebung erzeugt, da der Siebkondensator impulsartig über die Gleichrichterdioden nachgeladen wird, sehr viele Oberwellen. Diese Oberwellen erzeugen durch die Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung eine Scheinleistung, die von den Versorgern nur durch Überdimensionierung aller Komponenten im Versorgungsnetz bewältigt werden kann. Um dieses Ungleichgewicht zu verhindern, wurde von der EU zunächst die Norm EN60555-2 (" Rückwirkungen in Stromversorgungsnetzen, die durch Haushaltgeräte und durch ähnliche elektrische Einrichtungen verursacht werden. Teil 2 : Oberschwingungen") und ab 2001 die Europanorm EN61000-3-2(" Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV); Teil 3: Grenzwerte; Abschnitt 2: Grenzwerte für Oberschwingungsströme (Geräte-Eingangsstrom < 16A je Leiter)") initiiert. Diese schreibt bei allen Geräten mit mehr als 75W Leistungsaufnahme eine Begrenzung der Höhe der harmonischen Ströme aus dem Netz vor.
Die in der Norm festgelegte Vorgabe kann bei elektronischen Geräten nur über eine Korrektur des Leistungsfaktors, einer Power Factor Correction (PFC) erfüllt werden. Das Prinzip der Power Factor Correction ist es, die Stromaufnahme aus dem Netz zeitlich zu verlängern. Dadurch verringert sich die Höhe und die Schnelligkeit des Anstieges des Stromes durch die Gleichrichterdioden, was die Anzahl und die Höhe der Harmonischen reduziert. Dem Versorgungsnetz wird also nur noch reine Wirkleistung entnommen.
MEHR ->
PowerLAN
 
Powerline Communication
 
Das Ziel von Powerline Communication ist es, die bereits vorhandenen Stromleitungen in einem Gebäude zur Datenübertragung zu verwenden, damit keine zusätzliche Datenverkabelung notwendig wird. Mehrere Hersteller bzw. Organisationen von Herstellern haben hierzu mehrere Spezifikationen erstellt. Als das am Markt weitaus erfolgreichste Verfahren kann HomePlug betrachtet werden.
 MEHR ->
 
Power over Ethernet (PoE)
Power over Ethernet (PoE) ist ein Verfahren um netzwerkfähige Kleingeräte wie IP-Telefone, Drucker-Server oder WLAN-Access-Punkte über die Ethernet-Verkabelung mit Betriebsspannung zu versorgen. Der große Vorteil von PoE ist, dass die angeschlossenen Geräte kein zusätzliches Netzteil oder Stromanschluss benötigen. MEHR ->
 
PPP
Point-To-Point-Protocol: Kommunikationsprotokoll zum Aufbau einer Verbindung zum Internet Service Provider über eine Wählleitung (z.B. ISDN)    MEHR ->
PPPoE
Point-To-Point-Protocol over Ethernet: Verwendung des PPP-Kommunikationsprotokoll über eine Ethernet-Verbindung. In den Nutzdaten eines Ethernet-Frames (Datenpaket) werden Informationen übertragen, die eine schnelle Authentifizierung und Netzwerkkonfiguration mit über DSL verbundenen Internet-Providern ermöglicht.   MEHR ->
Prismenrasterverfahren
 
progressiv
Abtastung eines Bildes ohne Zeilensprung (Zeilenfolge 1,2,3,4, ...)

Progressiv-Download
 
Progressiv-Download ist eine Variante des Streamens von Multimediainhalten.
Wenn der Zuschauer das Laden des Stream startet, wird dieser in einem Zwischenspeicher (Buffer) gepuffert. Die Größe des Puffers richtet sich nach Filmlänge und der Datenrate (=Kompressionsfaktor) des Filmmaterials. Bereits wenn der Film nur teilweise geladen ist, kann er aus dem Puffer heraus abgespielt werden. Während des Abspielen wird der Rest des Filmes im Hintergrund in den Puffer nachgeladen. MEHR ->
 
Proxy
lat. Proximus = der Nächste, Stellvertreter
- beim Filmschnitt: Ein HDTV-Film wird z.B. nicht mit der hochauflösenden Original-Footage editiert sondern mit einem niedrig aufgelösten Stellvertretermaterial. Ist der Schnitt beendet, wird das Proxymaterial durch das Originalmaterial ersetzt und dann damit gerendert.
- als Netzwerkkomponente: Ein Proxy-Server dient als Vermittler und kann mit mehreren Netzwerken verbunden sein. Ein Proxy nimmt auf der einen Seite Anfragen entgegen um selbst dann mit seiner eigenen Adresse eine Verbindung zur anderen Seite herzustellen. Oft werden Proxies eingesetzt um private LANs über eine IP-Adresse an das Internet anzubinden. Hierbei dient der Proxy als Firewall, ermöglicht es z.B. häufig aufgerufene Internetseiten in einen Cache zwischenzuspeichern und regelmäßig zu aktualisieren usw. Weitere Funktionen eines Proxies kann die Anonymisierung eines Internet-Zugriffs sein, da ein Proxy die Absender-Adresse der Anfrage durch seine eigene ersetzt. Das Zielsystem sieht also nur die IP-Adresse des Proxies und nicht die der Clients dahinter.  MEHR ->
PSK (Modulation)
Phase Shift Keying: Modulation über eine Phasenverschiebung des Trägers

PSK (WLAN)
 
Pre-Shared Key = vorher vereinbarter Schlüssel: Verschlüsselungsverfahren bei dem der Schlüssel vor der Aufnahme der Verbindung allen Teilnehmern des LANs bekannt sein muss, da mit seiner Hilfe der Sitzungsschlüssel generiert wird. Wird z.B. bei dem WLAN-Verschlüsselungsverfahren WPA verwendet. MEHR ->

PTY
Programme Type: Wird vom Radiosender PTY angeboten, dann wird zu dem derzeit laufenden Programm die entsprechende Sparte, wie z.B. Pop, Klassik, Jazz, Schlager oder Nachrichten mit gesendet. Hat der Nutzer eine Sparte ausgewählt, wird dieses dann beim Sendersuchlauf berücksichtigt, d.h. wurde Pop ausgewählt, dann stoppt das Radio entsprechend den Sendersuchlauf bei Sendungen mit Pop-Inhalten.

PUK
Personal Unblocking Key =   Persönlicher Entsperrcode. Dieser Sicherheitscode besteht aus 8 Ziffern, der eine durch wiederholt fehlerhafte Eingabe der PIN gesperrte SIM-Karte wieder entsperrt.

Q

QAM
Quadraturamplitudenmodulation: Eine Kombination aus Amplituden- und Phasenmodulation. Hierzu werden einem Träger zwei voneinander unabhängige Signale aufmoduliert. Die wohl bekannteste Anwendung der QAM ist die Übertragung des Farbsignals beim analogen PAL-Farbfernsehen: Die Phasenlage des Trägers definiert die Farbart, die Trägeramplitude definiert die Farbsättigung. In der Nachrichtentechnik, z.B. WLAN, wird QAM zur Übertragung von digitalen Datenströmen eingesetzt.
QPSK
Quadrature Phase Shift Keying = Vierphasen-Modulation: QPSK ist ein Modulationsverfahren zur Übertragung von digitalen Datenströmen. Der Datenstrom wird in einem Demultiplexer in zwei Teilströme aufgeteilt mit denen dann zwei Phasenmodulatoren angesteuert werden. Als Träger dienen zwei 90° zueinander versetzte Sinussignale gleicher Frequenz. Pro Sendesymbol können daher zwei Bit gleichzeitig übertragen werden. QPSK wird zur Übertragung von DVB eingesetzt.
Quad-LNB
 
Ein Quad-LNB hat vier SAT-ZF-Abgänge. An jedem Abgang befindet sich ein Controller, der die Umschaltkriterien (13/18V und 22kHz oder DiSEqC) dekodiert und ein Schaltsignal für die Schaltmatrix erzeugt. Da im LNB alle vier Sat-Ebenen (VHB/VLB/HHB/VLB) in eigenen Pfaden ermischt und verstärkt werden, kann jeder Abgang einen der vier SAT-Ebenen unabhängig wählen. Die Versorgung des LNB mit Betriebsspannung kann von jedem der Abgänge aus erfolgen. MEHR ->
 
Quality of Service
QoS
In Computernetzwerken und in paketorientierten Kommunikationsnetzwerken bietet QoS die Möglichkeit die vorhandenen Netzwerkressourcen entsprechend den tatsächlichen Bedürfnissen anzupassen. Mit QoS können Netzwerkadministratoren bestimmen, welcher Netzwerkdatenverkehr entsprechend festgelegter Prioritäten, Anwendungstypen sowie Quell- und Zieladressen weitergeleitet wird und wie dies geschieht. Die Ziele von QoS sind geringe Laufzeitschwankungen, geringe Paketverlustraten und Synchronität zwischen Sender und Empfänger. QoS umfasst die gesamte Strecke zwischen den Teilnehmern. MEHR ->
 
Quantenpunkt
Quantenpunkte (Quantum Dots) sind eine Klasse von Stoffen deren Größe zwischen der gerade noch sichtbaren makroskopischen Welt und dem von Quanteneffekten beherrschten Mikrokosmos steht. Diese oft als Nanokristalle bezeichneten Strukturen, zumeist Halbleitermaterialien, sind zwischen 2 nm und 100 nm groß und bestehen typischer Weise aus etwa 103 bis 109 Atomen. Diese Nanokristalle sind in einem anderen Halbleiter eingeschlossen bzw. eingebettet. Aufgrund der geringen Abmessungen treten zwischen beiden Halbleitermaterialien quantenmechanische Effekte auf, die zu neuartigen Eigenschaften führen. Die wohl wichtigste sind hierbei die Eigenschaft bei Stimulation durch Licht oder elektrische Felder mit hohem Wirkungsgrad monochromes Licht höchster Farbreinheit zu abzugeben. MEHR->
Quantenpunkt-Displays
Quantenpunkt-Displays sind LCD-Displays, die sich durch einen großen Kontrastumfang und einer brillanten Farbwiedergabe auszeichnen. Diese Eigenschaften werden dadurch erreicht, dass statt weißer LED-Hintergrundbeleuchtung blaue LEDs in Verbindung einer Folie oder eines Stabes, der rot und grün emittierende Quantenpunkte enthält, verwendet werden. Die Quantenpunkte wandeln einen Teil des blauen Lichts in rotes bzw. grünes Licht. Zusammen mit dem blauen Licht ergibt dieses ein helles, reines, weißes Licht. MEHR->
 
Quantisierung
Vorgang zur Erzeugung eines Digitalsignals aus einem Analogsignal. Dabei wird der kontinuierliche Wertebereich des Analogsignals in diskrete Stufen eingeteilt. Je größer die Anzahl dieser Stufen, desto geringer sind die Quantisierungsverzerrungen. Bei MPEG findet eine gewichtete (nichtlineare) Quantisierung Anwendung, bei der abhängig von Frequenz und Amplitude mit unterschiedlicher Auflösung gesampled wird. Die Wichtung findet über eine Quantisierungsmatrix statt. MEHR ->
Quasi-resonant
Variante des Sperrwandlers-Prinzips mit besonders wenig Verlustleistung. Die Schaltfrequenz des Netzteils ist abhängig von der Last. MEHR->
Quattro-LNB
 
Ein Quattro-LNB hat vier SAT-ZF-Abgänge. Bei diesem LNB-Typ ist kein Multischalter eingebaut. Es werden die horizontal und vertikal polarisierten SAT-ZF-Signale jeweils getrennt für Lowband und Highband herausgeführt. MEHR ->
 
QuickTime
QuickTime ist ein ein komplettes Multimedia-Framework und ein Containerformat von Apple. Es ist eine eigenständige, das Betriebssystem erweiternde, Architektur zum Erstellen, Editieren und Verteilen von Multimedia-Inhalten. MEHR ->
 
qt
Abkürzung von "QuickTime": Containerformat für Multimediadateien von Apple. MEHR ->

R

RAID
 
RAID steht für die englische Bezeichnung  „Redundant Array of Independent Disks“ (= Redundante Anordnung unabhängiger Festplatten“).
Das Grundprinzip von RAID ist es mehrere physische Festplatten zu einem logischen Laufwerk zusammenzufassen, wobei das logische Laufwerk erweiterte Speicherfunktionen und eine höhere Datensicherheit durch Redundanz, z.B. beim Ausfall einer oder mehrerer Festplatten, aufweisen soll. 
MEHR ->
 
RAW
raw = roh: Das RAW-Format ist ein digitales Bildformat, bei dem die gespeicherten Bilder nicht komprimiert werden (Roh-Format).
RDS
Radio Data Service = Radio Daten Service: Beim Radioempfang werden zum analogen Audiosignal auch noch zusätzliche, digitale Informationen ausgestrahlt, welche dann von den jeweiligen Empfangseinheiten ausgewertet werden. Damit stehen dem Nutzer eine Vielfalt von weiteren Informationen zur Verfügung, wie z.B. die Programmkennung oder Verkehrsinformationen. Da auch alternative Sendefrequenzen ausgestrahlt werden, kann der Empfänger im Fahrzeug automatisch die Frequenz wechseln, sobald das Fahrzeug den Empfangsbereich verlässt. Nicht jedes Autoradio, das RDS unterstützt, bietet allerdings alle Funktionen an. Wichtige Funktionen sind: Traffic Programme (TP), Traffic Announcement (TA), Enhanced Other Networks (EON), Programme Type (PTY), Alternative Frequency (AF), Radio Text (RT) ,Traffic Message Channel (TMC).
RealD
 
Beim RealD-3D-Projektionsverfahren wird ein (digitaler) Projektor eingesetzt. Die Trennung der Stereoteilbilder wird über eine in der Richtung umgeschaltete Zirkularpolarisation vorgenommen. MEHR->
 
Regional Code
Regional Playback  Code
RPC
RPC = Regional Playback Code: Verbreitungsschutz der DVD/BR. Der RPC soll eine unkontrollierte Verbreitung von DVDs verhindern. Die Welt ist hierzu in sechs Regionen aufgeteilt. Den in diesen Regionen vertriebenen DVD-Abspielgeräten ist fest der jeweilige Regionscode (1-6) implementiert. Die DVD-Abspielgeräte können nur DVDs, die mit dem gleichen Regionscode oder dem Regionscode 0 (= alle Regionen) gekennzeichnet sind, abspielen.  
Code    Region
  0      Alle Regionen
  1      USA, Kanada, US-Außenterritorien
  2      Europa, Grönland, Südafrika, Ägypten, Naher Osten, Japan
  3      Südost-Asien, Südkorea, Hongkong, Indonesien, Philippinen, Taiwan
  4      Australien, Neuseeland, Mexiko, Zentralamerika, Südamerika
  5      Osteuropa und andere Länder der ehemaligen UdSSR, Indien, Afrika
  6      Volksrepublik China

Für die Blu-Ray Disks gelten diese Regional-Codes:
Code    Gebiet
 A/1     Amerika, Japan, Korea, Taiwan, Hongkong und Südostasien.
 B/2     Europa, Grönland, französische Überseegebiete, Naher Osten, Afrika, Ozeanien.
 C/3     Indien, Nepal, China, Russland, Zentral- und Südasien.
  
Rendern
engl.: leisten, übergeben, überreichen, wiedergeben, darstellen.
Beispiele für die Verwendung in der Informatik:
- Berechnen eines Bildes aus einer Szene
- Umwandlung von Vektorgrafik <-> Rastergrafik
- Umsetzung von Web-Inhalten in die Bildschirmdarstellung durch den Browser
Repeater
"Wiederholer": Die (Wireless) Repeater-Funktion (auch WDS = Wireless Distribution System) dient zur Vergrößerung der Funk-Reichweite der WLAN-Zelle. Hierbei wird kein kabelgebundenes Netzwerk benötigt, sondern nur eine Steckdose bzw. Stromversorgung für einen als Repeater fungierenden weiteren Access-Point. Alle vom Repeater empfangenen Daten müssen noch einmal per Funk zum Access-Point weiter gesendet werden. MEHR ->
 
Resonanzwandler
Frei schwingender Wandler. Besonders hoher Wirkungsgrad, besonders niedrige Störstrahlung.
 MEHR ->
Restlichtverstärker
 
Restlichtverstärker in Nachtsichtgeräten sind elektronische Bildverstärker, die die Tatsache nutzen, dass es in der freien Natur gibt es keine völlige Dunkelheit gibt. Das Licht von Mond und Sternen, Streulicht von entfernten Siedlungen oder Fahrzeugen sind, selbst bei bedecktem Himmel, immer vorhanden. In einer sternenklaren Vollmondnacht kann eine Beleuchtungsstärke von etwa 0,25 Lux gemessen werden. Ein bewölkter Nachthimmel ohne Mond und Fremdlichter hat ca. 0,00013 Lux. Diese geringen zur Verfügung stehenden Lichtmengen können nun so verstärkt werden, dass ein Mensch ein deutliches Bild wahrnehmen kann. Kernelement eines Restlichtverstärkers ist daher ein Photovervielfacher, der die wenigen Photonen nun so oft vervielfacht, dass auf einem Bildsensor oder einem Bildschirm ein sichtbares Abbild der Umgebung erzeugt wird. MEHR ->
 
RGB
Abkürzung für die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau
RGB-Farbraum
RGB-Farbräume beruhen auf der sog. Dreifarbentheorie mit einer additiven Farbmischung. Additive Farbmischung setzt selbstleuchte Strahler mit den exakt definierten Primärfarben Rot, Grün und Blau voraus. Aus den drei Primär- oder Grundfarben lassen sich alle wahrnehmbaren Farben ermischen. Typische RGB-Systeme sind unsere elektronischen Bildwiedergabegeräte wie CRT- (Kathodenstrahlröhren-), LCD oder Plasma-Displays. MEHR ->
RIPE-NCC
RIPE Network Coordination Center = Réseaux IP Européens Network Coordination Centre: Die Regional Internet Registry (RIR) für Europa, den Nahen Osten und Zentralasien. Zuständig für die Vergabe von IP-Adressbereichen an die Local Internet Registries. Das RIPE NCC verwaltet auch die IP-Adress-Datenbank, über die mit einer Whois-Abfage jedermann wem eine IP-Adresse oder IP-Adressbereich zugeordnet ist.   
RIPE
"Réseaux IP Européens" ist eine europäische Organisation, die den sicheren Betrieb und die Weiterentwicklung des Internets koordiniert. RIPE legt auch die Handlungsrichtlinien für das RIPE NCC fest.
RJ-45
Steckverbinder mit acht Kontakten für die Kommunikations- und Datentechnik. Auch "Western-", ISDN- oder Ethernet-Stecker genannt. RJ-45 Stecker werden meist mit Twisted Pair-Leitungen verwendet. MEHR ->
Roaming
Ein wichtiger Teil des WLAN-Konzeptes ist, dass ein Client nicht unbedingt stationär sein muss. Beispielsweise soll ein Laptop in mehreren Sitzungsräumen in verschiedenen Bereichen eines größeren Firmengebäudes ohne Änderungen der Einstellungen Zugriff auf das LAN haben. Hierzu wird ein flächendeckendes WLAN eingerichtet. Da ein einzelner Access-Point (AP) meist nicht ausreicht, werden an geeigneten Orten zusätzliche APs aufgestellt und über Kabel mit dem LAN verbunden. Wenn sich die Funkbereiche der einzelnen APs überlappen, kann ein mobiler Client, der seine physische Position ändert, übergangslos von einem Access-Point zu einem anderen wechseln. Dieser Vorgang wird als Roaming bezeichnet. Um Roaming in einem WLAN-Netz zu ermöglichen, hat dieses einige Bedingungen zu erfüllen. MEHR ->
 
Router
Ein Router ist ein Vermittlungsrechner, der in einem Netz dafür sorgt, dass bei ihm eintreffende Daten eines Protokolls zum vorgesehenen Zielnetz bzw. Subnetze weitergeleitet werden (=Routing). Ein Router besitzt für jedes an ihn angeschlossene Netz eine Schnittstelle. Beim Eintreffen von Daten muss ein Router den richtigen Weg zum Ziel und damit die passende Schnittstelle bestimmen, über welche die Daten weiterzuleiten sind. Dazu bedient er sich einer lokal vorhandenen Routingtabelle, die angibt, über welchen Anschluss des Routers (bzw. welche Zwischenstation) welches Netzwerk erreichbar ist.
RS-232-Schnittstelle
Eine RS-232-Schnittstelle (auch COM-Schnittstelle oder V.24 genannt) ist eine serielle Schnittstelle zum Austausch von Daten zwischen Computern und Peripheriegeräten. MEHR ->
 
RT
Radiotext: Radiotext sind Zusatzinformationen, die z.B. den aktuellen Musiktitel, Interpreten oder sonstige Hinweise enthalten. Die Textübertragung erfolgt zeilenweise. Eine Zeile enthält maximal 64 Zeichen.
RTP
Real-Time Transport Protocol = Echtzeit-Übertragungsprotokoll: Netzwerkprotokoll zur Übertragung von kontinuierlichen Datenströmen (Streaming von Multimedia-Inhalten) in einem IP-basierten Netzwerk. MEHR ->
Rückseitenbelichteter Bildwandler

S

S/N
1. Serial Number = Seriennummer
2.   Signal to Noise Ratio (SNR) = Signal-Rausch-Verhältnis: Ein Maß für die Beurteilung der Qualität eines Signales. SNR=Nutzsignalleistung/Rauschleistung
SATA
Serial Advanced Technology Attachment: Serieller Datenbus zur Anbindung von Festplatten an den Prozessor. Datenrate bis zu 150 Mbyte/s (S-ATA 1) bzw. 300MByte/s (S-ATA 2).
Satellitengestützte Erweiterungssysteme
 
siehe SBAS
Satellite-Channel-Router
Satellite-Channel-Router (SCR) nach EN50494 ("Unicable")
Die Abstimmung auf den gewünschten Transponder wird im SCR vorgenommen. Der SCR liefert für jeden angeschlossenen Receiver ein eigenes Signal auf einer fest vorgegebenen Frequenz (Userband). Daher ist ein uneingeschränkter Zugriff vom Receiver auf alle digitalen Transponder des Satelliten möglich.
Es sind maximal 8 Unicable Receiver pro Stammleitung anschließbar. MEHR->
 
SBAS
(= Satellite Based Augmentation System) Satellitengestützte Erweiterungssysteme erweitern und verbessern bestehende Navigationssysteme wie GPS und Galileo indem sie zusätzliche Differentialkorrekturdaten und Integritätsinformationen von geostationären Satelliten ausstrahlen. Dieses erhöht die Genauigkeit der Positionsbestimmung und der Zuverlässig des Navigationssystems. Das Grundprinzip der Funktion von SBAS beruht auf Differential-GPS. MEHR->
 
Scaler
Eine Baugruppe im LCD- oder Plasma-TV, die die Auflösung der Eingangssignale an die physikalische Auflösung des Displays (über eine Interpolation) anpasst.
Scanner
 
Scanner (= engl. "Abtaster") sind bildgebende Vorrichtungen, die ein Objekt in einem optomechanischen Verfahren abtasten. Der Bildsensor eines Scanners besteht typischerweise aus nur einer einzigen lichtempfindlichen Zelle oder aus mehreren Zellen, die zu einem eindimensionalen Array angeordnet sind. Der Bildsensor wird entweder am abzubildenden Objekt vorbeigeführt oder das abzubildende Objekt wird mittel eines schwenkbaren Spiegels abschnittsweise auf den Sensor projiziert. Beispiele: Office-Scanner, Fernerkundungsscanner
MEHR->
 
SCART
Europäischer Standard (DIN EN 50049-1) für Steckverbindungen zwischen Audio-, Video und TV-Geräten. SCART steht für Syndicat des Constructeurs d'Appareils Radiorécepteurs et Téléviseurs = Vereinigung der Hersteller von Rundfunkempfängern und Fernsehapparaten.  
SCART-Verbinder vereinfachen den Anschluss von Geräten der Unterhaltungselektronik, da alle Signale (Audio, Video, Daten) über einen 21poligen Stecker geführt werden. MEHR ->
SCR
 
Siehe Satellite-Channel-Router: Ein Verfahren zur Verteilung von Satellitensignalen an mehrere Teilnehmer über ein Kabel (Einkabelsystem).
 
Schielendes LNB
 
Der gemeinsame Empfang von mehreren Satellitenpositionen mit nur einer Satellitenantenne (sog. Multifeed-Anlagen). Für jede Satellitenposition wird ein eigener LNB benötigt. Diese werden auf einem Multifeed-Halter befestigt. Je nach Satellitenposition wird der Abstand zwischen den LNBs angepasst. MEHR ->
 
SD-Karte
Secure Digital Memory Card: Die SD-Karte ist ein digitales Speichermedium, das nach dem Prinzip der Flash-Speicherung arbeitet. SD-Cards haben zusätzlich zu dem frei nutzbaren Speicherbereich einen besonders geschützten Speicher, in dem ein individueller Schlüssel für DRM- (Digital Rights Management) geschützte Medien abgelegt ist. Ein an der Seite der Karte befindlicher Schiebeschalter kann einen Schreibschutz bewirken. Die spezifizierte maximale Speicherkapazität für SD-Katen beträgt unter FAT 2GB. Karten mit höherer Kapazität (und keine SDHC-Karten sind) entsprechen nicht der Spezifikation und können eventuell zu Problemen führen. Neuere Varianten (SDHC-Karten, SD 2.0) ermöglichen eine maximale Speicherkapazität von bis zu 32GB (unter FAT32).
   
Sekundärelektronenemission
 
Schießt man energiereiche (= beschleunigte) Elektronen im flachen Winkel auf die Oberfläche von Metallen oder Halbleiter, werden mehrere Elektronen geringerer Energie aus dem Material herausgeschlagen. Die Anzahl dieser Sekundärelektronen ist abhängig von der Energie des Primärelektrons, dem Auftreffwinkel auf die Oberfläche und dem Material der Oberfläche. Der Effekt der Sekundärelektronenemission wird z.B. in Elektronenvervielfachern und Photovervielfachern für Restlichtverstärker und Nachtsichtgeräte ausgenutzt.
MEHR ->
 
Server
Ein Server ist ein Programm, das auf die Kontaktaufnahme eines Client-Programmes wartet und nach Kontaktaufnahme mit diesem Nachrichten austauscht. Der Computer, auf dem der Server läuft, nennt sich Host. Die Dienste, die ein Server bereitstellt, können unterschiedlichster Art sein.
 - Daten-Server stellen Daten und Dateien zur Verfügung, z.B. Web-Server oder FTP-Server.
 - Print-Server verbinden Drucker mit dem Netzwerk und ermöglichen so den Zugriff von allen Clients im Netz auf den Drucker.
 - Time-Server liefern eine genaue Zeitinformation. Diese ist z.B. für Backup-Funktionen sehr wichtig.
 - Mail-Server haben die Aufgabe Emails zu empfangen, zu versenden, zu speichern oder weiterzuleiten. MEHR ->
SES
Die SES-Astra S.A. ist ein Satellitenbetreiber mit dem Sitz in Betzdorf (Luxemburg). Die Satellitenflotte der SES-Astra bestand Anfang 2014 aus über 50 geostationären Fernseh- und Kommunikationssatelliten, die hauptsächlich Hörfunk- und Fernsehprogramme für den Direktempfang ausstrahlen. Die Astra-Satelliten sind auf fünf geostationären Orbitalpositionen platziert (19,2° Ost: 5 Satelliten, 28,2° Ost: 4 Satelliten, 23,5° Ost: 2 Satelliten, 4,8° Ost 1 Satellit, 31,5° Ost: 1 Satellit). Die Position 19,2° Ost ist für Zentraleuropa optimiert und erlaubt einen Direktempfang mit Satellitenschüsseln ab 60cm Durchmesser. Zur Zeit sind etwa 1700 analoge und digitale Kanäle von ca. 100 Millionen Haushalten in Europa empfangbar.
   
Set-Top-Box
 
(= "Draufstellkasten") Ein Empfangsgerät für IPTV, WebTV oder Pay-TV


Shared-Memory
Bei dieser Technologie greift der Grafikprozessor einer Grafikkarte nicht auf eigenen Speicher zurück, sondern auf den wesentlich langsameren Arbeitsspeicher. Dieses wird hauptsächlich bei preiswerten Notebooks und Grafikkarten verwendet und erlaubt in der Regel keine Ausführung von grafisch besonders hochwertigen Anwendungen (3D-Spiele, CAD).
Shutterbrille
 
Brille zum Betrachten von 3D-Filmen. Dreidimensionales Sehen mit Shutterbrillen funktioniert nach dem Prinzip, dass die Trennung des Lichts für das linke Auge und dem rechten Auge durch abwechselnde Abdunkelung ("teilbild-sequentielle Abfolge") vorgenommen wird. Das Bild auf dem Bildschirm oder der Leinwand zeigt dabei abwechselnd das Bild für das linke Auge, dann das für das rechte. Erfolgt der Wechsel zwischen den Teilbildern ausreichend schnell, integriert das Gehirn die beiden Teilbilder zu einem räumlichen Bild. MEHR ->
 
Side-by-Side
Darstellungsverfahren von Stereobildern MEHR->
Übertragungsverfahren für 3D-Videosignale. Beim Side-by-Side-Verfahren wird die horizontale Auflösung der Bilder durch Subsampling halbiert (beispielsweise von 1920 x 1080 auf 960 x 1080). Im Übertragungs-Frame werden dann die Bilder nebeneinander angeordnet. MEHR->
 
Simple-DiSEqC
 
Simplex
Mit Simplex bezeichnet man in der Kommunikationstechnik die Richtungsabhängigkeit von Kommunikationskanälen. Simplex ist ein Informationstransfer über einen Kanal. Im Simplex-Betrieb gibt es dedizierte Sender und Empfänger. Beispiele für den Simplex-Betrieb sind Radio und Fernsehen. MEHR ->
 
Single Session
Brennverfahren einer CD/DVD/BD: Diese Methode erzeugt eine einzige Session auf der Disc. Die Disc wird am Ende der Session finalisiert und es ist somit nicht möglich, später weitere Daten hinzuzufügen. MEHR->
 
SIP
Session Initiation Protocol: Ein Netzprotokoll zum Aufbau einer Kommunikationssitzung zwischen zwei und mehr Teilnehmern. Das Protokoll SIP wird unter anderem beim Internettelefon (VoIP Voice over IP) eingesetzt.
MEHR ->
Skype
Skype ist eine Software, die es erlaubt, mit anderen Teilnehmern dieses Dienstes kostenlos über das Internet zu telefonieren. Zusätzliche Funktionen bietet Skype mit Instant Messaging, Dateiübertragung und Videokonferenzen. Verbindungen in das konventionelle Festnetz oder zu Mobilfunknetze (SkypeOut) sind allerdings kostenpflichtig. Der Dienst SkypeIn erlaubt es Skype-Teilnehmer weltweit Telefongespräche aus den konventionellen Telefonnetzen zu empfangen.
Skype ist in hohem Maße proprietär. Die verwendeten Protokolle sind Closed Source und die Programme sind durch mehrere Schutzmechanismen gegen Reverse Engineering gesichert. Auch das Geschäftsgebaren von Skype, das 2005 für 2,6 Milliarden Dollar von Ebay übernommen und 2009 bis auf 35% der Anteile weiterverkauft wurde, ist "eigenwillig". Skype funktioniert auch hinter Firewalls und NAT-Routern. Um Skype zu nutzen wird lediglich ein PC und ein Headset oder ein Skype-kompatibles VoIP-Telefon benötigt.
SLR
Die Single-lens reflex camera (SLR) ist eine Spiegelreflexkamera. Das Motiv, das im Sucher erscheint, wird über einen Spiegel umgelenkt. Beim Belichtungsvorgang klappt der Spiegel um und belichtet so den Film. Diese Technik wird auch in der digitalen Fotografie angewendet und wird mit DSLR (D=Digital) abgekürzt.
 
Smart Home
 
Der Wunsch nach intelligentem Wohnen in einem "Smart Home" wird hauptsächlich von drei Faktoren getrieben: Optimierung des Energieverbrauchs wegen rasant gestiegener Energiekosten, der Zusammenführung von Kommunikations-, Informationstechnik und der Unterhaltungselektronik zu einem einfach zu bedienenden Ganzem und die Verbesserung der Lebensqualität durch Vereinfachung bzw. dem Wegfall von Haushaltstätigkeiten.
Um ein Smart Home zu realisieren sind viele Disziplinen moderner Technik beteiligt. MEHR ->
 
Smart TV
 
Smart TV ist die Bezeichnung für Fernsehgeräte mit Computer-Zusatzfunktionen, insbesondere Internet-Fähigkeiten. MEHR ->
 
SM-OLED
Small Molecules OLED: Die aktive Schicht dieser organischen LEDs besteht aus kleinen Molekülen. MEHR ->
SMPS
Switched Mode Power Supply = Schaltnetzteil
SMS
Short Message Service = Kurzmitteilungsdienst: Short Message Service ermöglicht ein Versenden von bis zu 160 Zeichen langen Kurznachrichten. Kurznachrichten können auch an E-Mail-Adressen, Faxgeräte und ins Festnetz verschickt werden
SMTP
Simple Mail Transfer Protocol = Einfaches Mail Übertragungsprotokoll: Ein Netzwerkprotokoll das den Versand von E-Mails in Computer-Netzwerken regelt. Ein Benutzer wird zumeist vom Ablauf des SMTP-Protokolls nichts mitbekommen, da dies sein Mailprogramm im Hintergrund für ihn erledigt. Dieses Programm (Mail User Agent) verbindet sich zu einem SMTP-Server (Mail Submission Agent), der die Mail zum Empfänger weiterleitet. SMTP setzt voraus, dass eine Übertragung vom Sender initiiert wird. SMTP wird nicht dazu benutzt eine Mail von einem Server abzuholen. Dazu werden Post Office Protokolle wie POP3 oder IMAP verwendet.
SNR
Signal to Noise Ratio (SNR) = Signal-Rausch-Verhältnis: Ein Maß für die Beurteilung der Qualität eines Signales. SNR=Nutzsignalleistung/Rauschleistung
Sperrwandler
Ein Gleichspannungswandler, der häufig in der CE als Stromversorgung für TV-Geräte u.ä. angewandt wird. Ermöglicht eine galvanische Trennung vom Netz. Sperrwandler laufen auf nur einer Frequenz. Die Regelung der zu übertragenen Energie erfolgt über das Tastverhältnis der Ansteuer-PWM des Schalttransistors.
 MEHR->
Split Image-Verfahren
 
Autostereoskopisches Displayverfahren nach den Linsenraster-Prinzip. MEHR ->

SSH
Secure Shell: SSH ist sowohl ein Programm als auch ein Netzwerkprotokoll, mit dessen Hilfe man sich auf einem entfernten Computer einloggen und dort Programme ausführen kann. SSH ermöglicht eine sichere, authentifizierte und verschlüsselte Verbindung zwischen zwei Rechnern über ein unsicheres Netzwerk.
SSID
SSID (Service Set Identifier): Die SSID ist im Prinzip der Name eines drahtlosen Netzwerks und wird von einem WLAN-Router normalerweise regelmäßig als Kennung gesendet. Mit der SSID wird im Client festgelegt auf welches WLAN-Netz er zugreifen darf. Sendet der Client nicht die richtige SSID bekommt er keinen Zugriff auf das jeweilige WLAN-Netz.
sRGB-Farbraum
Ein definierter RGB-Farbraum innerhalb des CIE-Farbmodells. Der sRGB-Farbraum wird hauptsächlich im Computer- und HDTV-Bereich angewendet. MEHR->
STB
 
Siehe auch Set-Top-Box

Step Down Converter
auch Abwärtswandler, Tiefsetzsteller,  Buck-Converter: Gleichspannungswandler bei denen die Ausgangsspannung niedriger als die Eingangsspannung ist. Abwärtswandler erzeugen gegenüber Längsreglern (z.B. Festspannungsreglern) wesentlich weniger Verlustleistung. MEHR ->
Step Up Converter
auch Aufwärtswandler, Hochsetzsteller: Gleichspannungswandler bei denen die Ausgangsspannung hoher als die Eingangsspannung ist.  MEHR ->
Stereobilder
Fotografien oder Grafiken die einen räumlichen Bildeindruck erzeugen. Stereobilder können nach unterschiedlichen Prinzipien hergestellt werden (Side-by-Side, Anaglyhenverfahren, Lindenrasterverfahren, ...)  MEHR ->
Stereodreieck
Ein Begriff aus der Stereophonie. Lautsprecher und Hörer sollten ein gleichseitiges Dreieck, das sogenannte Stereodreieck, bilden. Die Entfernung zu den Lautsprechern sollte der der Basisbreite, also dem Abstand der Lautsprecher zueinander, entsprechen. MEHR ->
 
Stereofonie
Die Stereofonie (oder Stereophonie) sind Verfahren um mit zwei oder mehr Schallquellen einen räumlichen Klangeindruck zu erzeugen. Dieser kommt durch Laufzeitunterschiede oder Pegeldifferenzen im Lautsprecher- oder Kopfhörersignal zustande. MEHR ->
 
Stereoskop
Eine Vorrichtung, um Stereobilder zu betrachten. MEHR->

Streaming
Als Streaming bezeichnet man die kontinuierliche Übertragung von digitalen (Echtzeit-)Daten über ein Netzwerk. Hierbei werden die Daten von einem Server an einen oder mehrere Clients übertragen und von diesen sofort oder mit einer geringen Verzögerung wiedergegeben. MEHR ->
Streifenfilter
 
Subframes
 
Subframes ("Unterbilder") sind ein Verfahren zum digitalen Steuern der Helligkeit (Grauskala) einer Plasma- oder DLP-Anzeige. Hierzu wird ein Bild in mehrere, unterschiedlich gewichtete, Teilbilder unterteilt, die nacheinander auf dem Bildschirm dargestellt werden.  MEHR ->
 
Subtraktive Farbmischung
Die Subtraktive Farbmischung beschreibt Körperfarben. Die Farbe, die ein Körper zeigt, entsteht entweder durch Reflektion von Teilen eines neutralweißem Licht (Remission) oder durch Filterung (Transmission bei transparenten Körpern). MEHR->
Switch
Switches sind intelligente Netzwerkverteiler. Sie merken sich welches Gerät (MAC-Adresse) an welchem Anschluss des Switches verbunden ist. Sendet ein Gerät ein Paket, wird dieses direkt zu dem Anschluss des Zielgerätes (wenn bekannt) geroutet. Dieses direkte Routing vermeidet Datenverkehr in den nicht angesprochenen Netzsegmenten, was die Gesamtdatenübertragungsrate im Netzwerk erheblich steigert, da die Kollisionsrate sinkt. MEHR ->
SVCD
(Super VideoCD) Die Bildqualität der normalen VCD (VideoCD) ist durch die Vorgaben der Spezifikationen begrenzt. Eine höhere Auflösung, höhere und variable Daten-Transferraten durch den Einsatz von MPEG 2 zur Datenkompression ermöglichen, dass die Bildqualität einer SVCD die einer DVD sehr nahe kommt. MEHR->
 
S-Video
 
Das S-Video-Format, oft auch als Y/C bezeichnet, wurde erstmalig 1987 mit der Einführung von S-VHS-Videorecordern in der Unterhaltungselektronik eingesetzt. S-VHS bot gegenüber dem VHS eine wesentlich höhere Auflösung in der Luminanz (> 4MHz) und eine verbesserte Farbqualität. Um die Vorzüge zu bewahren wurden Luminanz und Chroma über getrennte Leitungen zum Fernsehgerät übertragen.  MEHR ->
 
SXRD
(Silicon X-tal Reflective Display) Microdisplaytechnik von Sony, die auf LCOS aufsetzt.
 
Szintillator
 
Szintillatoren sind Sensoren, die besonders energiereiche elektromagnetische und Teilchenstrahlung, die sog. ionisierende Strahlung, nachweisen können. Szintillationsdetektoren verschiedenster Bauarten dienen als Messgeber in der Teilchenphysik und im Strahlenschutz und als bildgebender Sensor in der Radiologie, z.B. in modernen Röntgengeräten.  MEHR->
 

T

TCP
Tape Carrier Packages: Bei diesem Verfahren wird ein integrierter Schaltkreis ohne Gehäuse (sog. Die) in der Mitte eines Flexprints (einer Folie auf der Leiterbahnen aus Kupfer aufkaschiert sind) in ein ausgestanztes Loch platziert und seine elektrischen Anschlusspunkte mit den Leiterbahnen aus Kupfer verbunden. Anschließend wird das Die mit einer Kunststoffmasse vergossen. TCPs werden beispielsweise bei Plasma-Panels zum Anschluss der X-Elektroden eingesetzt  MEHR ->
 
TCP
Transmission Control Protocol = Übertragungssteuerungsprotokoll: Ein Kommunikationsprotokoll, das beschreibt, wie Daten zwischen Computern ausgetauscht werden. TCP ist eins der wichtigsten Protokolle im Rahmen der Internet-Protokollgruppe. TCP ist verbindungsorientiert und ermöglicht einen gesicherten Datenaustausch mit Flußkontrolle (d.h. mit Empfangskontrolle). MEHR ->
TCP/IP
Transmission Control Protocol/Internetprotokoll: Mit TCP/IP oder Internetprotokoll wird eine Gruppe von nahezu 500 Netzwerkprotokollen bezeichnet, die die Grundlage der Kommunikation im Internet bilden.   MEHR ->
Tiefsetzsteller
auch Abwärtsregler, Buck-Converter, Stepdown Converter: Gleichspannungswandler bei denen die Ausgangsspannung niedriger als die Eingangsspannung ist. Abwärtswandler erzeugen gegenüber Längsreglern (z.B. Festspannungsreglern) wesentlich weniger Verlustleistung. MEHR >
THX
Qualitätssiegel der THX Ltd. (gegründet von George Lucas) für Filmtheater, Tonstudios usw. Eine THX-Zertifizierung dokumentiert die Einhaltung bestimmter Qualitätsnormen.
TKIP
 
Temporal Key Integrity Protocol: Verschlüsselungsverfahren mit temporären, dynamischen Schlüsseln. Wird in WLAN-Netzen mit  WPA eingesetzt. MEHR->
 
TMC
Traffic Message Channel: TMC sind zusätzliche Verkehrsinformationen (Staumeldungen) die hauptsächlich von Navigationssystemen ausgewertet werden, um eine alternative Route zu planen. Einige Autoradios unterstützen ebenfalls diese Funktion. Dann werden die Informationen auf dem eingebauten Display angezeigt.
TMCpro
Digitaler Radio-Datendienst zur Übertragung von Verkehrsstörungen. Im Gegensatz zum kostenlosen TMC-Service ist TMC Pro gebührenpflichtig. Die anfallenden Lizenzgebühren werden mit dem Erwerb eines TMC Pro tauglichen Navigationssystems abgegolten. Im Gegensatz zum TMC werden die Daten nicht über öffentlich-rechtliche Radiosender, sondern nur über private Radiostationen empfangen und werten sonstige automatisch erfasste Verkehrsdaten aus, wie z.B. Daten von 4.000 automatischen Datensensoren an Autobahnbrücken, 5.500 in die Fahrbahn integrierten Sensorschleifen und 10.000 Fahrzeuge mit Floating Car Data (FCD) Technik.
TMDS
Transition Minimized Differential Signaling. Übertragungsstandard für HDMI und DVI. Es werden, wie bei LVDS, digitale Signale über symmetrische Spannungen übertragen. Drei Leitungspaare ermöglichen eine Datenübertragungsrate von über 10 GBit/s. Maximale Auflösung z.Zt. 4096 x 2160p 24Hz ("4k"). Maximale Kabellänge: 15m MEHR ->
Top-and-Bottom-Verfahren
Übertragungsformat für 3D-Videosignale. Beim Top-and-Bottom-Verfahren wird die vertikale Auflösung der Bilder durch Subsampling halbiert. Im Übertragungs-Frame werden dann die Bilder untereinander angeordnet. MEHR->
 
Triple Play
 
Triple Play ist die Zusammenführung von klassischen Telefoniediensten in Form von Analog-/ISDN- oder auch IP-Telefonie, breitbandigem Internetzugang (DSL)sowie IPTV. MEHR ->
 
Trompe-l’œil
 
Trompe-l’œil (frz. „täusche das Auge“). Mittels geschickter perspektivischer Darstellung wird hierbei eine nicht vorhandene Räumlichkeit vortäuscht. So werden mit Wand- und Deckenmalereien eine scheinbare Vergrößerung der Architektur und ein Ausblick auf Phantasielandschaften erzeugt. MEHR->
 
Thunderbolt
 
Thunderbolt ist eine von Apple und Intel entwickelte, um eine schnelle Datenverbindung erweiterte, Variante der DisplayPort-Schnittstelle.
 
Twisted Pair
Twisted Pair ist ein vier-,   acht- oder mehradriges Kupferkabel, bei dem jeweils zwei Adern miteinander verdrillt sind. Durch die Verdrillung kompensieren sich Leitungskapazität und -induktivität. Dadurch steigt die Übertragungsbandbreite und die mögliche Übertragungsreichweite wird praktisch nur durch die Dämpfung des Wirkwiderstandes begrenzt. Die Verwendung von symmetrischen Signalen (Differentialspannungen MEHR ->) erhöht die Festigkeit gegen elektromagnetische Störstrahlung. Twisted Pair-Kabel gibt es in zahlreichen Varianten. Die Anzahl der Leiterpaare im Kabel hängt dabei von der benötigten Datenübertragungsrate ab.
Twisted Pair-Verbindungen werden außer in der Kommunikationstechnik (Netzwerkkabel, Telefonkabel) auch bei HDMI-, DVI- und LVDS-(in LCD/Plasma-TV zwischen Signalprozessor und Display) Verbindungen eingesetzt.  

U

UDP
Das UDP (User Datagram Protocol) -Protokoll ermöglicht verbindungslosen, ungesicherten Datentransport. UDP ist für Multimedia-Anwendungen besonders interessant, da es ein Echtzeit-Streaming von Daten (Video, Audio) erlaubt. MEHR->
UHD
Ultra High Definition Television = Ultra hochauflösendes Fernsehen (auch Super High Vision, Ultra HD Television, Ultra HD, UHDTV, UHD, Quad-HD, 4K-TV oder einfach 4K genannt). Als UHD werden mehrere hochauflösende, digitale Videoformate bezeichnet. Die erste Standardisierung von UHD-TV erfolgt 2007 durch die SMPTE (Society of Motion Picture and Television Engineers). Diese legt auch die nun gültigen physischen Auslösungen von UHDTV1 (3840 × 2160 Pixel oder 4K UHDTV) und UHDTV2 (7680 x 4320 Pixel oder 8K UHDTV) für die Consumer-Elektronik fest.  MEHR->
UMTS
Universal Mobile Telecommunications System: UMTS ermöglicht Datenraten bis zu 14,4 Mbit/s im Mobilfunk. Genutzt wird dieser Dienst vor allem für Audio- und Videotelefonie, Nachrichtendienste (Unified Messaging, Video-Sprach-Mail, Chat), Informationsverteilung (Internetzugang, z. B. World Wide Web browsing, Informationsdienste, öffentliche Dienste), standortbezogene Dienste (persönliche Navigation, Fahrerunterstützung), Geschäftsdienste (Prozessmanagement, Mobilität in geschlossenen Räumen), Massendienste (Bankdienste, e-Commerce, Überwachung, Beratungsdienste), Rückkanal für mobiles interaktives Fernsehen, IP-Datacast, DVB-H.
Unicable
 
Standard zur Verteilung von Satellitensignalen an mehrere Teilnehmer über ein Kabel (Einkabelsystem). Siehe Satellite-Channel-Router
 
Universal-LNB
Universal Low Noise Block = universeller rauscharmer Signalumsetzer: Ein LNB, das das 11GHz- und das 12GHz-Band empfangen kann. MEHR ->
UPnP
Universal Plug and Play = Universelles Einstecken und (Ab)Spielen: UPnP umfasst eine Reihe von Netzwerkprotokollen und Dateiformaten, die es ermöglichen, Geräte wie Audioanlagen, Computer, Drucker, Haussteuerungen usw. über ein IP-basiertes Netzwerk miteinander zu verbinden und anzusteuern.  Das UPnP-Forum spezifiziert UPnP-Standards und zertifiziert Geräte, die den Anforderungen entsprechen.   MEHR->
 
URL
Uniform Resource Locator = Einheitlicher Quellenanzeiger: Die "Internet-Adresse" einer Quelle. In einer URL werden mindestens das zu verwendende Netzwerkprotokoll, der Name des Hosts und der Pfad benötigt, um die Ressource zu lokalisieren. Zusätzliche Bestandteile können Logindaten (Benutzername, Passwort), die Angabe des zu verwendenden Ports, Pfad, Sprungmarken u.a. umfassen. Beispiel:  http://beispiel.de:80/vertrieb/umsatz.htm
USB
Universal Serial Bus. Schneller serieller Bus für PCs und Peripherie
Datenübertragungsraten:
USB 1.1   12 MBit/s
USB 2   480 MBit/s
USB 3   5 GBit/s
MEHR ->
UTC-Zeit
 
Die UTC-Zeit (Universal Time Coordinated = Koordinierte Weltzeit = Greenwich Mean Time = Zulu Time) eingeführt, um eine praxistaugliche Zeitskala zu erhalten, die sich an der TAI (Temps Atomique International), einer von Atomuhren gesteuerten absoluten Zeitskala, orientiert. UTC dient als weltweite Referenzzeit. Um die UTC an die astronomische Zeit anzupassen, werden in gewissen Abständen Schaltsekunden eingeführt. MEHR ->
 

V

V.24-Schnittstelle
Eine V.24-Schnittstelle (auch RS-232-Schnittstelle oder COM-Port genannt) ist eine serielle Schnittstelle zum Austausch von Daten zwischen Computern und Peripheriegeräten. MEHR -> 
VBR
Variable Bitrate. Datenübertragung mit variabler Bitrate (z.B. DVD (Mindestbitrate 1,15Mb/s, maximale Bitrate 10.8Mb/s, durchschnittlich 4-5Mb/s)) MEHR ->

VCD
(Video Compact Disk) Im Juli 1993 legten JVC, Matsushita, Philips und Sony im sog. White Book die Spezifikationen für eine neue Art Multimedia-CDs fest. Datenträger ist eine Standard-CD. Diese spezielle Variante enthält neben den reinen Datenfiles für Computer auch Video-Dateien im MPEG 1-Format und ist plattformabhängig.  MEHR->
 
VDSL
VDSL2+ 
VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line = Digitaler Teilnehmeranschluss mit sehr hoher Geschwindigkeit) sowie dessen Nachfolgestandard VDSL2 wurden mit dem Ziel entwickelt, sogenannte "Triple-Play-Dienste" anbieten zu können. Triple Play ist die Zusammenführung von klassischen Telefoniediensten in Form von Analog-/ISDN- oder auch IP-Telefonie, breitbandigem Internetzugang sowie IPTV.
Bei VDSL wird der genutzte Frequenzbereich auf erheblich höhere Frequenzen als bei ADSL erweitert, was es ermöglicht, die Datenübertragungsraten noch wesentlich zu erhöhen.  MEHR ->
  
VESA
Video Electronics Standards Association: Die VESA ist eine Organisation mit über 100 Mitgliedern, die versucht einheitliche Videostandards für Computergrafik zu schaffen. Die geschaffenen Standards betreffen das exakte Timing von Videosignalen, Beschreibungen der Schnittstellen zwischen Computer und Display und auch die Abmessungen von Wandhalterungen für Flachbildschirme.
  
VGA
Video Graphics Array: Schnittstelle zur analogen Verbindung zwischen einer Grafikkarte und einem Bildschirm.  MEHR ->
Video on Demand
 
Video auf Anforderung: siehe VoD
 
Videochat
 
Kommunikation im Internet per Bild-/Videotelefonie.  MEHR ->

Vidicon
 
Das Vidicon (und auch seine Varianten Plumbicon und Satikon) stellen die letzte Generation von Bildaufnahmeröhren dar. Entwickelt wurde dieser Bildsensor Mitte der 1950er Jahre ebenfalls von der Firma RCA.
Der hauptsächliche Vorteil des Vidicons zu anderen Bildaufnahmeröhren ist, neben der wesentlich kleineren und leichteren Bauform, dass die photoempfindliche Schicht auf der Signalelektrode ("Target") aus einem Halbleitermaterial (Selen, Arsen, Tellur, Antimonsulfid) besteht. Diese liefert eine wesentlich bessere Bildqualität (weniger Rauschen, höhere Auflösung, geringeres Fahnen- und Schlierenziehen) bei geringeren Energieverbrauch der Röhre. MEHR ->
Vidicons wurden bis in die Mitte der 1980er Jahre in Fernsehkameras und Consumer-Camcorder eingesetzt. Als Ersatz folgten die Halbleitersensoren CCD und CMOS-Bildsensoren. MEHR ->
 
VLAN
Ein VLAN (Virtual Local Area Network) ist ein logisches Teilnetz innerhalb eines physischen Datennetzwerkes. Das gesamte physische Netzwerks wird hierbei in mehrere logische Netze aufgeteilt. Ein VLAN kann sich über ein oder auch über mehrere Netzwerksegmente ausbreiten. MEHR ->
 
VOB
Video OBject: So benannten Dateien auf einer DVD enthalten die gemultiplexten Datenströme für Video, Audio und Subpictures (Untertitel). MEHR ->
VoD
Video on Demand = Video auf Bestellung: Ein Dienst, der über das Internet (IPTV) oder das Breitbandnetz Videos auf Bestellung sendet. MEHR ->
 
VoIP
Unter IP-Telefonie, (auch Internet-Telefonie oder Voice over IP, kurz VoIP), versteht man das Telefonieren über ein Computernetzwerk. Dabei werden die analogen Audiosignale eines Telefons in digitale Datenpakete umgewandelt und über ein Netzwerk verschickt. Die Übertragung kann entweder über das Internet oder aber über das Heim- bzw. Firmennetzwerk erfolgen. VoIP verwendet das Übertragungsprotokoll IP um die Daten in einem Netzwerk verschicken zu können. Die Telefondaten unterscheiden sich also nicht von anderen Daten im Internet. Das Telefonieren mit VoIP stellt sich für den Teilnehmer genauso dar wie in der klassischen Telefonie. Wie bei der herkömmlichen Telefonie teilt sich das Telefongespräch hierbei in die beiden grundsätzlichen Vorgänge Verbindungsaufbau und Gesprächsübertragung ein. Im Unterschied zur klassischen Telefonie werden bei VoIP aber keine direkten Leitungen durchgeschaltet, sondern es wird Sprache digital in Datagrammen transportiert. MEHR->
Vollduplex
Mit Vollduplex bezeichnet man in der Kommunikationstechnik die Richtungsabhängigkeit von Kommunikationskanälen. Beim Vollduplex-Betrieb können alle Netzwerkteilnehmer gleichzeitig senden und empfangen. Beispiele für den Vollduplex-Betrieb sind das Telefon und über Switches verbundene 100/1000Base-T Ethernet-Netzwerke. MEHR ->
 
VPN
Virtual Private Network = virtuell privates Netzwerk: VPN ist eine Software, dieses ermöglicht, Computer oder andere Geräte, die sich in anderen Netzen befinden, in das eigene Netzwerk einzubinden. Dabei brauchen die fremden Netze nicht kompatibel zum eigenen zu sein. Das eigene und die fremden Netz sind über Router oder Gateways miteinander verbunden. Um die Geräte in den fremden Netzen in das eigene einzubinden, muss auf dem fremden Gerät und auf dem Gerät, das das fremde mit dem eigenen Netzwerk verbindet, eine VPN-Software installiert werden. Dies verbindende Gerät dient als VPN-Gateway. VPN bildet so ein logisches Netz, das das eigene und das fremde umfasst. Für die Kommunikation zwischen den VPN-Clients werden im VPN-Gateway die ursprünglichen Datenpakete verschlüsselt, in ein VPN-Protokoll verpackt und speziell adressiert versandt. Die VPN-Clients sind so über eine Art "Tunnel" miteinander verbunden.
VPS
Video Programmier System: VPS benutzt eine von den Fernsehsendern in der vertikalen Austastlücke (Zeile 16) ausgestrahlte Kennung, um Videorecorder automatisch in Aufnahmebetrieb zu schalten. Programmverschiebungen oder Programmänderungen führen so nicht zu unvollständigen oder falschen Aufnahmen.
Die VPS-Kennung entspricht meist der Soll-Startzeit einer Sendung und wird während der ganzen Sendung ausgestrahlt. Ein VPS-Decoder vergleicht die Kennung mit der vom Benutzer programmierten VPS-Zeit, die einer Programmzeitschrift oder dem Videotext entnommen werden kann. Bei Gleichheit schaltet der VPS-Decoder den Videorecorder auf Aufnahme.  

W

WAN
Wide Area Network = Weitverkehrsnetz: Ein Netzwerk, das sich über einen sehr großen geografischen Bereich erstreckt. MEHR ->
Wärmebildkamera
 
Die Bildsensoren in Wärmebildkameras haben ihre maximale Empfindlichkeit im Infrarotbereich bei einer Wellenlänge von 700 bis 1400 nm. Eine Infrarotquelle in der Größe eines Menschen kann bei geeigneter Umgebung noch aus einer Entfernung von ca. 450 m ausgemacht werden.
Wärmebildkameras haben gegenüber Restlicht- und Nachtsichtgeräten den Vorteil, dass sie auch bei absoluter Dunkelheit und durch Rauch und Nebel hindurch funktionieren. Wärmebildkameras werden daher nicht nur vom Militär und den Ordnungsbehörden zur Überwachung und Objektschutz eingesetzt. Viele zivile Anwendungen finden sich z.B. bei der Feuerwehr (Lokalisierung von Personen und Brandherden) und im Bauwesen (Nachweis von Temperaturbrücken in Gebäuden). MEHR ->
 
WAP
Wireless Application Protocol = Protokoll für drahtlose Anwendungen: Standardisierte Technologie zur Darstellung von ausgewählten Internetinhalten auf einem Mobiltelefon. Die Internetinhalte sind in einem besonderen Format hinterlegt, damit die zu übertragende Datenmenge zum Mobiltelefon möglichst klein gehalten werden kann. Die Abrechnung erfolgt in der Regel nach dem angefallenen Datenvolumen.
  
WAV
Windows Audio Video Excellence: Microsoft Containerformat zur Speicherung von Audiodaten als unkomprimierte PCM-Daten.
Wide Gamut-RGB-Farbraum
Ein definierter, erweiterter RGB-Farbraum für professionelle Anwendungen innerhalb des CIE-Farbmodells
MEHR->
 
Webcam
 
Als Webcam oder Webkamera wird im Allgemeinen eine Kamera bezeichnet, die Bilder in Echtzeit in einen Computer oder in ein Computernetzwerk speist. Diese sogenannten Videolinks erlauben es, Computer als Bildtelefon (Videofonie, Videotelefonie), Videokonferenzstation oder Quelle von ständig aktualisierten Standbildern zu nutzen. MEHR ->
 
Webradio
 
Webradio (auch Internetradio oder IP-Radio) ist ein Streaming Media-Verfahren bei dem Hörfunksendungen als Audiodaten in einem Computernetzwerk, meist dem Internet, übertragen werden.  MEHR ->
 
WebTV
 
Internetfernsehen
Im Gegensatz zu IPTV, das in geschlossenen Breitbandnetzen übertragen wird, erfolgt die Verteilung von WebTV im offenen Internet. MEHR ->
 
Wellenlängenmultiplex
 
3D-Projektionsverfahren von Infitec/Dolby. Ein im Projektionsstrahl befindliches rotierendes Farbrad filtert für jedes Auge unterschiedliche Spektralanteile aus. Eine Interferenzbrille trennt die Teilbilder. MEHR->
 
WEP
Wired Equivalent Privacy: WEP ist der veraltete Verschlüssellungsalgorithmus für WLAN-Netze. Es gilt aufgrund mehrerer Schwachstellen als unsicher und ist bereits mit geringem Aufwand zu umgehen. Statt WEP sollte in jedem Fall der Nachfolgestandard WPA eingesetzt werden. MEHR ->
 
WiMAX
Worldwide Interoperability for Microwave Access: Ortsfeste Funknetze nach dem Standard IEEE 802.16. In Deutschland wird WiMAX hauptsächlich zur Versorgung von DSL oder UMTS in nicht oder schlecht versorgten Gebieten eingesetzt. Zur Zeit wird meist auf Sendefrequenzen um 3,5GHz mit 1-2MBit/s übertragen.   MEHR ->
Wireless Bridge
"Drahtlose Brücke": Siehe Bridge
 
Wireless Repeater
"Drahtloser Wiederholer": Siehe Repeater
 
WLAN
Wireless LAN = Drahtloses lokales Netzwerk: Als Wireless LAN (WLAN) bezeichnet man ein lokales Funknetzwerk, das nach dem Standard IEEE802.11   ausgelegt ist. Für Heimanwendungen ist WLAN besonders interessant, da bei der Einrichtung eines Netzwerkes keine Kabel verlegt werden müssen. Für die meisten Anwendungen haben sich Geräte des Standards IEEE 802.11g durchgesetzt. Die benutzten Frequenzbänder dürfen lizenzfrei benutzt werden.
Für WLAN sind zwei Frequenzbereiche freigegeben: 2,4GHz bis 2,4835GHz (ISM Band/ Industry, Science and Medical Band) und 5,15GHz bis 5,725MHz. Beide Frequenzbereiche haben Vor- und Nachteile. MEHR ->
 
WMA
Windows Media Audio: Verlustbehaftetes Audio-Kompressionsverfahren von Microsoft.   Basiert auf denselben Prinzipien wie die MP3-Kompression MEHR ->
WMV
Windows Media Video: WMV ist ein Dateiformat von Microsoft für komprimierte Videodateien. WMV-Dateien können in ASF, AVI oder auch in MSK-Container eingebettet werden. Zu WMV gehören drei CODECs mit mehreren Varianten. Alle CODECs haben einen ähnlichen Aufbau wie MPEG-4, sind aber zu den aktuellen Standards nicht kompatibel.
 CODEC   4CC-Code   Bemerkung
 WMV7      WMV1
 WMV8      WMV2
 WMV9      WMV3       Implementierung von interlaced Video und nichtquadratischen Pixeln
  VC-1       MPG4        Weiterentwicklung vom WMV9 CODEC, einer der drei Standard-CODECs für die Blu-Ray Disk
MEHR ->
WPA
Wi-Fi Protected Access: WPA ist ein Zwischenstandard um das 2003 kompromittierte WEP WLAN-Verschlüsselungssystem möglichst schnell zu ersetzen. WPA wurde als Teilmenge des Standards IEEE80.11i vorweggenommen. Der endgültige Standard ist WPA2. WPA2 erlaubt eine festere Verschlüsselung durch das Temporal Key Integrity Protocol (TKIP). Durch die Nutzung von "Pre-Shared-Keys" ist die Einbindung in bestehende Systeme einfacher geworden. MEHR ->
WSS
Wide Screen Signaling - Breitbild-Information: Eine in Zeile 16 der vertikalen Austastlücke des PAL-TV-Bildes übertragene Information über das Bildformat der ausgestrahlten Sendung.
WUXGA
Wide Ultra Extended Grafic Array. Bildschirmauflösung 1920x1200 Pixel, Seitenverhältnis 16:9
WWW
World Wide Web - Weltweites Netz: das über das Internet verfügbare Angebot Hypertextsystem; im allgemeinen Sprachgebrauch Synonym für das Internet.  
WXGA
Wide Extended Grafic Array. Bildschirmauflösung 1280x768, 1360X768, 1366x768 Pixel, Seitenverhältnis 16:9

X

XGA
Extended Grafic Array. Bildschirmauflösung 1024x768, Seitenverhältnis 4:3 oder 12:9
XPand
 
3D-Projektionsverfahren mit Shutterbrille. Es werden nacheinander die einzelnen Teilbilder auf die Leinwand projiziert. Die Bildtrennung wird beim Betrachter mittels einer vom Filmserver über Infrarot-Impulse synchronisierten Shutterbrille vorgenommen. MEHR->
XYZ-Farbraum
Der XYZ-Farbraum umfasst alle vom Menschen sichtbaren Farben. Er ist deckungsgleich mit den Umrissen des CIE-Farbmodells. MEHR->
x.v.Color
xvYCC
Erweiterter Farbraum für die CE, das Bildartefakte wie Farbänderung vermeiden soll. MEHR->

Y

YUV-Farbmodell
Ein aus dem RGB-Farbraum abgeleitetes Farbmodell, das beim analogen Farbfernsehen eingesetzt wird. Zur Bandbreiteneinsparung wird das Videosignal in ein Schwarz-Weiß/Helligkeitssignal (Y) und zwei Farbsignale (U und V) getrennt. MEHR->
YCrCb-Farbmodell
Das YCbCr-Farbmodell wird für digitale Einzelbild- (JPEG) und Videoaufzeichnung in den MPEG-Verfahren (DVD, Camcorder, usw.) eingesetzt. Es ist immer ein digitales Signal und wird auf einer einzelnen Leitung (z.B. Firewire/IEEE1394) übertragen. Die Bezeichnung der YPbPr-Anschlüsse an Videogeräten und in deren Bedienungsanleitungen mit YCbCr ist nicht korrekt! MEHR->
 
 
YPrPb-Farbmodell
Ein aus dem nicht gammakorrigierten RGB-Farbraum abgeleitetes Farbmodell. Schnittstellensignal (3 Verbindungskabel) für analoges HDTV. Oft auch fälschlicherweise mit YCrCb bezeichnet. MEHR->
YCC
YCC ist das von Kodak für die PhotoCD entwickelte Farbmodel. MEHR->

Z

ZVEI
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI): Der Interessenverband des Wirtschaftszweigs der Elektroindustrie in Deutschland (Sitz in Frankfurt am Main)

Kein Eintrag

1

1080i
1080i steht für eine Bildauflösung von 1920 Bildpunkten bei 1080 Bildzeilen im Interlaced Modus (Zeilensprungverfahren). Durch die vom Zeilensprungverfahren verwendete Darstellung von Halbbildern kommt es bei dieser Technik zu einem kaum wahrnehmbaren Zeilenflimmern.
1080p
1080p (= Full HD) steht für eine Auflösung von 1920 Bildpunkten bei 1080 Bildzeilen mit progressiver Abtastung. Dabei wird Zeile für Zeile nacheinander dargestellt und reduziert so deutlich das Zeilenflimmern.

2

2K-Auflösung
2K bedeutet 2000 Pixel horizontale Auflösung (tatsächlicher Standard: 2048 x 1080 oder 1920 x 2080 Pixel)
 

3

3CCD
Charge Coupled Device - ladungsgekoppeltes Bauteil: Bei Camcordern mit 3CCD-Technologie kommen 3 CCD Chips zum Einsatz, die getrennt die Farben Rot, Grün und Blau verarbeiten können. Das Resultat ist eine sehr viel höhere Auflösung als bei der Verwendung von nur einem CCD-Sensor.
 
3D
dreidimensional = räumlich
 
3D-Bilder
 
= stereoskopische Bilder. 3D-Bilder sind Fotos oder Grafiken die einen räumlichen Eindruck erzeugen. MEHR->>
 
3D-Brille
Eine Brille, die in einer 3D-Projektion die Trennung der stereoskopischen Teilbilder für das linke und  das rechte Auge vornimmt. Die Gläser von 3D-Brillen sind entweder eingefärbt, unterschiedlich polarisiert oder, bei Shutterbrillen, abwechsend dunkelgetastet. MEHR->
 

4

4:4:4-Abtastung
Bei einer 4:4:4-Abtastung wird jedes Pixel eines Videobildes mit voller Auflösung aufgezeichnet. Die Speicherung (Aufnahme) oder Weiterverarbeitung kann sowohl im RGB- als auch im YUV-Farbmodell erfolgen. MEHR->
4:2:2-Abtastung
Nachdem ein Videosignal in das YUV-Farbmodell ummatriziert wurde, erfolgt die Abtastung des Luminanzanteiles mit voller Auflösung. Die Abtastung der Farbdifferenzsignale erfolgt mit halber Auflösung. Gegenüber der 4:4:4-Abtastung bringt dies eine Reduktion von ca. 25%   an Daten. Eine Verschlechterung des Bildeindrucks ist nicht bemerkbar, da das menschliche Farbempfinden wesentlich geringer ist als das für Helligkeitsunterschiede. MEHR->
4:2:0-Abtastung
Bei der 4:2:0-Abtastung wird der Luminanzanteil des Videosignals mit voller Auflösung abgetastet. Die Farbdifferenzsignale werden horizontal, wie beim 4:2:2-Abtastung, mit halber Auflösung abgetastet. Allerdings erfolgt die Abtastung der Differenzsignale nur bei jeder zweiten Zeile. Die verminderte vertikale Auflösung der Farbe wird vom menschlichen Auge praktisch nicht wahrgenommen. MEHR->
4CC
Four Character Code = (Vier-Buchstaben-) Code zur Identifizierung von den in AVI-Dateien verwendeten Codecs. Jeder Codec erhält eine spezielle vier Zeichen lange Kennzeichnung im Header der Datei. Dieser Header enthält u.a. Informationen über den Typ der AVI, Anzahl und Art der eingebundenen Streams und der Bezeichnung des Codecs
4K
4K bedeutet 4000 Pixel horizontale Auflösung (UHD-1 TV: 3840 × 2160 Pixel, Kino/Projektion: 4096 x 2160 Pixel)
 

5

Kein Eintrag

6

Kein Eintrag

7

720P
720p steht für eine Bildauflösung von 1280 Bildpunkten bei 720 Bildzeilen mit progressiver Abtastung. Dabei wird Zeile für Zeile nacheinander dargestellt und reduziert so deutlich das Zeilenflimmern.

8

8K
8K bedeutet 8000 Pixel horizontale Auflösung (UHD-2 TV: 7680 × 4320 Pixel)
 

9

Kein Eintrag